U.S.-amerikanisches Unternehmen empfiehlt Nahrungsmittel-Notversorgung für mögliche Notfälle in der Weltwirtschafts-Krise
Von Andreas Klamm
Washington D.C. / New York City/Midvale. 17. April 2009. Das U.S.-amerikanische Unternehmen efoods Direct , www.efoodsdirect.com ,ein Teil der J. Michael Stevens Group (Gruppe) in Midvale im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Utah empfiehlt allen Menschen, die Anschaffung und Lagerung von Nahrungsmittel-Not-Versorgungs-Paketen.
Als Gründe für die Empfehlung sich für ein bis zu einem Jahr ausreichende Nahrungsmittel und Wasser-Vorräte zu sichern, nennt das Unternehmen die Welt-Wirtschafts-Krise. Das Unternehmen warnt in seiner Präsentation im Internet: „Das einzige Sichere über die Zukunft in dieser Welt ist, dass es keine Sicherheit gibt. Mit der Lagerung von Wasser-Vorräten und Nahrungsmittel-Vorräten können sie einer der wichtigsten Vorsorge-Massnahmen für ihre Familie treffen. Zur Zeit kann kein Mensch versichern, wie lange die Gesellschaft im Allgemeinen noch funktionieren wird und ob die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicher gestellt sein wird.“
Die Aufmerksamkeit und Sorgen der Menschen in der Nation wachsen von Woche zu Woche. Viele Menschen in den U.S.A. sind nahezu täglich darüber besorgt, ob ausreichend Nahrungsmittel und Wasservorräte vorhanden sind.
Als weitere Gründe, die für die Anschaffung und Lagerung von Notfall-Versorgungs-Vorräten mit Nahrungsmitteln und Wasser, nennt das Unternehmen, die wachsende Arbeitslosigkeit, den möglichen Zusammenbruch des Welt-Wirtschafts- und Finanzsystems, Quarantänen, unvorhergesehene Wetter- und Klima-Erreignisse, wie plötzlich eintretende Dürren, Erdbeben, Hurricanes (Orkan-Stürme) und Fluten, die Kontamination von Nahrungsmittel-Angeboten und um die Abhängigkeit von kommerziellen Nahrungs-Mittel-Märkten zu vermeiden sowie sich vor möglichen und unerwartet eintretende Störungen im öffentlichen Transport-Verkehr zu schützen.
Für rund 1.600 U.S. Dollar bietet das Unternehmen dehydrierte Nahrungsmittel-Vorrats-Pakete an, die bis zu einem Jahr für eine erwachsene Person ausreichen sollen.
Ein Nahrungsmittel-Überlebens-Paket, das das Überleben eines Menschen bis zu drei Tage sichern soll, bietet das Unternehmen für rund 22 U.S. Dollar an.
Ausführliche Informationen zu den Notfall-Nahrungsmittel-Versorgungs-Paketen, die weltweit bestellt werden können sind, auf der Internet-Präsentation des Unternehmens efoodsDirect bei www.efoodsdirect.com in der englischen Sprache zu finden.
Wer die englische Sprache nicht lesen kann, für den bietet Google.com, bei www.google.com/translate einen kostenfreien Überssetzungs-Dienst verschiedener Sprachen an.
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
internationales Medien-Projekt für Menschenrechte
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.wordpress.com
Thursday, April 16, 2009
Sunday, April 12, 2009
Predigt zum Oster-Sonntag von Bischof Dr. Wolfgang Huber am 12. April 2009
Predigt zum Oster-Sonntag von Bischof Dr. Wolfgang Huber am 12. April 2009
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Predigt am Ostersonntag
Berliner Dom, 12. April 2009
(Markus 16,1-8)
I.
Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.
Liebe Gemeinde, was für ein Osterevangelium in diesem Jahr! Kein österlicher Freudengesang. Vom Osterlachen über die Ohnmacht des Todes ganz zu schweigen. Die Auferweckung des Toten hat sich schon vollzogen, und trotzdem: Zittern und Entsetzen.
Angstvoll waren die Frauen zum Grab gekommen. Früh am Morgen des Tages hatten sie sich aufgemacht. Sie wollen wenigstens dem Leichnam Jesu eine letzte Ehre erweisen. Innerlich sind sie unfrei; gefangen von Furcht und Sorge. Fragen quälen sie: Wie sollen wir an Jesus herankommen? Wie werden wir den Stein beiseite schaffen können?
Weiter brauchen wir ihrem Weg gar nicht zu folgen. Denn es ist dieser Stein, der unser Osterfest mit dem österlichen Weg der Frauen verbindet. Es ist der Stein der Sorge und der Fels quälenden Fragens, der sich in diesem Jahr wie ein schier unüberwindbares Hindernis vor die Zukunft geschoben hat.
Jeder von uns kennt Beispiele dafür. Nur eines unter vielen: Michael war leitender Mitarbeiter einer bekannten Firma. Seinen Arbeitsplatz hielt er für absolut krisenfest. Er baute für sich und seine Familie ein Haus. Den Kindern fehlte es an nichts. Dann brach die Finanz- und Wirtschaftskrise in unser Land ein und erreichte wie ein Dieb in der Nacht auch seine Firma. Seine Überstunden häuften sich, Arbeitseinsätze ohne Feierabend waren an der Tages- und schließlich auch an der Nachtordnung. Alles wurde versucht, um den Fall der Firma zu verhindern. Doch schließlich, Mitte Januar, wird er zum Gespräch mit dem Chef geladen: „Nehmen Sie es bitte nicht persönlich. Wir wissen Ihre herausragende Kompetenz zu schätzen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“
Michael wird entlassen. Nun bezieht er ein monatliches Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit. Der Dienstwagen ist weg, die Sicherheit auch. Die monatlichen Raten für das Haus drücken ganz anders als vorher. Seine Frau – immerhin – arbeitet noch in Teilzeit als Bibliothekarin. Doch die Familie spürt rasch, wie das Geld knapp wird. Auch für die Kinder ist nicht mehr alles drin, was eben noch selbstverständlich war. Den geplanten Osterurlaub hat die Familie gestrichen. „Das können wir uns dieses Jahr nicht leisten“, erklären die Eltern den Kindern. „Und wie wird es im Sommer? Und nächstes Jahr?“, fragen die Kinder zurück.
Die Eltern wissen nicht, wie es weitergehen wird. Wie können sie ihren Kindern sagen, dass sie machtlos sind?
II.
Ostern 2009 ist voll von derartigen Geschichten, die wie Felsen den Weg versperren, Sorgengeschichten, die wie Steine das Licht der Hoffnung verdunkeln. Menschen gehen durchs Dunkel, ungewiss ist der nächste Schritt, sie müssen aufpassen, dass sie nicht stolpern. Ähnlich wie bei einem tastenden Wandel durch die Finsternis verhält es sich mit der Gemütslage in unserem Land. Man wagt den nächsten Schritt, doch man weiß nicht, wohin er führt. Sicher ist nur: Stehen bleiben kann man nicht. Wie muss man gehen, ohne zu straucheln? Wie passen Vorsicht und Entschlossenheit zusammen?
Seit Monaten bestimmt eine beispiellose Krise die Weltöffentlichkeit.
Ein exportabhängiges Land wie Deutschland betrifft sie besonders hart. In den Auftragsbüchern vieler Firmen herrscht gähnende Leere; viele sind froh, wenn es bei Kurzarbeit bleibt. Fragt man die Experten nach der Zahl der Arbeitslosen, mit der zu rechnen sei, hüllen sie sich in vielsagendes Schweigen. Bange Fragen kreisen in den Köpfen, und die Ahnung greift Raum, dass eine lange Periode beständig wachsenden Wohlstands an ein Ende kommt. „Sind die Leute von der Krise betroffen, fallen sie teilweise in eine richtige Schockstarre, als wäre das Licht ausgegangen.“ So beschreibt es ein Wirtschaftspsychologe. Pfeiler des Lebens, die unverrückbar schienen, tragen nicht mehr. Kaum Hoffnung. Nirgends?
Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien. Der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat, leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.
III.
Maria von Magdala, die andere Maria und Salome erreichen das Grab des Totgeglaubten. Zu ihrer Überraschung finden sie den Stein beiseite gewälzt. Der Fels, der ihnen unüberwindlich erschien, die Sorge, die sie gedrückt hielt, ist beiseite geräumt. Jesus, den sie in der Grabeshöhle vermuten, ist gar nicht mehr dort. An der Stelle, an der sie mit dem Ende rechneten, erwartet die Frauen Neues. Die dunklen Ahnungen erfüllen sich nicht. Die Spielregeln der alten Ordnung sind durchkreuzt: der, der tot war, ist nicht am vorgesehenen Ort.
Statt seiner wartet ein Bote Gottes mit einer Nachricht auf die Ankömmlinge: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“
Unmerklich hat sich hinter dem Fels der Fragen und hinter den Steinen der Sorge eine neue Bewegung in Gang gesetzt. Eine neue Perspektive tut sich auf. „Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ Der Tod hat Jesus von Nazareth nicht festhalten können. Aus der dunklen, muffigen Grabeshöhle heraus geht es in den neuen, vom Sonnenlicht durchfluteten Tag. Der Glaube trägt. Es gibt die Hoffnung auf eine neue Ordnung. Es gibt eine Form des Miteinander, die verlässlich ist, das Miteinander aus Liebe. Es gibt ihn, den verlässlichen Grund.
IV.
Zu diesem Weg aus der Angst in die Gewissheit lädt Ostern 2009 uns alle ein. Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst. Dass wir die Verführbarkeit des Menschen ignorieren, hat zu den Irrwegen auf den Finanzmärkten maßgeblich beigetragen; christliches Denken rechnet dagegen nüchtern mit dieser Verführbarkeit und tritt dafür ein, dem Machtmissbrauch mit klaren Regeln zu wehren. Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen, gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.
Glaube, Hoffnung und Liebe sind die Summe der christlichen Existenz. Wer glaubt, lässt sich von Zuversicht bestimmen; wer hofft, überlässt der Sorge nicht das letzte Wort; wer liebt, gibt keinen Menschen auf. Das ist der Geist von Ostern. Von Anfang an ist Ostern deshalb das wichtigste Fest der Christenheit. Dieses Fest feiert die Auferweckung des Gekreuzigten, den Triumph des Lebens über den Tod, den Sieg der Hoffnung über die Angst.
V.
Unsere Mitmenschen haben Zuversicht verdient; wir Christen sind ihnen den Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe schuldig. Unsere Kinder haben ein Recht darauf, dass wir unser Handeln vor ihnen verantworten. Menschen, die den Mut haben, in aller Öffentlichkeit den Ernst der Situation zu beschreiben, wecken Vertrauen – und was würde heute dringender gebraucht als Vertrauen! Transparenz und Verantwortlichkeit müssen wieder Platz greifen, vor allem in der internationalen Finanzordnung. Dazu wurde Wichtiges zwischen den zwanzig wirtschaftsstärksten Ländern der Welt verabredet.
Dass bei den Überlegungen die Bedürfnisse der Armen und die Sorge um eine nachhaltige Entwicklung eine erhebliche Rolle spielten, habe ich dankbar wahrgenommen. Nun müssen konkrete Schritte folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die guten Ansätze dabei nicht durch den Eigennutz einzelner Länder geschwächt werden.
VI.
Michael und seine Frau haben ihre Kinder ins Vertrauen gezogen. Sie haben mit ihnen über den Wert des Geldes gesprochen und über Werte, die mit Geld nicht zu kaufen sind. Miteinander denken sie darüber nach, wie sie als Familie die Lage stemmen können. Sie wollen zusammenstehen; das ist ihnen jetzt bewusst geworden. Der Fels des Fragens löst sich dadurch nicht einfach auf. Aber die Familie hat miteinander eine Basis entdeckt, die trägt, einen Halt, der ihre gemeinsame Zuversicht bestärkt.
Auf den auferstandenen Christus richtet sich ein Glaube, der auch den Stürmen standhält. Gottes neue Ordnung weckt eine Hoffnung, in der sich auch das Stein-schwere, das unsere Seelen belastet, in neues Leben wandelt.
Wenn Gottes Liebe uns packt, wird sie in uns lebendig und wirksam. Gott weckt in uns Mut und Freude, die sich nicht mehr umkehren lassen. Denn er hat die entscheidende Wende vollzogen: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Halleluja. Amen.
IFN International Family Network d734, faith ministry service
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)
Predigt am Ostersonntag
Berliner Dom, 12. April 2009
(Markus 16,1-8)
I.
Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.
Liebe Gemeinde, was für ein Osterevangelium in diesem Jahr! Kein österlicher Freudengesang. Vom Osterlachen über die Ohnmacht des Todes ganz zu schweigen. Die Auferweckung des Toten hat sich schon vollzogen, und trotzdem: Zittern und Entsetzen.
Angstvoll waren die Frauen zum Grab gekommen. Früh am Morgen des Tages hatten sie sich aufgemacht. Sie wollen wenigstens dem Leichnam Jesu eine letzte Ehre erweisen. Innerlich sind sie unfrei; gefangen von Furcht und Sorge. Fragen quälen sie: Wie sollen wir an Jesus herankommen? Wie werden wir den Stein beiseite schaffen können?
Weiter brauchen wir ihrem Weg gar nicht zu folgen. Denn es ist dieser Stein, der unser Osterfest mit dem österlichen Weg der Frauen verbindet. Es ist der Stein der Sorge und der Fels quälenden Fragens, der sich in diesem Jahr wie ein schier unüberwindbares Hindernis vor die Zukunft geschoben hat.
Jeder von uns kennt Beispiele dafür. Nur eines unter vielen: Michael war leitender Mitarbeiter einer bekannten Firma. Seinen Arbeitsplatz hielt er für absolut krisenfest. Er baute für sich und seine Familie ein Haus. Den Kindern fehlte es an nichts. Dann brach die Finanz- und Wirtschaftskrise in unser Land ein und erreichte wie ein Dieb in der Nacht auch seine Firma. Seine Überstunden häuften sich, Arbeitseinsätze ohne Feierabend waren an der Tages- und schließlich auch an der Nachtordnung. Alles wurde versucht, um den Fall der Firma zu verhindern. Doch schließlich, Mitte Januar, wird er zum Gespräch mit dem Chef geladen: „Nehmen Sie es bitte nicht persönlich. Wir wissen Ihre herausragende Kompetenz zu schätzen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“
Michael wird entlassen. Nun bezieht er ein monatliches Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit. Der Dienstwagen ist weg, die Sicherheit auch. Die monatlichen Raten für das Haus drücken ganz anders als vorher. Seine Frau – immerhin – arbeitet noch in Teilzeit als Bibliothekarin. Doch die Familie spürt rasch, wie das Geld knapp wird. Auch für die Kinder ist nicht mehr alles drin, was eben noch selbstverständlich war. Den geplanten Osterurlaub hat die Familie gestrichen. „Das können wir uns dieses Jahr nicht leisten“, erklären die Eltern den Kindern. „Und wie wird es im Sommer? Und nächstes Jahr?“, fragen die Kinder zurück.
Die Eltern wissen nicht, wie es weitergehen wird. Wie können sie ihren Kindern sagen, dass sie machtlos sind?
II.
Ostern 2009 ist voll von derartigen Geschichten, die wie Felsen den Weg versperren, Sorgengeschichten, die wie Steine das Licht der Hoffnung verdunkeln. Menschen gehen durchs Dunkel, ungewiss ist der nächste Schritt, sie müssen aufpassen, dass sie nicht stolpern. Ähnlich wie bei einem tastenden Wandel durch die Finsternis verhält es sich mit der Gemütslage in unserem Land. Man wagt den nächsten Schritt, doch man weiß nicht, wohin er führt. Sicher ist nur: Stehen bleiben kann man nicht. Wie muss man gehen, ohne zu straucheln? Wie passen Vorsicht und Entschlossenheit zusammen?
Seit Monaten bestimmt eine beispiellose Krise die Weltöffentlichkeit.
Ein exportabhängiges Land wie Deutschland betrifft sie besonders hart. In den Auftragsbüchern vieler Firmen herrscht gähnende Leere; viele sind froh, wenn es bei Kurzarbeit bleibt. Fragt man die Experten nach der Zahl der Arbeitslosen, mit der zu rechnen sei, hüllen sie sich in vielsagendes Schweigen. Bange Fragen kreisen in den Köpfen, und die Ahnung greift Raum, dass eine lange Periode beständig wachsenden Wohlstands an ein Ende kommt. „Sind die Leute von der Krise betroffen, fallen sie teilweise in eine richtige Schockstarre, als wäre das Licht ausgegangen.“ So beschreibt es ein Wirtschaftspsychologe. Pfeiler des Lebens, die unverrückbar schienen, tragen nicht mehr. Kaum Hoffnung. Nirgends?
Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien. Der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat, leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.
III.
Maria von Magdala, die andere Maria und Salome erreichen das Grab des Totgeglaubten. Zu ihrer Überraschung finden sie den Stein beiseite gewälzt. Der Fels, der ihnen unüberwindlich erschien, die Sorge, die sie gedrückt hielt, ist beiseite geräumt. Jesus, den sie in der Grabeshöhle vermuten, ist gar nicht mehr dort. An der Stelle, an der sie mit dem Ende rechneten, erwartet die Frauen Neues. Die dunklen Ahnungen erfüllen sich nicht. Die Spielregeln der alten Ordnung sind durchkreuzt: der, der tot war, ist nicht am vorgesehenen Ort.
Statt seiner wartet ein Bote Gottes mit einer Nachricht auf die Ankömmlinge: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“
Unmerklich hat sich hinter dem Fels der Fragen und hinter den Steinen der Sorge eine neue Bewegung in Gang gesetzt. Eine neue Perspektive tut sich auf. „Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ Der Tod hat Jesus von Nazareth nicht festhalten können. Aus der dunklen, muffigen Grabeshöhle heraus geht es in den neuen, vom Sonnenlicht durchfluteten Tag. Der Glaube trägt. Es gibt die Hoffnung auf eine neue Ordnung. Es gibt eine Form des Miteinander, die verlässlich ist, das Miteinander aus Liebe. Es gibt ihn, den verlässlichen Grund.
IV.
Zu diesem Weg aus der Angst in die Gewissheit lädt Ostern 2009 uns alle ein. Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst. Dass wir die Verführbarkeit des Menschen ignorieren, hat zu den Irrwegen auf den Finanzmärkten maßgeblich beigetragen; christliches Denken rechnet dagegen nüchtern mit dieser Verführbarkeit und tritt dafür ein, dem Machtmissbrauch mit klaren Regeln zu wehren. Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen, gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.
Glaube, Hoffnung und Liebe sind die Summe der christlichen Existenz. Wer glaubt, lässt sich von Zuversicht bestimmen; wer hofft, überlässt der Sorge nicht das letzte Wort; wer liebt, gibt keinen Menschen auf. Das ist der Geist von Ostern. Von Anfang an ist Ostern deshalb das wichtigste Fest der Christenheit. Dieses Fest feiert die Auferweckung des Gekreuzigten, den Triumph des Lebens über den Tod, den Sieg der Hoffnung über die Angst.
V.
Unsere Mitmenschen haben Zuversicht verdient; wir Christen sind ihnen den Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe schuldig. Unsere Kinder haben ein Recht darauf, dass wir unser Handeln vor ihnen verantworten. Menschen, die den Mut haben, in aller Öffentlichkeit den Ernst der Situation zu beschreiben, wecken Vertrauen – und was würde heute dringender gebraucht als Vertrauen! Transparenz und Verantwortlichkeit müssen wieder Platz greifen, vor allem in der internationalen Finanzordnung. Dazu wurde Wichtiges zwischen den zwanzig wirtschaftsstärksten Ländern der Welt verabredet.
Dass bei den Überlegungen die Bedürfnisse der Armen und die Sorge um eine nachhaltige Entwicklung eine erhebliche Rolle spielten, habe ich dankbar wahrgenommen. Nun müssen konkrete Schritte folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die guten Ansätze dabei nicht durch den Eigennutz einzelner Länder geschwächt werden.
VI.
Michael und seine Frau haben ihre Kinder ins Vertrauen gezogen. Sie haben mit ihnen über den Wert des Geldes gesprochen und über Werte, die mit Geld nicht zu kaufen sind. Miteinander denken sie darüber nach, wie sie als Familie die Lage stemmen können. Sie wollen zusammenstehen; das ist ihnen jetzt bewusst geworden. Der Fels des Fragens löst sich dadurch nicht einfach auf. Aber die Familie hat miteinander eine Basis entdeckt, die trägt, einen Halt, der ihre gemeinsame Zuversicht bestärkt.
Auf den auferstandenen Christus richtet sich ein Glaube, der auch den Stürmen standhält. Gottes neue Ordnung weckt eine Hoffnung, in der sich auch das Stein-schwere, das unsere Seelen belastet, in neues Leben wandelt.
Wenn Gottes Liebe uns packt, wird sie in uns lebendig und wirksam. Gott weckt in uns Mut und Freude, die sich nicht mehr umkehren lassen. Denn er hat die entscheidende Wende vollzogen: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Halleluja. Amen.
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Wolfgang Huber: Die Osterbotschaft überwindet die Angst
„Fest der Verwandlung und der Nächstenliebe“
Wolfgang Huber: Die Osterbotschaft überwindet die Angst
Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat einen heilsamen Mentalitätswandel als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise ausgemacht. In seiner Predigt am Ostersonntag im Berliner Dom sagte er: „Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien.“
Diese neue Bewegung, so Huber weiter, setze sich „andere Ziele als Gewinnmaximierung und Materialismus und der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.“
Der EKD-Ratsvorsitzende machte die christliche Osterhoffnung als wichtige Tugend bei der Bewältigung der gegenwärtigen Sorgen stark: „Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst.“
Huber warnte davor, immer nur wenige Einzelne für die krisenhafte Entwicklung verantwortlich zu machen: „Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.“
3mnewswire.org
Wolfgang Huber: Die Osterbotschaft überwindet die Angst
Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat einen heilsamen Mentalitätswandel als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise ausgemacht. In seiner Predigt am Ostersonntag im Berliner Dom sagte er: „Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien.“
Diese neue Bewegung, so Huber weiter, setze sich „andere Ziele als Gewinnmaximierung und Materialismus und der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.“
Der EKD-Ratsvorsitzende machte die christliche Osterhoffnung als wichtige Tugend bei der Bewältigung der gegenwärtigen Sorgen stark: „Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst.“
Huber warnte davor, immer nur wenige Einzelne für die krisenhafte Entwicklung verantwortlich zu machen: „Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.“
3mnewswire.org
Predigt zum Karfreitag am 10.April 2009 von Bischof Dr. Wolfgang Huber
Predigt zum Karfreitag am 10.April 2009 von Bischof Dr. Wolfgang Huber
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Predigt am Karfreitag, 10. April 2009
St. Marien, Berlin
Johannes 19,16-23
Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus. Amen
I.
Jesus Christus ist tot. Das ist die Nachricht von Karfreitag. So kurz lässt es sich sagen. Eine Todesnachricht. Ein Name und die schroffe Ansage vom Ende.
Jesus Christus ist tot. Wir kennen solche Nachrichten. Manche eher aus der Ferne: Der Nachbar ist tot. Die ehemalige Mitschülerin ist tot. Die Frau des Bäckers ist tot. Oder ganz aus der Nähe: Die Freundin ist tot. Der Bruder ist tot. Der Vater ist tot. Aus der Zeitung, durch einen Anruf, bei einem Gespräch erfahren wir es: den Namen und die Ansage vom Ende.
Er ist tot. Das, was wir mit ihm erlebt haben, ist zu Ende. Das, was er uns bedeutet hat, kann nicht fortgeschrieben werden. Das, was wir mit ihm noch zu erleben hofften, wird ungeschehen bleiben. Solche Gedanken schließen sich an jede Todesnachricht an. Bilder entstehen, Erinnerungen tauchen auf, Fragen melden sich – wie es zu diesem Tod kam, was für dieses Leben kennzeichnend war, was man einander bedeutet hat. Ungesagte Worte rufen wir dem Toten nach; unausgesprochene Gebete denken wir ihm zu. Oft ist der Überbringer einer Todesnachricht der erste Gesprächspartner für solche ungesagten Worte und nachgetragenen Gebete.
II.
Der Überbringer der Todesnachricht am Karfreitag ist für uns heute der Evangelist Johannes. Wir haben seine Nachricht in der Evangeliumslesung gehört. Die Choräle aus Bachs Johannespassion haben diese Nachricht aufgenommen, vertieft und verstärkt. Der Evangelist Johannes trägt diese Nachricht schon in zweiter Generation weiter. Doch die Art, wie er die Ansage: „Jesus Christus ist tot!“ verarbeitet, ist dem Erleben der ersten Stunde ganz ähnlich.
Pilatus gab ihn hin, dass er gekreuzigt würde, und so geschah es. Sie kreuzigten ihn und nach quälenden Stunden neigte er sein Haupt und verschied.
Doch damit ist für den vom Tod des Herrn erschütterten Evangelisten noch nicht alles gesagt. So sachlich und nüchtern darf der Tod nicht sein, so darf man ihm nicht das letzte Wort lassen. Die Zeit muss stehen bleiben, oder wenigstens ausgedehnt und gefüllt sein, wenn der Gesandte Gottes, der Sohn Gottes stirbt, der, auf dem alle Hoffnung liegt, der, an dem die Rettung der Welt, die Versöhnung mit Gott hängt.
So beginnt Johannes, das Geschehen auf Golgatha mit Szenen und Bildern zu umgeben, die zu Jesus gehören, die ihn ausmachen und den Horizont zeigen, in den er gehört. Das Kreuz, das Symbol der Verlassenheit und des Verstummens, wird zum Schauplatz für ein bewegtes Treiben zu Füßen des Gekreuzigten. Drei Szenen ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Mit Pilatus beginnt es, der Jesus im Verhör kennengelernt hat und ihn für unschuldig hält, den die Antworten des Angeklagten überraschten, wenn nicht sogar überzeugten. Dieser Pilatus tritt ans Kreuz. Ein Schild hat er dabei, das seine Sicht der Dinge festhält, ein Schild, das die Widersinnigkeit dieses Todes ansagt: Jesus von Nazareth – König der Juden. In drei Sprachen prangen diese Worte über dem Kreuz. Niemand soll sagen, er habe davon nichts gewusst. Nicht als Anklageschrift dient diese Tafel, sondern als weithin sichtbare Feststellung.
Sie soll deutlich machen: Pilatus erkennt nicht, was dieser Mann Todeswürdiges getan haben soll, den er nur auf das Drängen anderer und mit Rücksicht auf die eigene Karriere dem Kreuzestod ausgeliefert hat. Aber er versteht wohl auch nicht, dass er mit diesem Schild seinerseits zum Werkzeug Gottes wird. Pilatus wird zum ersten Zeugen. Er selbst verkündigt und deutet den Tod Jesu. Er weist die Welt darauf hin, was hier geschah. Jesus ist tot; dieser Tod wird in der ganzen Welt bekannt werden. Jesus, der auf einem Esel als sanftmütiger König in die Stadt einzog, dieses Gegenbild zu jedem Potentaten, wird nun vor aller Augen erhöht. Als König zeigt er sich auf paradoxe Weise: am Kreuz. Auch noch im Tod erweist sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.
Eine zweite Szene unter dem Kreuz will der Evangelist unbedingt festhalten, so grotesk sie auch ist: Vier Soldaten, haltlos in ihrer Gier, abgestumpft durch Gewalt und Tod, die sich täglich mit ihrer Arbeit verbinden, ohne Ehrfurcht für die Opfer ihres Tuns, wenden sich dem Nachlass zu. Kleider und ein Gewand gilt es zu verteilen. Die Kleider werden zerschnitten, das Gewand verlost. Sie wissen nicht, was sie tun. Sie wissen nicht, wessen Besitz sie untereinander aufteilen. Sie wissen nicht, dass sie damit die Schrift erfüllen. Sie wissen nicht, dass sie Teil eines Geschehens sind, das sich auf den Spuren der langen Geschichte Gottes mit seinem Volk bewegt und an die Grundfesten der Geschichte überhaupt rührt. Jesus ist tot; dieser Tod entspricht dem Heilsplan Gottes für die Welt. Auch noch diejenigen, die ihn verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.
Zu guter Letzt nimmt Johannes die Erinnerung an Jesu Leben auf, an die Menschen, die ihm nahe waren. Noch einmal zeigt sich seine Liebe zu den Menschen, seine Fürsorge und Nähe. Die Mutter, Verwandte und Freunde stehen dort, bleiben bei ihm in der Todesstunde. Ihnen wendet Jesus sich zu. Was die Soldaten in seiner Nähe trieben, hat ihm kein Wort entlockt. Aber der Anblick derer, die ihm nahe stehen, weckt ein letztes Mal seine fürsorgende Kraft. Er weist sie aneinander: „Passt aufeinander auf, nehmt einander an wie Mutter und Sohn. Lasst durch den Tod keine Lücke entstehen; tragt die Liebe weiter, die ich euch gegeben habe. Gebt dem Tod nicht das letzte Wort, sondern haltet euch an meine Worte und liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Jesus ist tot; dieser Tod setzt Liebe frei. Darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.
III.
Drei Szenen, drei Botschaften.
Die Tafel, die Pilatus am Kreuz anbringt, macht deutlich: Auch noch im Tod zeigt sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.
Die Soldaten, die um Jesu Gewand das Los werfen, bezeugen ungewollt: Auch noch diejenigen, die Jesus verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.
Und der Dialog mit der Mutter und dem Lieblingsjünger stellt uns bewegend vor Augen: Dieser Tod weckt Liebe; darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.
Wie viel leichter lässt sich der Sinn des Todes Jesu in lebendigen Szenen begreifen als in bloßen Begriffen! Von diesen Szenen her lässt sich aber doch verstehen, in welchem Sinn wir den Tod Jesu als ein Opfer verstehen können. Nicht als ein Opfer, das Gott verlangt, damit er Wiedergutmachung empfängt für die Sünde der Menschen. Sondern als ein Opfer, das Jesus selbst bringt, ein Zeichen der Sündenvergebung, das niemals mehr übersehen werden kann. Deshalb wird er ans Kreuz erhöht, deshalb ist eine Hügel vor der Stadt der Kreuzigungsplatz, deshalb verkündet eine Tafel, was da geschehen ist: Der Repräsentant des Volkes, einer, der für die anderen steht, hat sich dahingegeben, damit alle gerettet werden. Nicht Gottes Zorn, sondern unser Ungehorsam wird versöhnt, das ist der Sinn des Lebensopfers Jesu.
In diesem Tod versammelt sich deshalb die Sprachwelt und Glaubenswelt des Volkes Israel und seiner Bibel. Alte Opfervorstellungen werden aufgenommen, denn sie sind ans Ziel gekommen. Deshalb wird der Tod Jesu auch mit dem Bild vom Sühnopfer erläutert. Dadurch wird deutlich: Um seines Todes willen und dank seiner Auferstehung von den Toden werden keine Menschen mehr dahingeopfert – um Gottes willen nicht! Das Ende alles Opferzwangs wird ausgerufen; niemals mehr sollen Henker ein ungenähtes Gewand verlosen.
Vor allem aber: Ein Zeichen der Liebe wird aufgerichtet. Denn dafür steht das Zeichen des Kreuzes bis zum heutigen Tag. Ich mag nicht so hart über die urteilen, die das Zeichen des Kreuzes um den Hals tragen, ohne sich darum besondere Gedanken zu machen. Denn auch sie machen sich, vielleicht sogar ungewollt, mit einem Zeichen der Liebe vertraut: Siehe, das ist dein Sohn; siehe, das ist deine Mutter. Nehmt einander an.
Eine Tochter hat sich von ihren Eltern getrennt, so wird mir in diesen Tagen erzählt. Welch eine Passion! Ins Leere läuft die Zusage: Siehe, das sind deine Eltern. Siehe, das ist eure Tochter. Wer geht den ersten Schritt? Wer lässt sich ein auf das Zeichen des Kreuzes, in dem sich unsere Lebenswege berühren und um Jesu willen treffen?
Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das. Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als „Europameister des Waffenexports“ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.
Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern. Krisengebiete unserer Erde werden dabei nicht ausgespart; eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen.
Es gibt Situationen, in denen einer die Folgen der Liebe am eigenen Leib zu spüren bekommt, ja für andere sein Leben lässt. Das bedenken wir am Karfreitag; denn Jesus gab sein Leben um der Liebe willen hin. Doch unsere Aufgabe ist es, dem Tod zuvorzukommen, nicht ihn herbeizuführen. Deshalb weist Jesus uns aneinander.
Siehe, das ist dein Sohn. Siehe, das ist deine Mutter. Amen.
Rede-Dienst
IFN International Family Network d734, faith ministry service
Bischof Dr. Wolfgang Huber
Predigt am Karfreitag, 10. April 2009
St. Marien, Berlin
Johannes 19,16-23
Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus. Amen
I.
Jesus Christus ist tot. Das ist die Nachricht von Karfreitag. So kurz lässt es sich sagen. Eine Todesnachricht. Ein Name und die schroffe Ansage vom Ende.
Jesus Christus ist tot. Wir kennen solche Nachrichten. Manche eher aus der Ferne: Der Nachbar ist tot. Die ehemalige Mitschülerin ist tot. Die Frau des Bäckers ist tot. Oder ganz aus der Nähe: Die Freundin ist tot. Der Bruder ist tot. Der Vater ist tot. Aus der Zeitung, durch einen Anruf, bei einem Gespräch erfahren wir es: den Namen und die Ansage vom Ende.
Er ist tot. Das, was wir mit ihm erlebt haben, ist zu Ende. Das, was er uns bedeutet hat, kann nicht fortgeschrieben werden. Das, was wir mit ihm noch zu erleben hofften, wird ungeschehen bleiben. Solche Gedanken schließen sich an jede Todesnachricht an. Bilder entstehen, Erinnerungen tauchen auf, Fragen melden sich – wie es zu diesem Tod kam, was für dieses Leben kennzeichnend war, was man einander bedeutet hat. Ungesagte Worte rufen wir dem Toten nach; unausgesprochene Gebete denken wir ihm zu. Oft ist der Überbringer einer Todesnachricht der erste Gesprächspartner für solche ungesagten Worte und nachgetragenen Gebete.
II.
Der Überbringer der Todesnachricht am Karfreitag ist für uns heute der Evangelist Johannes. Wir haben seine Nachricht in der Evangeliumslesung gehört. Die Choräle aus Bachs Johannespassion haben diese Nachricht aufgenommen, vertieft und verstärkt. Der Evangelist Johannes trägt diese Nachricht schon in zweiter Generation weiter. Doch die Art, wie er die Ansage: „Jesus Christus ist tot!“ verarbeitet, ist dem Erleben der ersten Stunde ganz ähnlich.
Pilatus gab ihn hin, dass er gekreuzigt würde, und so geschah es. Sie kreuzigten ihn und nach quälenden Stunden neigte er sein Haupt und verschied.
Doch damit ist für den vom Tod des Herrn erschütterten Evangelisten noch nicht alles gesagt. So sachlich und nüchtern darf der Tod nicht sein, so darf man ihm nicht das letzte Wort lassen. Die Zeit muss stehen bleiben, oder wenigstens ausgedehnt und gefüllt sein, wenn der Gesandte Gottes, der Sohn Gottes stirbt, der, auf dem alle Hoffnung liegt, der, an dem die Rettung der Welt, die Versöhnung mit Gott hängt.
So beginnt Johannes, das Geschehen auf Golgatha mit Szenen und Bildern zu umgeben, die zu Jesus gehören, die ihn ausmachen und den Horizont zeigen, in den er gehört. Das Kreuz, das Symbol der Verlassenheit und des Verstummens, wird zum Schauplatz für ein bewegtes Treiben zu Füßen des Gekreuzigten. Drei Szenen ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich.
Mit Pilatus beginnt es, der Jesus im Verhör kennengelernt hat und ihn für unschuldig hält, den die Antworten des Angeklagten überraschten, wenn nicht sogar überzeugten. Dieser Pilatus tritt ans Kreuz. Ein Schild hat er dabei, das seine Sicht der Dinge festhält, ein Schild, das die Widersinnigkeit dieses Todes ansagt: Jesus von Nazareth – König der Juden. In drei Sprachen prangen diese Worte über dem Kreuz. Niemand soll sagen, er habe davon nichts gewusst. Nicht als Anklageschrift dient diese Tafel, sondern als weithin sichtbare Feststellung.
Sie soll deutlich machen: Pilatus erkennt nicht, was dieser Mann Todeswürdiges getan haben soll, den er nur auf das Drängen anderer und mit Rücksicht auf die eigene Karriere dem Kreuzestod ausgeliefert hat. Aber er versteht wohl auch nicht, dass er mit diesem Schild seinerseits zum Werkzeug Gottes wird. Pilatus wird zum ersten Zeugen. Er selbst verkündigt und deutet den Tod Jesu. Er weist die Welt darauf hin, was hier geschah. Jesus ist tot; dieser Tod wird in der ganzen Welt bekannt werden. Jesus, der auf einem Esel als sanftmütiger König in die Stadt einzog, dieses Gegenbild zu jedem Potentaten, wird nun vor aller Augen erhöht. Als König zeigt er sich auf paradoxe Weise: am Kreuz. Auch noch im Tod erweist sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.
Eine zweite Szene unter dem Kreuz will der Evangelist unbedingt festhalten, so grotesk sie auch ist: Vier Soldaten, haltlos in ihrer Gier, abgestumpft durch Gewalt und Tod, die sich täglich mit ihrer Arbeit verbinden, ohne Ehrfurcht für die Opfer ihres Tuns, wenden sich dem Nachlass zu. Kleider und ein Gewand gilt es zu verteilen. Die Kleider werden zerschnitten, das Gewand verlost. Sie wissen nicht, was sie tun. Sie wissen nicht, wessen Besitz sie untereinander aufteilen. Sie wissen nicht, dass sie damit die Schrift erfüllen. Sie wissen nicht, dass sie Teil eines Geschehens sind, das sich auf den Spuren der langen Geschichte Gottes mit seinem Volk bewegt und an die Grundfesten der Geschichte überhaupt rührt. Jesus ist tot; dieser Tod entspricht dem Heilsplan Gottes für die Welt. Auch noch diejenigen, die ihn verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.
Zu guter Letzt nimmt Johannes die Erinnerung an Jesu Leben auf, an die Menschen, die ihm nahe waren. Noch einmal zeigt sich seine Liebe zu den Menschen, seine Fürsorge und Nähe. Die Mutter, Verwandte und Freunde stehen dort, bleiben bei ihm in der Todesstunde. Ihnen wendet Jesus sich zu. Was die Soldaten in seiner Nähe trieben, hat ihm kein Wort entlockt. Aber der Anblick derer, die ihm nahe stehen, weckt ein letztes Mal seine fürsorgende Kraft. Er weist sie aneinander: „Passt aufeinander auf, nehmt einander an wie Mutter und Sohn. Lasst durch den Tod keine Lücke entstehen; tragt die Liebe weiter, die ich euch gegeben habe. Gebt dem Tod nicht das letzte Wort, sondern haltet euch an meine Worte und liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Jesus ist tot; dieser Tod setzt Liebe frei. Darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.
III.
Drei Szenen, drei Botschaften.
Die Tafel, die Pilatus am Kreuz anbringt, macht deutlich: Auch noch im Tod zeigt sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.
Die Soldaten, die um Jesu Gewand das Los werfen, bezeugen ungewollt: Auch noch diejenigen, die Jesus verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.
Und der Dialog mit der Mutter und dem Lieblingsjünger stellt uns bewegend vor Augen: Dieser Tod weckt Liebe; darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.
Wie viel leichter lässt sich der Sinn des Todes Jesu in lebendigen Szenen begreifen als in bloßen Begriffen! Von diesen Szenen her lässt sich aber doch verstehen, in welchem Sinn wir den Tod Jesu als ein Opfer verstehen können. Nicht als ein Opfer, das Gott verlangt, damit er Wiedergutmachung empfängt für die Sünde der Menschen. Sondern als ein Opfer, das Jesus selbst bringt, ein Zeichen der Sündenvergebung, das niemals mehr übersehen werden kann. Deshalb wird er ans Kreuz erhöht, deshalb ist eine Hügel vor der Stadt der Kreuzigungsplatz, deshalb verkündet eine Tafel, was da geschehen ist: Der Repräsentant des Volkes, einer, der für die anderen steht, hat sich dahingegeben, damit alle gerettet werden. Nicht Gottes Zorn, sondern unser Ungehorsam wird versöhnt, das ist der Sinn des Lebensopfers Jesu.
In diesem Tod versammelt sich deshalb die Sprachwelt und Glaubenswelt des Volkes Israel und seiner Bibel. Alte Opfervorstellungen werden aufgenommen, denn sie sind ans Ziel gekommen. Deshalb wird der Tod Jesu auch mit dem Bild vom Sühnopfer erläutert. Dadurch wird deutlich: Um seines Todes willen und dank seiner Auferstehung von den Toden werden keine Menschen mehr dahingeopfert – um Gottes willen nicht! Das Ende alles Opferzwangs wird ausgerufen; niemals mehr sollen Henker ein ungenähtes Gewand verlosen.
Vor allem aber: Ein Zeichen der Liebe wird aufgerichtet. Denn dafür steht das Zeichen des Kreuzes bis zum heutigen Tag. Ich mag nicht so hart über die urteilen, die das Zeichen des Kreuzes um den Hals tragen, ohne sich darum besondere Gedanken zu machen. Denn auch sie machen sich, vielleicht sogar ungewollt, mit einem Zeichen der Liebe vertraut: Siehe, das ist dein Sohn; siehe, das ist deine Mutter. Nehmt einander an.
Eine Tochter hat sich von ihren Eltern getrennt, so wird mir in diesen Tagen erzählt. Welch eine Passion! Ins Leere läuft die Zusage: Siehe, das sind deine Eltern. Siehe, das ist eure Tochter. Wer geht den ersten Schritt? Wer lässt sich ein auf das Zeichen des Kreuzes, in dem sich unsere Lebenswege berühren und um Jesu willen treffen?
Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das. Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als „Europameister des Waffenexports“ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.
Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern. Krisengebiete unserer Erde werden dabei nicht ausgespart; eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen.
Es gibt Situationen, in denen einer die Folgen der Liebe am eigenen Leib zu spüren bekommt, ja für andere sein Leben lässt. Das bedenken wir am Karfreitag; denn Jesus gab sein Leben um der Liebe willen hin. Doch unsere Aufgabe ist es, dem Tod zuvorzukommen, nicht ihn herbeizuführen. Deshalb weist Jesus uns aneinander.
Siehe, das ist dein Sohn. Siehe, das ist deine Mutter. Amen.
Rede-Dienst
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Kritik an den Waffen-Exporten Deutschlands: „Dem Tod zuvor kommen“
Kritik an den Waffen-Exporten Deutschlands: „Dem Tod zuvor kommen“
EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber kritisierte am Karfreitag Deutschland als „Europameister des Waffenexports“
Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat die europaweite Spitzenstellung Deutschlands in Sachen Waffenexport kritisiert. Huber sagte in seiner Predigt am Karfreitag in der St. Marienkirche zu Berlin: „Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das.
Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als ,Europameister des Waffenexports‘ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.“
Der Berliner Bischof bedauerte die Zunahme der Waffenexporte aus Deutschland innerhalb kurzer Zeit: „Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern.“ Huber kritisierte, dass auch „Krisengebiete“ von den deutschen Waffenexporten nicht ausgespart würden und warnte vor möglichen Folgen dieser Praxis: „Eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen“.
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EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber kritisierte am Karfreitag Deutschland als „Europameister des Waffenexports“
Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat die europaweite Spitzenstellung Deutschlands in Sachen Waffenexport kritisiert. Huber sagte in seiner Predigt am Karfreitag in der St. Marienkirche zu Berlin: „Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das.
Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als ,Europameister des Waffenexports‘ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.“
Der Berliner Bischof bedauerte die Zunahme der Waffenexporte aus Deutschland innerhalb kurzer Zeit: „Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern.“ Huber kritisierte, dass auch „Krisengebiete“ von den deutschen Waffenexporten nicht ausgespart würden und warnte vor möglichen Folgen dieser Praxis: „Eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen“.
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Wednesday, April 8, 2009
Neues Medien-Angebot: Horch amol aus Franken – Online Archiv
Neues Medien-Angebot: Horch amol aus Franken – Online Archiv
Von Andreas Klamm
New York/London/Lome/Nürnberg. 8. Apri. 2009. Nach der unerwartet überraschenden Einstellung des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ gibt es jetzt ein neues alternatives Angebot für die Leser und Leserinnen des beliebten Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“, das von Nürnberg aus in alle Welt angeboten wurde. Seit heute steht ein neues Medien-Angebot zur kostenfreien Nutzung für die Freunde, Leser und Leserinnen des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ zur Verfügung. Das neue Angebot ist mit dem Titel „Horch amol aus Franken – Online Archiv“ weltweit im Internet erreichbar.
Im Horch amol aus Franken – Online Archiv werden Dank der freundlichen Unterstützung des Herausgebers des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“, Hans-Jürgen Graf und des Chef-Grafik-Designers, Thomas M. Müller, alle Ausgaben die im Jahrgang 1 und Jahrgang 2 erschienen sind, zum Download zur Verfügung gestellt.
Aktuelle Neu-Erscheinungen in Form von neuen Magazin-Beiträgen des Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“ sind hingegen bislang nicht geplant.
Das „Horch amol aus Franken – Online-Archiv“ ist bei folgenden Adressen erreichbar:
www.regionalhilfe.de/horchamol ,
www.britishnewsflash.org/horchamol ,
www.ifnd734.org/horchamol
In Würdigung, in Gedenken der Verdienste des Herausgebers, Autors, Verlegers und Chef-Redakteurs Hans-Juergen Graf und Thomas M. Müller hat sich eine Arbeitsgemeinschaft eines internationalen Medien-Netzwerkes der internationalen Medienprojekte der internationalen Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo (www.johnbaptistmission.blogspot.com), dem internationalen Medienprojekt für Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters (Medien-Projekt Menschenrechts-Reporter, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com) und dem regionalen Medien-Projekt und Hilfs-Projekt "Regionalhilfe.de" (www.regionalhilfe.de ) zusammengefunden, um die lesenswerten und kostbaren Werke die mit "Horch amol aus Franken", dem Sozial-Magazin aus Nürnberg von Hans-Jürgen Graf und Thomas M. Müller entstanden sind, dem Zwecke der Dokumentation, der Bildung und der Hilfe für die Menschen, die in diesen Tagen leben und für die Menschen in künftigen Generationen kostenfrei zum Abruf als PDF-Magazine "Horch amol aus Franken - ONLINE ARCHIV" zur Verfügung zu stellen.
Bei Radio IBS Liberty, das seit 1986, der internationalen Völkerverständigung dient, informierte der Herausgeber Hans-Juergen Graf über das Wirken, Themen, Berichte und Arbeit, die mit dem Sozial-Magazin "Horch amol aus Franken" verbunden sind.
Das Radio-Interview ist hier zu hören:
http://radio.indymedia.org/en/node/17224
Im Horch amol aus Franken – Online Archiv ist auch ein Beitrag mit den Hintergründen die zur überraschenden Einstellung des Magazins führte zu finden, weitere Informationen sind auch bei www.infopartner.net zu lesen.
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
internationales Medien-Projekt für Menschenrechte
international media project for Human Rights
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.blogspot.com
Von Andreas Klamm
New York/London/Lome/Nürnberg. 8. Apri. 2009. Nach der unerwartet überraschenden Einstellung des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ gibt es jetzt ein neues alternatives Angebot für die Leser und Leserinnen des beliebten Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“, das von Nürnberg aus in alle Welt angeboten wurde. Seit heute steht ein neues Medien-Angebot zur kostenfreien Nutzung für die Freunde, Leser und Leserinnen des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ zur Verfügung. Das neue Angebot ist mit dem Titel „Horch amol aus Franken – Online Archiv“ weltweit im Internet erreichbar.
Im Horch amol aus Franken – Online Archiv werden Dank der freundlichen Unterstützung des Herausgebers des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“, Hans-Jürgen Graf und des Chef-Grafik-Designers, Thomas M. Müller, alle Ausgaben die im Jahrgang 1 und Jahrgang 2 erschienen sind, zum Download zur Verfügung gestellt.
Aktuelle Neu-Erscheinungen in Form von neuen Magazin-Beiträgen des Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“ sind hingegen bislang nicht geplant.
Das „Horch amol aus Franken – Online-Archiv“ ist bei folgenden Adressen erreichbar:
www.regionalhilfe.de/horchamol ,
www.britishnewsflash.org/horchamol ,
www.ifnd734.org/horchamol
In Würdigung, in Gedenken der Verdienste des Herausgebers, Autors, Verlegers und Chef-Redakteurs Hans-Juergen Graf und Thomas M. Müller hat sich eine Arbeitsgemeinschaft eines internationalen Medien-Netzwerkes der internationalen Medienprojekte der internationalen Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo (www.johnbaptistmission.blogspot.com), dem internationalen Medienprojekt für Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters (Medien-Projekt Menschenrechts-Reporter, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com) und dem regionalen Medien-Projekt und Hilfs-Projekt "Regionalhilfe.de" (www.regionalhilfe.de ) zusammengefunden, um die lesenswerten und kostbaren Werke die mit "Horch amol aus Franken", dem Sozial-Magazin aus Nürnberg von Hans-Jürgen Graf und Thomas M. Müller entstanden sind, dem Zwecke der Dokumentation, der Bildung und der Hilfe für die Menschen, die in diesen Tagen leben und für die Menschen in künftigen Generationen kostenfrei zum Abruf als PDF-Magazine "Horch amol aus Franken - ONLINE ARCHIV" zur Verfügung zu stellen.
Bei Radio IBS Liberty, das seit 1986, der internationalen Völkerverständigung dient, informierte der Herausgeber Hans-Juergen Graf über das Wirken, Themen, Berichte und Arbeit, die mit dem Sozial-Magazin "Horch amol aus Franken" verbunden sind.
Das Radio-Interview ist hier zu hören:
http://radio.indymedia.org/en/node/17224
Im Horch amol aus Franken – Online Archiv ist auch ein Beitrag mit den Hintergründen die zur überraschenden Einstellung des Magazins führte zu finden, weitere Informationen sind auch bei www.infopartner.net zu lesen.
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Monday, March 23, 2009
Wahlkampf auf Hochturen: In zweieinhalb Monaten wird gewählt – Wahlen vom 4. bis 7. Juni 2009 für die Zukunft von Europa
Wahlkampf auf Hochturen: In zweieinhalb Monaten wird gewählt – Wahlen vom 4. bis 7. Juni 2009 für die Zukunft von Europa
Per Handy zur Wahl
Von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent
Brüssel / Strasbourg / Berlin. 23. März 2009. Endspurt im Wahlkampf um die Sitze im Europäischen Parlament. Der Wahlkampf für die Europawahl vom 4. bis 7. Juni 2009 befindet sich auf Hochtouren. In rund acht Wochen entscheiden rund 375 Millionen Menschen in direkter Wahl über die neue politische Zusammensetzung im Europäischen Parlament. Es ist also kein Wunder wenn sich die Politiker und Politikerinnen mitten im Wahl-Kampf-Stress um jede Stimme der potentiellen Wähler und Wählerinnen intensiv bemühen. Die Tage sind gezählt und der Countdown läuft.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Wahl aufgerufen. An der Europa-Wahl 2009 nehmen zum ersten Mal alle 27 EU-Mitgliedstaaten teil. Rund insgesamt 375 Millionen EU-Bürger werden für die Wahl im Juni 2009 wahlberechtigt sein. Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt. In Deutschland findet die Wahl zum Europäischen Parlament am Sonntag, 7. Juni 2009 statt.
Vom 4. bis 7. Juni 2009 wird bei den Europawahlen über die neue Zusammensetzung des neuen europäischen Parlaments entschieden und damit werden für viele Millionen , etwa 375 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen, die entscheidenden Weichen in mitten der globalen Finanz- und Welt-Wirtschafts-Krise für die Zukunft gestellt.
Gewählt wird für die Legislaturperiode 2009 bis 2014. Insgesamt 736 Sitze werden im EU-Parlament vergeben.
Für ein Amt im Europäischen Parlament kann jeder Unions-Bürger, damit beispielsweise auch Menschen aus Frankreich und Deutschland kandidieren, die über 18 Jahre sind.
In der Regel stellen Parteien oder politische Vereinigungen Listen mit Kandidaten für das Europa-Parlament auf. Einzelbewerbungen ohne die Zugehörigkeit zu politischen Vereinigungen oder politischen Parteien sind nicht möglich.
Alle Bewerber müssen sich auf einer öffentlichen Mitgliederverstammlung einem demokratischen Auswahl-Verfahren stellen. Wer in das Europäische Parlament gewählt wird darf keine nationalen Mandate weiter ausführen.
Eine Ausübung nationaler Mandate ist mit der Wahl in das Europa-Parlament unvereinbar. Was bedeutet dies in der Praxis?
Die mächtigste Frau der Welt, Bundeskanzlerin Dr. Angel Merkel (CDU), laut dem U.S.-Magazin Forbes, die sich in der gestrigen Ausgabe der Talk-Show von Anne Will in einem Freud´schen Versprecher selbst zweimal als so wörtlich „deutsches Staatsoberhaupt“ bezeichnete, darf auch in ihrer Spitzenposition als Bundeskanzlerin nicht für ein Amt im Europa-Parlament kandidieren. Laut Grundgesetz ist das deutsche Staatsoberhaupt der Bundespräsident und damit zur Zeit Dr. Horst Köhler. Bereits im Mai 2009 wählt die Bundesversammlung die neue Bundespräsidentin oder den neuen Bundespräsidenten. Allerdings können dort die Bürger und Bürgerinnen nicht direkt wählen. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident werden von der Bundesversammlung gewählt.
Zur Wahl im Mai 2009 stehen Gesine Schwan (SPD) und Horst Köhler (CDU) für das Amt der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich jedoch wie keine andere Politikerin sehr um die Europäische Union verdient gemacht und beispielsweise auch zur Realisierung des EU-Reform-Vertrages bekannt auch als der „Lissaboner Vertrag“ (Vertrag von Lissabon, auch als EU-Grundlagen-Vertrag oder EU-Reformvertrag bezeichnet) beigetragen.
In der Internet-Präsentation für Menschen aus Deutschland informiert das Europäische Parlament umfassend zur Wahl des Europa-Parlaments am 7. Juni 2009. In rund zweieinhalb Monaten wird gewählt und damit kein Mensch die Europa-Wahl versäumt gibt es sogar einen kostenfreien Erinnerungs-Dienst mittels Handy.
Auf der Seite www.europarl.de/europawahl/wahlerinnerung.jsp kann sich jeder Interessent kostenfrei registrieren, damit die wichtige Europa-Wahl am 7. Juni 2009 nicht versäumt wird.
Das Europäische Parlament gilt als die zweitgrößte Demokratie in der Welt. In Indien gibt es noch mehr Wahlberechtigte, die in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl für die Zusammensetzung der Parlamentarischen Vertretung bestimmen dürfen.
Im Jahr 2009 feiert das Europäische Parlament den 30. Jahrestag seiner Direktwahl. Über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments haben im Juni 1979 zum ersten Mal die Bürger und Bürgerinnen entschieden.
Bis Juni 1979 wurden die Abgeordneten für die Europäischen Volksvertretung durch die nationalen Parlamente, in Deutschland, dem Deutschen Bundestag nach Brüssel und Strasbourg entsendet. In diesem Jahr dürfen die Menschen in Europa in direkter Wahl zum 30. Mal über die neue Zusammensetzung der politischen Kräfte im Europa-Parlament entscheiden.
Wer sich zur Wahl des Europa-Parlaments vom 4. bis 7. Juni 2009 informieren möchte findet auf der Web-Seite www.europarl.de umfassende und ausführliche Informationen.
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
internationales Medienprojekt für die Menschenrechte
www.humanrightsreporters.wordpress.com
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
Per Handy zur Wahl
Von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent
Brüssel / Strasbourg / Berlin. 23. März 2009. Endspurt im Wahlkampf um die Sitze im Europäischen Parlament. Der Wahlkampf für die Europawahl vom 4. bis 7. Juni 2009 befindet sich auf Hochtouren. In rund acht Wochen entscheiden rund 375 Millionen Menschen in direkter Wahl über die neue politische Zusammensetzung im Europäischen Parlament. Es ist also kein Wunder wenn sich die Politiker und Politikerinnen mitten im Wahl-Kampf-Stress um jede Stimme der potentiellen Wähler und Wählerinnen intensiv bemühen. Die Tage sind gezählt und der Countdown läuft.
Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Wahl aufgerufen. An der Europa-Wahl 2009 nehmen zum ersten Mal alle 27 EU-Mitgliedstaaten teil. Rund insgesamt 375 Millionen EU-Bürger werden für die Wahl im Juni 2009 wahlberechtigt sein. Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt. In Deutschland findet die Wahl zum Europäischen Parlament am Sonntag, 7. Juni 2009 statt.
Vom 4. bis 7. Juni 2009 wird bei den Europawahlen über die neue Zusammensetzung des neuen europäischen Parlaments entschieden und damit werden für viele Millionen , etwa 375 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen, die entscheidenden Weichen in mitten der globalen Finanz- und Welt-Wirtschafts-Krise für die Zukunft gestellt.
Gewählt wird für die Legislaturperiode 2009 bis 2014. Insgesamt 736 Sitze werden im EU-Parlament vergeben.
Für ein Amt im Europäischen Parlament kann jeder Unions-Bürger, damit beispielsweise auch Menschen aus Frankreich und Deutschland kandidieren, die über 18 Jahre sind.
In der Regel stellen Parteien oder politische Vereinigungen Listen mit Kandidaten für das Europa-Parlament auf. Einzelbewerbungen ohne die Zugehörigkeit zu politischen Vereinigungen oder politischen Parteien sind nicht möglich.
Alle Bewerber müssen sich auf einer öffentlichen Mitgliederverstammlung einem demokratischen Auswahl-Verfahren stellen. Wer in das Europäische Parlament gewählt wird darf keine nationalen Mandate weiter ausführen.
Eine Ausübung nationaler Mandate ist mit der Wahl in das Europa-Parlament unvereinbar. Was bedeutet dies in der Praxis?
Die mächtigste Frau der Welt, Bundeskanzlerin Dr. Angel Merkel (CDU), laut dem U.S.-Magazin Forbes, die sich in der gestrigen Ausgabe der Talk-Show von Anne Will in einem Freud´schen Versprecher selbst zweimal als so wörtlich „deutsches Staatsoberhaupt“ bezeichnete, darf auch in ihrer Spitzenposition als Bundeskanzlerin nicht für ein Amt im Europa-Parlament kandidieren. Laut Grundgesetz ist das deutsche Staatsoberhaupt der Bundespräsident und damit zur Zeit Dr. Horst Köhler. Bereits im Mai 2009 wählt die Bundesversammlung die neue Bundespräsidentin oder den neuen Bundespräsidenten. Allerdings können dort die Bürger und Bürgerinnen nicht direkt wählen. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident werden von der Bundesversammlung gewählt.
Zur Wahl im Mai 2009 stehen Gesine Schwan (SPD) und Horst Köhler (CDU) für das Amt der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich jedoch wie keine andere Politikerin sehr um die Europäische Union verdient gemacht und beispielsweise auch zur Realisierung des EU-Reform-Vertrages bekannt auch als der „Lissaboner Vertrag“ (Vertrag von Lissabon, auch als EU-Grundlagen-Vertrag oder EU-Reformvertrag bezeichnet) beigetragen.
In der Internet-Präsentation für Menschen aus Deutschland informiert das Europäische Parlament umfassend zur Wahl des Europa-Parlaments am 7. Juni 2009. In rund zweieinhalb Monaten wird gewählt und damit kein Mensch die Europa-Wahl versäumt gibt es sogar einen kostenfreien Erinnerungs-Dienst mittels Handy.
Auf der Seite www.europarl.de/europawahl/wahlerinnerung.jsp kann sich jeder Interessent kostenfrei registrieren, damit die wichtige Europa-Wahl am 7. Juni 2009 nicht versäumt wird.
Das Europäische Parlament gilt als die zweitgrößte Demokratie in der Welt. In Indien gibt es noch mehr Wahlberechtigte, die in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl für die Zusammensetzung der Parlamentarischen Vertretung bestimmen dürfen.
Im Jahr 2009 feiert das Europäische Parlament den 30. Jahrestag seiner Direktwahl. Über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments haben im Juni 1979 zum ersten Mal die Bürger und Bürgerinnen entschieden.
Bis Juni 1979 wurden die Abgeordneten für die Europäischen Volksvertretung durch die nationalen Parlamente, in Deutschland, dem Deutschen Bundestag nach Brüssel und Strasbourg entsendet. In diesem Jahr dürfen die Menschen in Europa in direkter Wahl zum 30. Mal über die neue Zusammensetzung der politischen Kräfte im Europa-Parlament entscheiden.
Wer sich zur Wahl des Europa-Parlaments vom 4. bis 7. Juni 2009 informieren möchte findet auf der Web-Seite www.europarl.de umfassende und ausführliche Informationen.
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Friday, March 20, 2009
Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden
Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden
Ein offener Brief für den Frieden an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten
Öffentliche Petition: www.petitiononline.com/32009/petition.html
Von Andreas Klamm
Berlin / Stuttgart / Winnenden. 21. März 2009. Es sind 10 Tage vergangen, nach einem der schlimmsten Amok-Attentate und Gewalt-Taten in der jüngsten Nachkriegs-Geschichte von Deutschland eines 17jährigen Schülers auf die Albertville-Realschule von Winnenden.
Im tödlichen Kugelhagel starben acht Schülerinnen, ein Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Mindestens sieben weitere Schüler und Menschen, darunter auch zwei Polizisten wurden zum Teil auch mit gezielten Schüssen auf die Köpfe der Opfer schwer verletzt.
Die Hintergründe zu einer solchen in Worte kaum fassbaren Amok- und Gewalt-Tat sind nicht aufgeklärt. Die Gründe die zur Verrohung der Gesellschaft in Deutschland und zur Amok-Tat im Rahmen eines Mitnahme-Suizids eines Schülers führten, bei dem 15 weitere Menschen mitten aus dem Leben gerissen wurden sind bislang nicht untersucht.
In der schwersten Trauer, die Eltern, Groß-Eltern, Brüder, Schwestern, Freunde und auch Ehemänner bewältigen müssen, den Verlust der einzigen und geliebten Kinder, Ehemänner und Ehefrauen haben die Angehörigen und weiteren Opfer der getöteten Menschen und Opfer des Amok-Massakers von Winnenden eine beispielhafte Initiative für Frieden und zur Gewaltprävention in Deutschland ergriffen. Sie haben in einem öffentlichen und offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg geschrieben. Die Winnender Zeitung hat in der Samstags-Ausgabe vom 21. März den offenen Brief der geschädigten Familien im Original-Wortlaut veröffentlicht.
Das Ziel der fünf Familen, die sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundespräsident Dr. Horst Köhler und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Guenther H. Oettinger wenden: „Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.“
Die regionale Tageszeitung Winnender Zeitung hat am Samstag, 21. März 2009, den offenen Brief von sechs Familien der Angehörigen der getöteten Menschen von Winnenden auf der Titel-Seite veröffentlicht.
Den Menschen, die ihre Kinder und liebsten Angehörigen bei dem Amok-Attentat verloren haben, können die geliebten Menschen leider nicht mehr zurückgebracht werden. Doch mit dem Engagement der Familien für Frieden und für Gewalt-Prävention wird eines deutlich: Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und weitere Menschen in Winnenden und Waiblingen dürfen nicht ohne jeden Sinn mitten aus dem Leben gerissen worden sein.
Wenn die Bitten der Familien der Opfer der Angehörigen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Guenther H. Oettinger nicht auf taube Ohren stoßen, dann würden die Opfer der Gewalt-Tat noch über ihren Tod hinaus zu mehreren der kostbarsten Werte in einer Gesellschaft eines Landes beitragen können: Gewalt-Prävention, Solidarität und Frieden.
Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo, Gründer: Reverend Yawvoi Nyonato, Vertretung für Deutschland und Vertretung für Groß Britannien (www.johnbaptistmission.blogspot.com, www.johnbaptitstmission.wordpress.com ) und das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW!“ Human Rights Reporters (www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com ) unterstützen die Initiative zur Gewalt-Prävention und für Frieden und bittet freundlichst Leser, Leserinnen und Menschen, die Petition der Angehörigen und Opfer der getöteten Menschen und Opfer von Winnenden mitzuzeichnen, damit geholfen werden kann, die Wünsche der Familien zu realisieren und einen Beitrag zur Gewalt-Prävention und für Frieden und ein aktives Zeichen für die Solidarität in einer schweren Krise, die auch Ausdruck zahlreicher Probleme in der Gesellschaft sind, in der das Bewusstsein für Liebe, Nächstenliebe, Solidarität in vielen öffentlichen, sozialen und privaten Bereichen verloren gegangen sind.
Daher wurde am Samstag, 21. März auch eine öffentliche Petition im Internet publiziert, die von Menschen, die ihre Solidarität zu den Angehörigen und Opfern der getöteten Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Menschen zum Ausdruck bringen und sich für den Frieden in Deutschland engagieren wollen, gezeichnet werden kann.
Die Petition mit dem Namen „Winnenden – Friedens – Initiative“ kann bei der Adresse www.petitiononline.com/32009/petition.html öffentlich mittels Eintrag in die Solidaritäts-Liste für die Familien unterstützt werden.
Die Dokumentation des Offenen Briefes der sechs Familien der Angehörigen und Opfer der 15 getöteten Menschen im Original-Wortlaut:
„Offener Brief
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,
die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.
Schusswaffen und Sport
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.
Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?
Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Medien: Fernsehen
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Medien: Computerspiele
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Medien: Chatrooms und Foren
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.
Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.
Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen
Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.
Familie Klei***
Familie Mar***
Familie Mina***
Familie Nal***
Familie Scho***
Familie Schw***“
Quelle: Winnender Zeitung,
http://www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?&kat=347&artikel=82
*** Achtung ! Da diese Petition weltweit im Internet veröffentlicht wurde, wurden die Namen der Pedanten anonymisiert.
Die Namen der Pedanten sind der Redaktion, Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpraesident Guenter H. Oettinger sowie einer Vielzahl weiterer Journalisten und Journalistinnen in Deutschland und in weiteren Ländern bekannt.
Article 19
Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.
and
Article 18
Everyone has the right to freedom of thought,conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance.
Universal Declaration of the HUMAN RIGHTS proclaimed by the United Nations in
1948, New York City United States of America (U.S.A.)
Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit
ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
AUZUG aus der Allgemeinen Erklärung für die Menschenrechte, proklamiert
durch die United Nations (UN, Vereinte Nationen) im Jahr 1948, in New York City, United States of America:
Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
Weitere Information:
More information:
www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm
www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm
www.un.org
ERGÄNZENDE ANMERKUNG DER REDAKTION:
Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor Andreas Klamm ist Autor von sieben Büchern.
Vor kurzem veröffentlichte Andreas Klamm zwei neue Bücher, die den Themen, Demokratie, Frieden, Meinungs- Presse und Informations-Freiheit und dem beispielhaften Engagement der amerikanischen Journalistin Amy Goodman gewidmet sind mit dem Titel (in Deutschland)
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro
In Frankreich ist das Buch mit dem Titel
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro erschienen.
Andreas Klamm ist zudem Redaktions-Leitung des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte in deutscher und englischer Sprache „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters" seit 2006 und des internationalen Medien-Netzwerkes von Radio IBS Liberty (Leeds) und IBS TV Liberty seit 1986. Das internationale Medien-Netzwerk von Radio IBS Liberty und IBS TV Liberty dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung. Weitere Informationen zu diesem internationalen Projekt sind im Buch
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro und im Internet bei www.menschenrechtsreporter.blogspot.com und www.humanrightsreporters.blogspot.com zu finden.
Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm dreijährig staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte in den Jahren 2003 und 2004 als Vollzeit-Student an der Evangelischen Fachhochschule für SOZIAL- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein. Aufgrund der Folgen mehrerer Unfälle ist der Autor von sieben Büchern behindert, chronisch krank und hauptberuflich nur noch als Journalist, Autor und freier Fernseh- Radio- und Medienproduzent international, unter anderem in Frankreich, Groß Britannien und Deutschland tätig.
MEDIEN-KONTAKT / Kontakt für PRESSE, Medien, Politik, international:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
Andreas Klamm
Redaktions-Leitung
email: news247@ btinternet.com
Tel. 0044 203 3934 672 (Mo - Fr, 10.00 Uhr - 20.00 Uhr)
Internet:
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.wordpress.com
John Baptist Mission of Togo, Gründer Reverend Yawovi Nyonato
(Lome, Togo, West-Africa)
www.johnbaptistmission.wordpress.com
www.johnbaptistmission.blogspot.com
www.mjbeducation.over-blog.com
www.johnbaptistmission.org
Ein offener Brief für den Frieden an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten
Öffentliche Petition: www.petitiononline.com/32009/petition.html
Von Andreas Klamm
Berlin / Stuttgart / Winnenden. 21. März 2009. Es sind 10 Tage vergangen, nach einem der schlimmsten Amok-Attentate und Gewalt-Taten in der jüngsten Nachkriegs-Geschichte von Deutschland eines 17jährigen Schülers auf die Albertville-Realschule von Winnenden.
Im tödlichen Kugelhagel starben acht Schülerinnen, ein Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Mindestens sieben weitere Schüler und Menschen, darunter auch zwei Polizisten wurden zum Teil auch mit gezielten Schüssen auf die Köpfe der Opfer schwer verletzt.
Die Hintergründe zu einer solchen in Worte kaum fassbaren Amok- und Gewalt-Tat sind nicht aufgeklärt. Die Gründe die zur Verrohung der Gesellschaft in Deutschland und zur Amok-Tat im Rahmen eines Mitnahme-Suizids eines Schülers führten, bei dem 15 weitere Menschen mitten aus dem Leben gerissen wurden sind bislang nicht untersucht.
In der schwersten Trauer, die Eltern, Groß-Eltern, Brüder, Schwestern, Freunde und auch Ehemänner bewältigen müssen, den Verlust der einzigen und geliebten Kinder, Ehemänner und Ehefrauen haben die Angehörigen und weiteren Opfer der getöteten Menschen und Opfer des Amok-Massakers von Winnenden eine beispielhafte Initiative für Frieden und zur Gewaltprävention in Deutschland ergriffen. Sie haben in einem öffentlichen und offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg geschrieben. Die Winnender Zeitung hat in der Samstags-Ausgabe vom 21. März den offenen Brief der geschädigten Familien im Original-Wortlaut veröffentlicht.
Das Ziel der fünf Familen, die sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundespräsident Dr. Horst Köhler und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Guenther H. Oettinger wenden: „Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.“
Die regionale Tageszeitung Winnender Zeitung hat am Samstag, 21. März 2009, den offenen Brief von sechs Familien der Angehörigen der getöteten Menschen von Winnenden auf der Titel-Seite veröffentlicht.
Den Menschen, die ihre Kinder und liebsten Angehörigen bei dem Amok-Attentat verloren haben, können die geliebten Menschen leider nicht mehr zurückgebracht werden. Doch mit dem Engagement der Familien für Frieden und für Gewalt-Prävention wird eines deutlich: Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und weitere Menschen in Winnenden und Waiblingen dürfen nicht ohne jeden Sinn mitten aus dem Leben gerissen worden sein.
Wenn die Bitten der Familien der Opfer der Angehörigen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Guenther H. Oettinger nicht auf taube Ohren stoßen, dann würden die Opfer der Gewalt-Tat noch über ihren Tod hinaus zu mehreren der kostbarsten Werte in einer Gesellschaft eines Landes beitragen können: Gewalt-Prävention, Solidarität und Frieden.
Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo, Gründer: Reverend Yawvoi Nyonato, Vertretung für Deutschland und Vertretung für Groß Britannien (www.johnbaptistmission.blogspot.com, www.johnbaptitstmission.wordpress.com ) und das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW!“ Human Rights Reporters (www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com ) unterstützen die Initiative zur Gewalt-Prävention und für Frieden und bittet freundlichst Leser, Leserinnen und Menschen, die Petition der Angehörigen und Opfer der getöteten Menschen und Opfer von Winnenden mitzuzeichnen, damit geholfen werden kann, die Wünsche der Familien zu realisieren und einen Beitrag zur Gewalt-Prävention und für Frieden und ein aktives Zeichen für die Solidarität in einer schweren Krise, die auch Ausdruck zahlreicher Probleme in der Gesellschaft sind, in der das Bewusstsein für Liebe, Nächstenliebe, Solidarität in vielen öffentlichen, sozialen und privaten Bereichen verloren gegangen sind.
Daher wurde am Samstag, 21. März auch eine öffentliche Petition im Internet publiziert, die von Menschen, die ihre Solidarität zu den Angehörigen und Opfern der getöteten Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Menschen zum Ausdruck bringen und sich für den Frieden in Deutschland engagieren wollen, gezeichnet werden kann.
Die Petition mit dem Namen „Winnenden – Friedens – Initiative“ kann bei der Adresse www.petitiononline.com/32009/petition.html öffentlich mittels Eintrag in die Solidaritäts-Liste für die Familien unterstützt werden.
Die Dokumentation des Offenen Briefes der sechs Familien der Angehörigen und Opfer der 15 getöteten Menschen im Original-Wortlaut:
„Offener Brief
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,
die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.
Schusswaffen und Sport
Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.
Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.
Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?
Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.
Medien: Fernsehen
Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.
Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.
Medien: Computerspiele
Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.
Medien: Chatrooms und Foren
Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.
Berichte über Gewalttaten
Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.
Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.
Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen
Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.
Familie Klei***
Familie Mar***
Familie Mina***
Familie Nal***
Familie Scho***
Familie Schw***“
Quelle: Winnender Zeitung,
http://www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?&kat=347&artikel=82
*** Achtung ! Da diese Petition weltweit im Internet veröffentlicht wurde, wurden die Namen der Pedanten anonymisiert.
Die Namen der Pedanten sind der Redaktion, Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpraesident Guenter H. Oettinger sowie einer Vielzahl weiterer Journalisten und Journalistinnen in Deutschland und in weiteren Ländern bekannt.
Article 19
Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.
and
Article 18
Everyone has the right to freedom of thought,conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance.
Universal Declaration of the HUMAN RIGHTS proclaimed by the United Nations in
1948, New York City United States of America (U.S.A.)
Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit
ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.
(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
AUZUG aus der Allgemeinen Erklärung für die Menschenrechte, proklamiert
durch die United Nations (UN, Vereinte Nationen) im Jahr 1948, in New York City, United States of America:
Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Artikel 18
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.
Weitere Information:
More information:
www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm
www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm
www.un.org
ERGÄNZENDE ANMERKUNG DER REDAKTION:
Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor Andreas Klamm ist Autor von sieben Büchern.
Vor kurzem veröffentlichte Andreas Klamm zwei neue Bücher, die den Themen, Demokratie, Frieden, Meinungs- Presse und Informations-Freiheit und dem beispielhaften Engagement der amerikanischen Journalistin Amy Goodman gewidmet sind mit dem Titel (in Deutschland)
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro
In Frankreich ist das Buch mit dem Titel
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro erschienen.
Andreas Klamm ist zudem Redaktions-Leitung des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte in deutscher und englischer Sprache „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters" seit 2006 und des internationalen Medien-Netzwerkes von Radio IBS Liberty (Leeds) und IBS TV Liberty seit 1986. Das internationale Medien-Netzwerk von Radio IBS Liberty und IBS TV Liberty dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung. Weitere Informationen zu diesem internationalen Projekt sind im Buch
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro und im Internet bei www.menschenrechtsreporter.blogspot.com und www.humanrightsreporters.blogspot.com zu finden.
Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm dreijährig staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte in den Jahren 2003 und 2004 als Vollzeit-Student an der Evangelischen Fachhochschule für SOZIAL- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein. Aufgrund der Folgen mehrerer Unfälle ist der Autor von sieben Büchern behindert, chronisch krank und hauptberuflich nur noch als Journalist, Autor und freier Fernseh- Radio- und Medienproduzent international, unter anderem in Frankreich, Groß Britannien und Deutschland tätig.
MEDIEN-KONTAKT / Kontakt für PRESSE, Medien, Politik, international:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
Andreas Klamm
Redaktions-Leitung
email: news247@ btinternet.com
Tel. 0044 203 3934 672 (Mo - Fr, 10.00 Uhr - 20.00 Uhr)
Internet:
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.wordpress.com
John Baptist Mission of Togo, Gründer Reverend Yawovi Nyonato
(Lome, Togo, West-Africa)
www.johnbaptistmission.wordpress.com
www.johnbaptistmission.blogspot.com
www.mjbeducation.over-blog.com
www.johnbaptistmission.org
Tuesday, March 17, 2009
JÜDISCHE GESCHICHTEN UND MUSIK

Ein Mann der jüdische Geschichten erzählt. Foto: Gemeinde Dirmstein
JÜDISCHE GESCHICHTEN UND MUSIK
Dirmstein. (red / js). 17. März 2009. Jüdische Geschichten und Musik gibt es am Mittwoch, 18. März, ab 19.30 Uhr in Dirmstein (Sturmfeder’sches Schloss) zu hören. Es handelt sich dabei um die Auftaktveranstaltung zur Reihe „Dirmstein erinnert sich“, in deren Verlauf auch „Stolpersteine“ verlegt werden, um örtliche Opfer des Nationalsozialismus aus ihrer Anonymität heraustreten zu lassen.
Gestaltet wird der Abend, zu dem die Ortsgemeinde gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde einlädt, von Erzähler Thomas Hoffmeister-Höfener und dem einheimischen Instrumental-Duo TRAZZ, bestehend aus Herbert Adam und Roland Wenz. Motto: "Das Dunkel lässt sich nicht mit Stöcken vertreiben. Aber mit einem Streichholz kannst Du das Dunkel erhellen." Vor diesem Hintergrund bekommen die Zuhörer kleine Kostbarkeiten für die Ohren serviert, „ die uns geleiten wollen durch die Dunkelheiten des Lebens, dem hellen Tag entgegen“. Der Eintritt ist frei, zur Deckung der Kosten wird allerdings um Spenden gebeten.
Die Reihe „Dirmstein erinnert sich“ ist nach Angaben von Ortsbürgermeister Jürgen Schwerdt nicht zuletzt als Beitrag zum 60-jährigen Bestehen der Bundesrepublik Deutschland zu verstehen.
In Dankbarkeit für Freiheit und Demokratie dürfe man auch eine unrühmliche Epoche der Geschichte nicht vergessen, die in Dirmstein ebenso wie anderswo Menschen zur Flucht gezwungen oder ihnen den Tod gebracht habe. An der Zusammenstellung des Programms, das am 26. März mit einem Klezmer-Abend fortgesetzt werde, hätten sich unter anderem Vertreter von CDU und SPD sowie von katholischer und protestantischer Kirchengemeinde aktiv beteiligt.
Für Mittwoch werde auch der ehemalige Dirmsteiner David Hirsch aus Argentinien erwartet, der als Jude nach Gurs deportiert worden sei und von dort habe fliehen können.
Zwei neue Bücher: Amy Goodman und die Freiheit der Presse / Interviews mit dem Autor
Zwei neue Bücher: Amy Goodman und die Freiheit der Presse / Interviews mit dem Autor
Interviews möglich am 18. März 2009, 14.00 bis 18.00 Uhr, Tel. 0044 203 3934 672 (London, England, Groß Britannien)
Die Journalistin, Rundfunk-Journalistin und Autorin Amy Goodman in Schweden während einer Presse-Konferenz zur Verleihung des Right Livelihood Awards, dem alternativen Nobel-Preis. Photo: Andreas Klamm
New York/Paris/Stockholm. 17. März 2009. (intl). Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor und Redaktions-Leitung des internationalen, alternativen nicht-kommerziellen Medien-Netzwerkes IBS Independent Broadcasting Service Liberty (Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty, seit 1986), Andreas Klamm, hat im Februar zwei neue Bücher zum Wirken und Arbeiten der mehrfach international ausgezeichneten amerikanischen Journalistin, Rundfunk-Journalistin und Autorin Amy Goodman des alternativen Fernseh- und Radio-Nachrichten-Programms „Democracy NOW“ und zur Freiheit der Presse in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Europa veröffentlicht.
Bereits im September 2008 hat der Journalist und Autor mehrerer Bücher, der auch Mitglied der International Federation of Journalists (IFJ, www.ifj.org, Internationale Förderation der Journalisten in Bruessel) ist, sich als einer von 60.000 Menschen für die sofortige Freilassung der Journalistin Amy Goodman und weiterer Journalisten eingesetzt und an die U.S.-Staatsanwälte Briefe mit der Bitte zur Freilassung der Journalisten geschrieben.
Amy Goodman und weitere Journalisten unter anderem auch von der internationalen Nachrichtenagentur AP (Associated Press) waren im Zusammenhang mit Bericht-Erstattungen zum Republic National Convention (RNC) in St. Paul in den Vereinigten Staaten von Amerika verhaftet worden.
Die amerikanische Journalistin und Rundfunk-Journalistin Amy Goodman ist eine graduierte Harvard-Universitäts-Absolventin, die seit 1984 für alternative Radio- und Fernseh-Stationen in den U.S.A. arbeitet. Sie wurde mit einer Vielzahl von international angesehenen Preisen wie etwa den Robert F. Kennedy Memorial Prize, Edwin H. Major Armstrong Award, Ruben Salazar Journalism Award und einer Vielzahl weiterer Preise für ihre internationale Friedens-Arbeit und journalistische Arbeiten in Presse, Film, Funk und Fernsehen ausgezeichnet.
Nach der Freilassung der Journalistin im September 2008 recherchierte der Journalist Andreas Klamm mehr als drei Monate zum Wirken und Arbeiten seiner Kollegin Amy Goodman, die so wörtlich als eine „echte und wahre Stimme für den Frieden und als ein gutes Beispiel für exzellenten, internationalen Journalismus bezeichnet werden kann.“
Im Dezember erhielt Amy Goodman in Stockholm in Schweden den Right Livelihood Award der Right Livelihood Foundation, ein Preis der weltweit ansehen als alternativer Nobel-Preis genießt und von dem ehemaligen Europa-Politiker Jakob von Uexkuell gegründet wurde. Amy Goodman ist die erste Journalistin, die mit dem international sehr angesehenen alternativen Nobel-Preis für ihre Verdienste geehrt wurde.
Andreas Klamm reiste nach Schweden und hatte die Chance bei mehreren Fernseh-Produktionen zur Verleihung des alternativen Nobel-Preises Amy Goodman und die drei weiteren Preis-Trägerinnen, Dr. Monika Hauser, Krishnammal Jagannathan (Indien) und die aus Somalia stammende Politikerin Asha Haji kennen zu lernen. Er produzierte auch eine Fernseh-Aufzeichnung mit der Verleihung des alternativen Nobel-Preises im Schwedischen Parlament. In Stockholm produzierte der freie Fernseh-Produzent, der in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum seiner Tätigkeit als Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor feiert, eine gemeinsame Kurz-Moderation für Fernseh-Sendungen mit Amy Goodman. Der Rundfunk-Journalist ist seit 1984 auch als frei arbeitender Fernseh- Film- und Radio-Produzent tätig und erhielt für einige seiner Fernseh-Sendungen in den Jahren 1986, 1987, 1988 und 1989 Förderpreise, Urkunden und Auszeichnungen unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz.
Zum Arbeiten und Wirken der Journalistin Amy Goodman plant er eine kleine Informations-Reihe. In dieser Reihe sind jetzt im Februar in Paris in Frankreich und in Norderstedt in Deutschland beim BOD-Verlag zwei neue Bücher in englischer und deutscher Sprache erschienen, die überwiegend einem Teil des Wirkens und Arbeitens der international angesehenen Journalistin Amy Goodman und mit der Freiheit der Presse in den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa gewidmet sind.
„Amy Goodman hat soviel Arbeit für guten, unabhängigen Journalismus und Frieden geleistet, dass es schwer ist auch nur ansatzweise gerecht die Arbeit der exzellenten Journalisten in nur einem Buch darzustellen. Ich sehe Amy Goodman als eine wahre und echte Stimme für den Frieden und als eine der besten Journalistinnen in der Welt. Es war eine große Freude und Ehre einer solchen Journalistin persönlich in Stockholm begegnen zu dürfen und mit ihr etwas sprechen zu können.“, erklärte der Journalist und Autor zum Erscheinen seiner zwei neuen Bücher. Der Autor schreibt seine Bücher überwiegend als einen aktiven Beitrag zur internationalen Völkerverständigung fast ohne Ausnahme in zwei Sprachen, meist in deutscher und englischer Sprache. Mit seiner Großmutter, die 1950 Deutschland für immer verlassen hatte und in Australien lebte, sprach er ausschließlich in der englischen Sprache
Die Bücher sind in allen Buchhandlungen in Frankreich und Deutschland erhältlich und zudem auch beim Internet-Buchhandel, wie etwa www.amazon.de, www.amzon.fr, www.buch.de, www.libri.de und zahlreiche weitere Anbieter
In Deutschland ist das Buch mit dem Titel:
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro
in Frankreich ist das Buch mit dem Titel
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro
veröffentlicht worden und erhältlich.
Der Französisch-deutsche Journalist und Autor wird das Buch neben weiteren Büchern auch auf seiner internationalen Vortrags-Reise zum Thema Menschenrechte, Bürgerrechte und Freiheit der Presse vorstellen, die er bald fortsetzen will auch mit chronischen Erkrankungen und einem immer noch nicht ausgeschlossenen Verdacht auf eine Tumor-Erkrankung.
Seit September 2006 produzierte der Rundfunk-Journalist, das Radio- und Fernseh-Magazin-Reihe „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters und das im Internet erscheinende Magazin bei www.humanrightsreporters.wordpress.com, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
Am Mittwoch, 18. März 2009 steht der Journalist und Autor unter der Telefon-Nummer 0044 203 3934 672 (London, Groß Britannien) in der Redaktion für Telefon-Interviews in deutscher und englischer Sprache in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen zum Wirken und Arbeiten des Journalisten und Autors sind bei www.andreasklamm.blogspot.com, www.andreasklamm.wordpress.com zu finden.
Ausführliche Informationen zur mehrfach ausgezeichneten Journalistin Amy Goodman, die das unabhängige Nachrichten-Programm „Democracy NOW!“ mit Bildungs-Charakter, täglich, Montag bis Freitag mit dem Journalisten Juan Gonzalez produziert und sendet sind im Internet bei www.democracynow.org zu finden.
Einer der Großväter von Andreas Klamm ist der Französische Offizier und Französische Staatsbürger, Haedi Sabaot, der 1945 in Kaiserslautern in Deutschland stationiert war und seit 1945 vermisst wird. Seit 1984 befindet sich der Autor auf der Suche nach seinem Großvater. Seine Großmutter Martha Kolacz konnte er 1987 Dank der freundlichen Unterstützung der Australischen Botschaft in der Stadt Melbourne im Staat Victoria in Australien nach rund dreijähriger Suche finden. Vor rund zweieinhalb Jahren erhielt der Journalist auf eine Anfrage beim Militär-Attaché in Paris einen Brief. Der erhoffte Hinweis mit einer Spur zum Großvater konnte allerdings in dem Schreiben der Französischen Militär-Behörden aus Paris nicht mitgeteilt werden.
Die weiteren Bücher von Andreas Klamm sind:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters 2, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding, Editeur BOD Paris, France, (February 2009), 280 pages, author: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0427-4, ISBN-13: 9-782-8106-0427-2, (21 x 14,8 x 1,2) cm
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7243-6 , ISBN-13: 978-3-8370-7243-3 , (21 x 14,8 x 1,2) cm
British Newsflash Magazine :: Magazin-Buch: Edition 2008, No. 1, Themen und Berichte aus Politik, Soziales und Gesellschaft, Issues from politics, social affairs and society, 200 Seiten , Autor: Andreas Klamm, journalist, Publishing house /Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (June 2008), Sprachen: Deutsch mit weiteren Artikel in englischer Sprache, ISBN-10: 3-8370-4600-1, ISBN-13: 978-3-8370-4600-7, (29,7 x 21 x 1,2 cm)
Die Kinder der John Baptist Mission in Togo: Mission und Hilfe für Kinder, (The children of the John Baptist Mission in Togo: Mission and help for children), 200 pages, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Publishing house / Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (August 2008), Sprachen: Deutsch und mit Artikel von Co-Autoren in französischer und englischer Sprache, , ISBN-10: 3-8370-5762-3, ISBN-13: 978-3-8370-5762-1, (21 x 14,8 x 1,2 cm)
Aktuelle Fotos sind auf Anfrage erhältlich.
Abdruck Honorar-FREI, Beleg-Exemplare erwünscht.
Telefon-Interviews, in deutscher und englischer Sprache:
Mittwoch, 18. März 2009, 14.00 bis 18.00 Uhr,
Tel. 0044 203 3934 672 (London, England, Groß Britannien)
Anfragen an die Redaktion: news247@btinternet.com
Radio IBS Liberty
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
www.humanrightsreporters.wordpress.com
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com

Die Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autoren Amy Goodman und Andreas Klamm trafen sich im Dezember 2008 in Stockholm in Schweden und konnten etwas über ihre Fernseh-Projekte und Arbeit sprechen. Photo: IBS TV Liberty
Interviews möglich am 18. März 2009, 14.00 bis 18.00 Uhr, Tel. 0044 203 3934 672 (London, England, Groß Britannien)
Die Journalistin, Rundfunk-Journalistin und Autorin Amy Goodman in Schweden während einer Presse-Konferenz zur Verleihung des Right Livelihood Awards, dem alternativen Nobel-Preis. Photo: Andreas KlammNew York/Paris/Stockholm. 17. März 2009. (intl). Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist, Autor und Redaktions-Leitung des internationalen, alternativen nicht-kommerziellen Medien-Netzwerkes IBS Independent Broadcasting Service Liberty (Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty, seit 1986), Andreas Klamm, hat im Februar zwei neue Bücher zum Wirken und Arbeiten der mehrfach international ausgezeichneten amerikanischen Journalistin, Rundfunk-Journalistin und Autorin Amy Goodman des alternativen Fernseh- und Radio-Nachrichten-Programms „Democracy NOW“ und zur Freiheit der Presse in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Europa veröffentlicht.
Bereits im September 2008 hat der Journalist und Autor mehrerer Bücher, der auch Mitglied der International Federation of Journalists (IFJ, www.ifj.org, Internationale Förderation der Journalisten in Bruessel) ist, sich als einer von 60.000 Menschen für die sofortige Freilassung der Journalistin Amy Goodman und weiterer Journalisten eingesetzt und an die U.S.-Staatsanwälte Briefe mit der Bitte zur Freilassung der Journalisten geschrieben.
Amy Goodman und weitere Journalisten unter anderem auch von der internationalen Nachrichtenagentur AP (Associated Press) waren im Zusammenhang mit Bericht-Erstattungen zum Republic National Convention (RNC) in St. Paul in den Vereinigten Staaten von Amerika verhaftet worden.
Die amerikanische Journalistin und Rundfunk-Journalistin Amy Goodman ist eine graduierte Harvard-Universitäts-Absolventin, die seit 1984 für alternative Radio- und Fernseh-Stationen in den U.S.A. arbeitet. Sie wurde mit einer Vielzahl von international angesehenen Preisen wie etwa den Robert F. Kennedy Memorial Prize, Edwin H. Major Armstrong Award, Ruben Salazar Journalism Award und einer Vielzahl weiterer Preise für ihre internationale Friedens-Arbeit und journalistische Arbeiten in Presse, Film, Funk und Fernsehen ausgezeichnet.
Nach der Freilassung der Journalistin im September 2008 recherchierte der Journalist Andreas Klamm mehr als drei Monate zum Wirken und Arbeiten seiner Kollegin Amy Goodman, die so wörtlich als eine „echte und wahre Stimme für den Frieden und als ein gutes Beispiel für exzellenten, internationalen Journalismus bezeichnet werden kann.“
Im Dezember erhielt Amy Goodman in Stockholm in Schweden den Right Livelihood Award der Right Livelihood Foundation, ein Preis der weltweit ansehen als alternativer Nobel-Preis genießt und von dem ehemaligen Europa-Politiker Jakob von Uexkuell gegründet wurde. Amy Goodman ist die erste Journalistin, die mit dem international sehr angesehenen alternativen Nobel-Preis für ihre Verdienste geehrt wurde.
Andreas Klamm reiste nach Schweden und hatte die Chance bei mehreren Fernseh-Produktionen zur Verleihung des alternativen Nobel-Preises Amy Goodman und die drei weiteren Preis-Trägerinnen, Dr. Monika Hauser, Krishnammal Jagannathan (Indien) und die aus Somalia stammende Politikerin Asha Haji kennen zu lernen. Er produzierte auch eine Fernseh-Aufzeichnung mit der Verleihung des alternativen Nobel-Preises im Schwedischen Parlament. In Stockholm produzierte der freie Fernseh-Produzent, der in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum seiner Tätigkeit als Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor feiert, eine gemeinsame Kurz-Moderation für Fernseh-Sendungen mit Amy Goodman. Der Rundfunk-Journalist ist seit 1984 auch als frei arbeitender Fernseh- Film- und Radio-Produzent tätig und erhielt für einige seiner Fernseh-Sendungen in den Jahren 1986, 1987, 1988 und 1989 Förderpreise, Urkunden und Auszeichnungen unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz.
Zum Arbeiten und Wirken der Journalistin Amy Goodman plant er eine kleine Informations-Reihe. In dieser Reihe sind jetzt im Februar in Paris in Frankreich und in Norderstedt in Deutschland beim BOD-Verlag zwei neue Bücher in englischer und deutscher Sprache erschienen, die überwiegend einem Teil des Wirkens und Arbeitens der international angesehenen Journalistin Amy Goodman und mit der Freiheit der Presse in den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa gewidmet sind.
„Amy Goodman hat soviel Arbeit für guten, unabhängigen Journalismus und Frieden geleistet, dass es schwer ist auch nur ansatzweise gerecht die Arbeit der exzellenten Journalisten in nur einem Buch darzustellen. Ich sehe Amy Goodman als eine wahre und echte Stimme für den Frieden und als eine der besten Journalistinnen in der Welt. Es war eine große Freude und Ehre einer solchen Journalistin persönlich in Stockholm begegnen zu dürfen und mit ihr etwas sprechen zu können.“, erklärte der Journalist und Autor zum Erscheinen seiner zwei neuen Bücher. Der Autor schreibt seine Bücher überwiegend als einen aktiven Beitrag zur internationalen Völkerverständigung fast ohne Ausnahme in zwei Sprachen, meist in deutscher und englischer Sprache. Mit seiner Großmutter, die 1950 Deutschland für immer verlassen hatte und in Australien lebte, sprach er ausschließlich in der englischen Sprache
Die Bücher sind in allen Buchhandlungen in Frankreich und Deutschland erhältlich und zudem auch beim Internet-Buchhandel, wie etwa www.amazon.de, www.amzon.fr, www.buch.de, www.libri.de und zahlreiche weitere Anbieter
In Deutschland ist das Buch mit dem Titel:
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro
in Frankreich ist das Buch mit dem Titel
Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro
veröffentlicht worden und erhältlich.
Der Französisch-deutsche Journalist und Autor wird das Buch neben weiteren Büchern auch auf seiner internationalen Vortrags-Reise zum Thema Menschenrechte, Bürgerrechte und Freiheit der Presse vorstellen, die er bald fortsetzen will auch mit chronischen Erkrankungen und einem immer noch nicht ausgeschlossenen Verdacht auf eine Tumor-Erkrankung.
Seit September 2006 produzierte der Rundfunk-Journalist, das Radio- und Fernseh-Magazin-Reihe „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters und das im Internet erscheinende Magazin bei www.humanrightsreporters.wordpress.com, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
Am Mittwoch, 18. März 2009 steht der Journalist und Autor unter der Telefon-Nummer 0044 203 3934 672 (London, Groß Britannien) in der Redaktion für Telefon-Interviews in deutscher und englischer Sprache in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr zur Verfügung. Weitere Informationen zum Wirken und Arbeiten des Journalisten und Autors sind bei www.andreasklamm.blogspot.com, www.andreasklamm.wordpress.com zu finden.
Ausführliche Informationen zur mehrfach ausgezeichneten Journalistin Amy Goodman, die das unabhängige Nachrichten-Programm „Democracy NOW!“ mit Bildungs-Charakter, täglich, Montag bis Freitag mit dem Journalisten Juan Gonzalez produziert und sendet sind im Internet bei www.democracynow.org zu finden.
Einer der Großväter von Andreas Klamm ist der Französische Offizier und Französische Staatsbürger, Haedi Sabaot, der 1945 in Kaiserslautern in Deutschland stationiert war und seit 1945 vermisst wird. Seit 1984 befindet sich der Autor auf der Suche nach seinem Großvater. Seine Großmutter Martha Kolacz konnte er 1987 Dank der freundlichen Unterstützung der Australischen Botschaft in der Stadt Melbourne im Staat Victoria in Australien nach rund dreijähriger Suche finden. Vor rund zweieinhalb Jahren erhielt der Journalist auf eine Anfrage beim Militär-Attaché in Paris einen Brief. Der erhoffte Hinweis mit einer Spur zum Großvater konnte allerdings in dem Schreiben der Französischen Militär-Behörden aus Paris nicht mitgeteilt werden.
Die weiteren Bücher von Andreas Klamm sind:
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters 2, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding, Editeur BOD Paris, France, (February 2009), 280 pages, author: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0427-4, ISBN-13: 9-782-8106-0427-2, (21 x 14,8 x 1,2) cm
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7243-6 , ISBN-13: 978-3-8370-7243-3 , (21 x 14,8 x 1,2) cm
British Newsflash Magazine :: Magazin-Buch: Edition 2008, No. 1, Themen und Berichte aus Politik, Soziales und Gesellschaft, Issues from politics, social affairs and society, 200 Seiten , Autor: Andreas Klamm, journalist, Publishing house /Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (June 2008), Sprachen: Deutsch mit weiteren Artikel in englischer Sprache, ISBN-10: 3-8370-4600-1, ISBN-13: 978-3-8370-4600-7, (29,7 x 21 x 1,2 cm)
Die Kinder der John Baptist Mission in Togo: Mission und Hilfe für Kinder, (The children of the John Baptist Mission in Togo: Mission and help for children), 200 pages, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Publishing house / Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (August 2008), Sprachen: Deutsch und mit Artikel von Co-Autoren in französischer und englischer Sprache, , ISBN-10: 3-8370-5762-3, ISBN-13: 978-3-8370-5762-1, (21 x 14,8 x 1,2 cm)
Aktuelle Fotos sind auf Anfrage erhältlich.
Abdruck Honorar-FREI, Beleg-Exemplare erwünscht.
Telefon-Interviews, in deutscher und englischer Sprache:
Mittwoch, 18. März 2009, 14.00 bis 18.00 Uhr,
Tel. 0044 203 3934 672 (London, England, Groß Britannien)
Anfragen an die Redaktion: news247@btinternet.com
Radio IBS Liberty
Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
www.humanrightsreporters.wordpress.com
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com

Die Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autoren Amy Goodman und Andreas Klamm trafen sich im Dezember 2008 in Stockholm in Schweden und konnten etwas über ihre Fernseh-Projekte und Arbeit sprechen. Photo: IBS TV Liberty
Radio IBS Liberty

Radio IBS Liberty
Radio IBS Liberty is an alternative public radio network founded in 1986 in Leeds, West Yorkshire, and Speyer am Rhein, Germany, as as part of the Independent Broadcasting Service Liberty. It is an international media network with about 12 affiliated television and radio programs. Radio IBS Liberty is also known as Radio IBS Leeds.
Radio IBS Liberty and IBS Independent Broadcasting Service Liberty are independently operated, non-commercial, listener-supported radio stations in the United Kingdom and in Germany that is known for its liberal political orientation. It is operated by the IBS Independent Broadcasting Service media network with support from a small company based in London, and others.
Radio IBS Liberty is also producing educational radio and television programs for an inter-religious understanding such as faith programs about the Jewish, Muslim, Christian faith and religion and others. The idea to produce such programs in the German language and in the English language came through an inspiration through another radio program produced by BBC London (British Broadcasting Cooperation).
In 2006 the co-operation with the international independent media project Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters has been launched and Radio IBS Liberty providing news stories and radio programs in association with Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters.
As in the year of its foundation, Radio IBS Liberty is still operating under low, and even zero, budget conditions.
The radio programs have been heard by listeners from about 40 different countries.
Radio IBS Liberty has its own radio archives, housed in France, United Kingdom, Germany and other countries.
History
Early history
Radio IBS Liberty and IBS Independent Broadcasting Service Liberty which is also known as Radio IBS Leeds, IBS Television Leeds (because of the place of its foundation) was founded in 1986 by the journalist and author of five books Andreas Klamm. He is also known as a pacifist. After the completion of his entire military service with the German Air Force in 1988-1989 for 15 months he filed for conscientious objector status, which was denied by German Military authorities.
The grandfather of Andreas Klamm is the 'former FRENCH ARMY OFFICER Haedi Sabaot and a French citizen, which brought the journalist, broadcast journalist and author in a serious conflict and caused him to start to think about the situation what could happen if there would be another war between France and Germany. The French Army Officer Haedi Sabaot is missing since 1945 after World War II.
The founder of IBS Independent Broadcasting Service Liberty has joined other conscientious-objectors. Andreas Klamm is working since 1984 as a journalist, broadcast journalist, radio and television producer and author. His grandmother has left in 1950 Germany for ever and became a citizen of AUSTRALIA in the city of Melbourne, State of Victoria.
He believes that international understanding could help to avoid wars and other conflicts.
Radio IBS Liberty and IBS Independent Broadcasting Service Liberty was founded in 1986 by the journalist and author Andreas Klamm, who is still director. The service has aired its own television productions from New York City in 2001 / 2002 related to the attacks on the World Trade Center.
Recent history, 2000s
Radio IBS Liberty has aired its own television productions from New York City in 2001 / 2002 in the United States of America related to the attacks on the World Trade Center during a special coverage.
Director of IBS Independent Broadcasting Service Liberty and Radio IBS Liberty is since 1986 Andreas Klamm.
In 2000 new radio and television productions called "XXL-info.Compact", "XXL-info. Gesundheit", "XXL-info.Culture" and other programs have been launched and got international attention even in countries such as Japan.
Radio IBS Liberty is also producing educational radio and television programs for an inter-religious understanding such as faith programs about the Jewish, Muslim, Christian faith and religion and others. The idea to produce such programs in the German language and in the English language came through an inspiration through another radio program produced by BBC London (British Broadcasting Cooperation).
In 2006 the co-operation with the international independent media project Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters has been launched and Radio IBS Liberty providing news stories and radio programs in association with Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters.
As in the year of its foundation, Radio IBS Liberty is still operating under low, and even zero, budget conditions.
In 2000 new radio and television productions called "XXL-info.Compact", "XXL-info. Gesundheit", "XXL-info.Culture" and other programs have been launched and received international attention.
Radio IBS Liberty is also producing educational radio and television programs for an inter-religious understanding such as faith programs about the Jewish, Muslim, Christian faith and religion and others. In 2006 a co-operative project with the international independent media project Libery and Peace NOW! Human Rights Reporters was launched, providing news stories and radio programs.
Programs
Since 1986 Radio IBS Liberty has produced news and information programs. In 2000 several new radio and television programs were launched. Since 2006 the radio and television program Liberty and Peace Now! Human Rights Reporters has been produced in co-operation with the international media network of the same name.
Most of the radio and television programs a are produced as an independent talk show or program that covers democracy, human rights and justice issues. In many cases the television and radio programs produced on the Radio IBS Liberty / IBS Independent Broadcasting Service Liberty media network are a compilation of news, interviews, and documentaries.
Some of the programs produced by IBS have been aired on different public-access television stations. Since 2006 production has largely taken place in London, Paris, and close to the city of Ludwigshafen in Germany. All productions are available at a fee as audio files for listeners want to order copies of any programs.
Since 1986 Radio IBS Liberty is producing news and information programs which do support international understanding.
In 2000 several new radio and television programs have been launced such as "XXL-info. Compact", "XXL-info. Culture", "XXL-info. Pflege und Soziales", "XXL-info. News", "XXL-info. Special" and others.
Since 2006 the radio and television program "Libery and Peace Now!" Human Rights Reporters is produced in co-operation with the international media network "Liberty and Peace Now! Human Rights Reporters"
Most of the radio and television programs a are produced as an independent talk show or program that covers democracy, human rights and justice issues. In many cases the television and radio programs produced on the Radio IBS Liberty / IBS Independent Broadcasting Service Liberty media network are a compilation of news, interviews, and documentaries.
Some of the programs produced by the staff of Radio IBS Liberty and IBS Television Liberty has been aired on different public access television stations.
Productions in London: Since 2006 many of the radio and television productions by Radio IBS Liberty, IBS Television Liberty, the IBS Independent Broadcasting Service Liberty are produced in London, United Kingdom, Paris (France) and close to the city of Ludwigshafen (Germany).
All radio productions are available as mp3-files /wav-files for people which want to order the productions (the fees for DVD´s and delivery have to be paid), as Radio IBS Liberty is operating its international radio and television productions under NO- and / or LOW-Budget conditions.
Radio and television programs by Radio IBS Liberty, IBS Television Liberty and the international network IBS Independent Broadcasting Service Liberty have been produced in Leeds, London, United Kingdom, Paris, France, many different places in Germany, New York City and other places in the United States of America and in the city of Stockholm in Sweden.
Television and radio productions have been produced recently also about special events such as in December 2008 in Stockholm in Sweden about the Right Livelihood Award which is known as the Alternative Nobel Prize and about the journalist Amy Goodman from Democracy Now! (an independent television and radio news hour) which is the first journalist which has received the Right Livelihood Award with her sister laureates Dr. Monika Hauser (Swiss-Italian, founder of Medica Mondiale, Germany), Asha Haji Elmi (a female politician from Somali), Krishnammal Jagannathan, which is referred with her husband Sankaralingam Jagannathan as the "Soul of India".
During the G8 summit in Heilgendamm Germany in 2007 more than 12 independent television and radio productions have been produced and broadcast for Radio IBS Liberty and IBS Television Liberty.
On the radio and television programs produced and which have been broadcast with Radio IBS Liberty and IBS Television Liberty have been people like Graf Oldag von Schwerin, Jürgen Trittin, Franz Müntefering, Gerhard Schröder, Kurt Sturm, Dr. Bernhard Vogel, Dr. Heiner Geißler, Cephas Bansah, Axel Buchholz, Prof. Dr. Hubert Rohde, Martina Schmidt, Peter Hoffmann, Judy Bailey, Lothar Liebig, Hans-Carsten Hansen, Michael Elster, Gerhard Stratthaus, Ulrike Folkerts, OB Dr. Wolfgang Schulte, Dr. Ernst Bartholomé, Werner Schröter, Werner Schineller, Kurt Beck, Robin Beck from New York, which is also know with The Coca Cola Commerical "The First Time", Tonnic, Diva and musician, Sirley McGordon, London, Gerhard Widder, Walter Altvater, Elke Anita Dewitt, Elaine Hudson, Sängerin, Chuck Truitt, Hans-Jürgen Graf, Petra Karl, Martin Behrsing, Thomas M. Müller, Wolfram Sondermann, DJ Moquai, Kenneth Ross, Michael Elster, Manfred Letzelter, Lutz Pauls, Martin Stadlmaier, Theo Magin, Dr. Eva Lohse, Prof. Klaus Töpfer, Ulla Jelpke, Frank Petersen, Michael Heise, Hans Jürgen Ladinek, Professor Heiner Bielefeldt, Ilja Seifert, Claudia Kleinert, Dirk Niebel, Stefan Dallinger, Wolfgang Bantz, Wolfgang Schumacher, Jaqueline Kraege, David Gallup, President of World Government / World Service Authority, Washington, D. C., United States of America (www.worldgovernment.org), Gabriel Goldberg, M.A, Jerusalem, Israel, Dr. Herbert Hillel Goldberg, Jerusalem, Israel, Editor of “Haschiwah”, Sonja Wiegand, Claudia Leistner, Dirk Niebel and many other people which are known in Europe and in many different places in this world.
Television and radio productions have also been produced about special events such as the Right Livelihood Award (known as the Alternative Nobel Prize) and about the journalist Amy Goodman from Democracy Now!. During the G8 summit in Heiligendamm Germany in 2007 more than 12 television and radio productions were produced and broadcast.
Radio IBS Liberty, IBS Independent Broadcasting Service Liberty
Station Dial Number Location
Radio IBS Liberty (EN) London, United Kingdom
Radio IBS Liberty (DE) Speyer, Ludwigshafen,Germany
Radio IBS Liberty (DE) until 1990 105.4 FM Public Access Ludwigshafen, Germany
Further reading
* Klamm, Andreas , Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters, Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh (Germany); Edition 1 (October / November 2008), Language: English / German, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7243-6 , ISBN-13: 978-3-8370-7243-3
* Klamm, Andreas Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent journalists in extraordinary times, Books on Demand Gmbh; Paris, (France); (February 2009), Language: English / German, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8
Type: Public broadcasting
Country: United Kingdom
First air date: 1986
Availability: Worldwide
Founded: 1986, Leeds (England), Speyer (Germany)
Owner: Andreas Klamm, IBS Independent Broadcasting Service Liberty
Key people: Andreas Klamm, Kim Trujillo, DJ Roger D., Hans-Juergen Graf, Susan Kennedy, Andrew P. Harrod, Linda E. (USA), Louise Sutton, Helena Scott, Tina Green, Wolfgang Leng (music producer creation for Radio IBS Liberty)
Launch date 1986
Affiliation: WACC World Association for Christian Communication
Website: www.radioibsliberty.blogspot
IBS Independent Broadcasting Service Liberty
This international service is provided by IBS Independent Broadcasting Service Liberty, Radio IBS Liberty and IBS TV Liberty, a multi-cultural, alternative, independent and international media network which has been founded in 1986 by the journalist, broadcast journalist and author of seven books, Andreas Klamm.
Radio IBS Liberty (Leeds), IBS TV Liberty and IBS Independent Broadcasting Service Liberty is supporting international understanding since 1986 and is supporting journalists, media staff and people with disabilities.
IBS TV Liberty
www.ibstvliberty.wordpress.com
www.ibstvliberty.blogspot.com
www.ibsliberty.wordpresss.com
www.mogulus.com/ibtvliberty
www.mogulus.com/ibstvliberty2
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Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 pages (Seiten), Author: Andreas Klamm, Journalist. Language: English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8. 19,49 Euro
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© 2004 / 2008 / 2009 by Andreas Klamm Journalist, broadcast journalist, author, managing editor of Radio IBS Liberty, IBS TV Liberty, IBS Independent Broadcasting Service Liberty, Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
Monday, March 16, 2009
Nach dem Amok-Attentat: Bundeskanzlerin Merkel fordert unangemeldete Waffenkontrollen - Verbote alleine genügen nich
Nach dem Amok-Attentat: Bundeskanzlerin Merkel fordert unangemeldete Waffenkontrollen
Verbote alleine genügen nicht – Intelligente und gute Alternativen müssen geboten werden
Von Andreas Klamm

Angela Merkel informierte: Wir müssen alles tun, um zu schauen, dass Kinder nicht an Waffen kommen." Foto: Andreas Klamm / Archiv
Winnenden / Stuttgart / Berlin. 16. März 2009. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk für stärkere Kontrollen von Waffenbesitzern als Konsequenz nach dem Amok-Attentat auf die Albertville-Realschule in Winnenden ausgesprochen.
Die Kanzlerin sagte: „Wir müssen alles tun, um zu schauen, dass Kinder nicht an Waffen kommen.“
Überraschenderweise äußerten politische Vertreter aus den Reihen der SPD Bedenken an diesem Vorhaben.
Der Wunsch besorgter Menschen und Eltern, die ihre Kinder, junge, besonders verletztliche und Schutz-bedürftige Schüler und Schülerinnen geschützt wissen wollen ist nach dem schweren Massaker von Winnenden verständlich. Bei dem Amok-Attentat auf eine Realschule in Winnenden wurden insgesamt neun Schülerinnen und Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten getöten und mindestens sieben weitere Menschen inclusive zwei Polizei-Beamte beim Einsatz schwer verletzt.
Sicherlich wäre es falsch, 82 Millionen Menschen unter den General-Verdacht zu stellen, dass es sich um alle Menschen in Deutschland um „potentielle Amok-Attentäter“ handeln könnte. Die Forderungen und Konsequenzen nach Verstärkung der Schutz-Maßnahmen der Sicherheit von Schülern und Schülerinnen sowie Lehrern und Lehrerinnen erscheint hingegen gerade zu verständlich.
Unangemeldete Kontrollen in Bezug auf die richtige Aufbewahrung von Waffen und Munition bei Sport-Schützen und anderen Waffenbesitzern erscheinen als eine der sinnvollen und auch Kosten-schonenden, einfach zu realisierenden Maßnahmen.
Zumindest die Eingangs-Türen von Schulen und möglicherweise auch die Klassenzimmer-Türen mittels Code-Türen oder Schüler-ID-Karten zu schützen, könnte eine weitere recht einfach zu realisierende Schutz-Maßnahme sein, die keineswegs nicht nur in New York City und in zahlreichen weiteren amerikanischen Städten in Schulen und Universitäten mit Erfolg angewendet wird, sondern auch in Deutschland.
Bei vielen Intensiv-Stationen in Krankenhäusern ist der Zugang zu den Intensiv-Stationen beispielsweise mittels Code-Türen gesichert, da dort besonders Schutz-bedürftige Menschen gepflegt werden, die oft sehr schwer krank sind.
Ein ganz praktisches Beispiel kommt aus der deutschen Politik selbst. Alle Landtage in Deutschland und auch der deutsche Bundestag sind ohne Zweifel Teil der öffentlichen Gebäude in Deutschland. Doch der Zugang zu diesem Teil der öffentlichen Gebäuden, den Landtagen in Deutschland und dem deutschen Bundestag in Berlin, ist meist nur mittels Einlass-Kontrolle möglich.
Wenn einige besorgte Eltern jetzt die Frage stellen: „Ob denn das Leben von Politikern und Politikerinnen mehr Wert sei als das Leben besonders Schutz-bedürftiger Schüler und Schülerinnen.“, dann wird die Sorge von Eltern, die von dem Amok-Attenat erfahren oder gar betroffen sind, welche sinnvolle Möglichkeiten es für die Zukunft gibt, das Leben von Schülern, Lehrern und auch Besuchern einer Schule oder in anderen öffentlichen Gebäuden, zu schützen, besser verstehbar.
In einigen Arbeitsagenturen und ARGE-Agenturen (Arbeitsgemeinschaften zur Regelung der ALG II/Hartz4-Gesetze) werden sogar Sicherheits-Dienste eingesetzt, weil man sich nach zahlreichen Zwischenfällen offenbar auch in diesen öffentlichen Bereichen der Gefahren bewusst geworden ist, die entstehen können, wenn Menschen hoffnungslos verzweifeln oder möglicherweise auch psychisch krank sind.
Jährlich werden für den Schutz von Politikern und Politikerinnen der Landtage in Deutschland und des deutschen Bundestages mehrere Millionen Euro für den Schutz von Politikern und Politikern in Deutschland mittels Schutzanlagen und dem Einsatz von Personenschützern durch die Solidargemeinschaft der Steuer- Gebühren- und Versicherungs-Zahler für den Schutz des Lebens von Politikern und Politikern bezahlt. Keiner dieser Politiker und Politikerinnen würde je auch nur ansatzweise über die Notwendigkeit des Schutzes von Landtagen in Deutschland oder des deutschen Bundestages nachdenken, da jedem Menschen bekannt ist, auch ohne Professor für Krimminal-Psychologie zu sein, dass Poltiker und Politkerinnen einer besonderen Gefahren-Situation in der Arbeit in den Landtagen und im deutschen Bundestag ausgesetzt sind oder sein können.
Nach dem schweren Amok-Attenat von Winnenden mit insgesamt 16 toten Menschen und sieben zum Teil schwer verletzte Menschen, inclusive zwei Polizei-Beamte, wird vermutlich normalerweise kein Mensch mehr in Frage stellen, ob Schüler und Lehrer, auch dann wenn diese sich in öffentlichen Gebäuden aufhalten, während des Schul-Unterrichts oder an Universität nicht offenbar auch einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind.
Die Befürchtungen und Sorgen einiger Eltern sind umso besser verstehbar, wenn berücksichtigt wird, dass es nach dem Amok-Attentat von Winnenden bei Stuttgart am 11. März 2009 innerhalb eines Zeitraumes von weniger als einer Woche mehr als 60 weitere Amok-Attentats-Androhungen in Deutschland gab. In Ilsfeld bei Heilbronn führte eine solche Amok-Attentats-Drohung zur Verhaftung eines 19jährigen Schülers, der jetzt mit ernsten Konsequenzen rechnen muss.
Verbote und Kontrollen allein genügen nicht - Intelligente und gute Alternativen müssen geboten werden
Bei aller Arbeit, die jetzt von allen Politikern und von allen Bürgern und Bürgerinnen als Teil der Gesamtheit einer Gesellschaft in Deutschland geleistet werden muss, um den Schutz von Schülern und Lehrern in der Zukunft wirkungsvoll zu gewährleisten, ohne Schulen und Universitäten in Hochsicherheits-Gefängnisse zu verwandeln, muss auch über echte und wahre Alternativen nachgedacht werden.
Statt Computer-Kriegs-Spiele zu verbieten, eine Massnahme die auch psychologische Experten als kritisch betrachten, sollte vielleicht mehr über echte und wahre Alternativen zu Computer-Kriegs-Spielen, die in ganz Deutschland auch über das Internet verfügbar sind, nachgedacht werden.
Eine solche Alternative könnte eine Schaffung und Einrichtung einer Open Internet University Deutschland sein, bei der kostenfrei mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter und von freiwilligen Unterrichtenden für alle Alters-Gruppen, Vorschüler, Schülern, Studenten, junge und alte Menschen, attraktive und kostenfreie Bildungs-Angebote mit einem Bonus-Punkte-System eingeführt werden, die beispielsweise auch im realen Leben an Schulen, Universitäten und weiteren Bildungs-Einrichtungen in Deutschland und in Europa genutzt werden könnten.
Vorteil eines solchen Systems: Verschiedene Generationen können sich so auch im Internet begegnen und nicht nur in einem Mehr-Generationen-Haus um für das Leben, Beruf, Arbeit und Allgemein-Bildung zu lernen.
Schon die Einführung einer solchen Open Internet University Deutschland könnte den Reiz stupider und langweiliger Computer-Kriegs-Spiele nehmen. In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es bereits ähnliche kostenfreie Bildungs-Angebote über das Internet.
Insbesondere in Anbetracht der wachsenden sozialen Spannungen in Zeiten von globalen Welt-Wirtschafts-Krisen, Hungersnöten, wachsender Zahlen der Massenarbeitslosigkeit auch in Deutschland, steigender Armut von Eltern und Kindern auch in Deutschland wäre eine Schaffung einer kostenfreien offenen Bildungs-Einrichtung mittels dem Internet eine Hilfe für Millionen junger und alter Menschen, die von zum Teil schwerster Armut in Deutschland bereits betroffen sind.
Wo sind die Street-Worker im Internet: Die Social-Web-Worker könnten schon bald die Arbeit aufnehmen
Aus Konflikt-Zonen in Berlin, Frankfurt, Köln, doch auch in Städten wie Speyer am Rhein und im Rhein-Pfalz-Kreis wollte vermutlich kaum ein Mensch mehr die wichtige Arbeit von Streetworkern, das meint Sozialarbeitern, die Kindern, jugendlichen Menschen und auch jungen erwachsenen Menschen auf der Strasse begegnen und sich um die Menschen mit fachkundiger Hilfe kümmern, verzichten.
„Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg zum Prophet kommen,“, besagt ein Sprichwort in Deutschland.
Demnach müssen die Politiker und Bürger auch darüber nachdenken, ob es nicht auch besonders sinnvoll wäre, wenn Internet-Seelsorger, Social-Web-Worker, das meint Sozial-Arbeiter, die speziell für die Arbeit als Sozial-Arbeiter im Internet geschult werden und Psychologen im Internet in Foren, in Internet-Bereichen, die von jungen Menschen, Schülern und jungen erwachsenen Menschen besonders gerne und häufig genutzt werden, begegnen könnten und als erste Hilfe- und Ansprechpartner auch für Schüler und Schülerinnen, die sich in möglicherweise psycho-sozialen Lebenskrisen befinden kostenfrei zur Verfügung mit geeigneten Hilfe-Angeboten stehen könnten.
Es besteht kein Zweifel, die Mehrheit der Menschen wünscht sich keinen Total-Überwachungs-Staat in Deutschland nach dem Vorbild einer Gestapo- und Stasi-Bespitzelung wie zu Zeiten der zwei großen Diktaturen in Deutschland. Solche Massnahmen wären in der Tat auch gegen das Grundgesetz und gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (United Nations).
Kein Zweifel besteht jedoch auch daran, dass Schüler und Leher geschützt werden müssen und, dass es jetzt die mit hoher Verantwortung verbundene Aufgabe nicht nur von Politikern und Bürgern als Teil einer Gesellschaft in Deutschland ist, interelligente Schutz-Maßnahmen zu installieren und alternative und intelligente Angebote zu Gewalt-verherrlichenden Unterhaltungs-Medien, seien es Internet-Medien oder Computer-Spiele, zu bieten.
Die Einführung einer Open Internet University Deutschland für alle Menschen auch als Beitrag zum Mehr-Generationen-Dialog mittels Internet und zur Förderung der Chancen im internationalen Wettbewerb erscheint als eine kostengünstige und einfach zu realisierende Massnahme neben weiteren Maßnahmen des Schutzes, die rein technisch und personell betrachtet mit einfachen Mitteln zu realisieren sind, sofern Politiker und die Bürger in einer Gesellschaft in der viele gesellschaftlich-soziale Bindungen durch maßlos erhöhten Druck durch Leistungs-Wettbewerb und zum Teil reines egoistisches Konkurrenz-Denken verloren gegangen sind.
Dass Schüler, Lehrer und weitere Teile große Teile der Gesellschaft in Deutschland sich in einer ernsten Krise befinden, wird vermutlich kaum ein Menschen in Frage stellen. Jetzt gilt es die richtigen Antworten zu finden, um aus Fehlern in einer Vielzahl von Krisen zu lernen und intelligente und gute Alternativen für eine sichere Zukunft zu finden, in der die kostenbare Werte, wie Solidarität, Wirken, Handeln und Arbeiten für die Demokratie, Nächstenliebe und Handeln mit Verantwortung wieder mehr in das Bewusstsein von Menschen gebracht werden.
Nicht nur junge Menschen müssen wieder neu lernen: Es geht nicht um das Gegeneinander, um Spaltung, Teilung und Ego-Trips. Es geht vielmehr darum zu lernen Werte wie Brüderlichkeit, Frieden, Freiheit, Gewalt-Prävention, Demokratie, Solidarität, Einigkeit und gute, friedliche Wege aus einer Vielzahl von zum Teil globalen Krisen schwersten Ausmaßes zu finden.
Verbote alleine genügen nicht – Intelligente und gute Alternativen müssen geboten werden
Von Andreas Klamm

Angela Merkel informierte: Wir müssen alles tun, um zu schauen, dass Kinder nicht an Waffen kommen." Foto: Andreas Klamm / Archiv
Winnenden / Stuttgart / Berlin. 16. März 2009. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk für stärkere Kontrollen von Waffenbesitzern als Konsequenz nach dem Amok-Attentat auf die Albertville-Realschule in Winnenden ausgesprochen.
Die Kanzlerin sagte: „Wir müssen alles tun, um zu schauen, dass Kinder nicht an Waffen kommen.“
Überraschenderweise äußerten politische Vertreter aus den Reihen der SPD Bedenken an diesem Vorhaben.
Der Wunsch besorgter Menschen und Eltern, die ihre Kinder, junge, besonders verletztliche und Schutz-bedürftige Schüler und Schülerinnen geschützt wissen wollen ist nach dem schweren Massaker von Winnenden verständlich. Bei dem Amok-Attentat auf eine Realschule in Winnenden wurden insgesamt neun Schülerinnen und Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten getöten und mindestens sieben weitere Menschen inclusive zwei Polizei-Beamte beim Einsatz schwer verletzt.
Sicherlich wäre es falsch, 82 Millionen Menschen unter den General-Verdacht zu stellen, dass es sich um alle Menschen in Deutschland um „potentielle Amok-Attentäter“ handeln könnte. Die Forderungen und Konsequenzen nach Verstärkung der Schutz-Maßnahmen der Sicherheit von Schülern und Schülerinnen sowie Lehrern und Lehrerinnen erscheint hingegen gerade zu verständlich.
Unangemeldete Kontrollen in Bezug auf die richtige Aufbewahrung von Waffen und Munition bei Sport-Schützen und anderen Waffenbesitzern erscheinen als eine der sinnvollen und auch Kosten-schonenden, einfach zu realisierenden Maßnahmen.
Zumindest die Eingangs-Türen von Schulen und möglicherweise auch die Klassenzimmer-Türen mittels Code-Türen oder Schüler-ID-Karten zu schützen, könnte eine weitere recht einfach zu realisierende Schutz-Maßnahme sein, die keineswegs nicht nur in New York City und in zahlreichen weiteren amerikanischen Städten in Schulen und Universitäten mit Erfolg angewendet wird, sondern auch in Deutschland.
Bei vielen Intensiv-Stationen in Krankenhäusern ist der Zugang zu den Intensiv-Stationen beispielsweise mittels Code-Türen gesichert, da dort besonders Schutz-bedürftige Menschen gepflegt werden, die oft sehr schwer krank sind.
Ein ganz praktisches Beispiel kommt aus der deutschen Politik selbst. Alle Landtage in Deutschland und auch der deutsche Bundestag sind ohne Zweifel Teil der öffentlichen Gebäude in Deutschland. Doch der Zugang zu diesem Teil der öffentlichen Gebäuden, den Landtagen in Deutschland und dem deutschen Bundestag in Berlin, ist meist nur mittels Einlass-Kontrolle möglich.
Wenn einige besorgte Eltern jetzt die Frage stellen: „Ob denn das Leben von Politikern und Politikerinnen mehr Wert sei als das Leben besonders Schutz-bedürftiger Schüler und Schülerinnen.“, dann wird die Sorge von Eltern, die von dem Amok-Attenat erfahren oder gar betroffen sind, welche sinnvolle Möglichkeiten es für die Zukunft gibt, das Leben von Schülern, Lehrern und auch Besuchern einer Schule oder in anderen öffentlichen Gebäuden, zu schützen, besser verstehbar.
In einigen Arbeitsagenturen und ARGE-Agenturen (Arbeitsgemeinschaften zur Regelung der ALG II/Hartz4-Gesetze) werden sogar Sicherheits-Dienste eingesetzt, weil man sich nach zahlreichen Zwischenfällen offenbar auch in diesen öffentlichen Bereichen der Gefahren bewusst geworden ist, die entstehen können, wenn Menschen hoffnungslos verzweifeln oder möglicherweise auch psychisch krank sind.
Jährlich werden für den Schutz von Politikern und Politikerinnen der Landtage in Deutschland und des deutschen Bundestages mehrere Millionen Euro für den Schutz von Politikern und Politikern in Deutschland mittels Schutzanlagen und dem Einsatz von Personenschützern durch die Solidargemeinschaft der Steuer- Gebühren- und Versicherungs-Zahler für den Schutz des Lebens von Politikern und Politikern bezahlt. Keiner dieser Politiker und Politikerinnen würde je auch nur ansatzweise über die Notwendigkeit des Schutzes von Landtagen in Deutschland oder des deutschen Bundestages nachdenken, da jedem Menschen bekannt ist, auch ohne Professor für Krimminal-Psychologie zu sein, dass Poltiker und Politkerinnen einer besonderen Gefahren-Situation in der Arbeit in den Landtagen und im deutschen Bundestag ausgesetzt sind oder sein können.
Nach dem schweren Amok-Attenat von Winnenden mit insgesamt 16 toten Menschen und sieben zum Teil schwer verletzte Menschen, inclusive zwei Polizei-Beamte, wird vermutlich normalerweise kein Mensch mehr in Frage stellen, ob Schüler und Lehrer, auch dann wenn diese sich in öffentlichen Gebäuden aufhalten, während des Schul-Unterrichts oder an Universität nicht offenbar auch einer erhöhten Gefährdung ausgesetzt sind.
Die Befürchtungen und Sorgen einiger Eltern sind umso besser verstehbar, wenn berücksichtigt wird, dass es nach dem Amok-Attentat von Winnenden bei Stuttgart am 11. März 2009 innerhalb eines Zeitraumes von weniger als einer Woche mehr als 60 weitere Amok-Attentats-Androhungen in Deutschland gab. In Ilsfeld bei Heilbronn führte eine solche Amok-Attentats-Drohung zur Verhaftung eines 19jährigen Schülers, der jetzt mit ernsten Konsequenzen rechnen muss.
Verbote und Kontrollen allein genügen nicht - Intelligente und gute Alternativen müssen geboten werden
Bei aller Arbeit, die jetzt von allen Politikern und von allen Bürgern und Bürgerinnen als Teil der Gesamtheit einer Gesellschaft in Deutschland geleistet werden muss, um den Schutz von Schülern und Lehrern in der Zukunft wirkungsvoll zu gewährleisten, ohne Schulen und Universitäten in Hochsicherheits-Gefängnisse zu verwandeln, muss auch über echte und wahre Alternativen nachgedacht werden.
Statt Computer-Kriegs-Spiele zu verbieten, eine Massnahme die auch psychologische Experten als kritisch betrachten, sollte vielleicht mehr über echte und wahre Alternativen zu Computer-Kriegs-Spielen, die in ganz Deutschland auch über das Internet verfügbar sind, nachgedacht werden.
Eine solche Alternative könnte eine Schaffung und Einrichtung einer Open Internet University Deutschland sein, bei der kostenfrei mit Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter und von freiwilligen Unterrichtenden für alle Alters-Gruppen, Vorschüler, Schülern, Studenten, junge und alte Menschen, attraktive und kostenfreie Bildungs-Angebote mit einem Bonus-Punkte-System eingeführt werden, die beispielsweise auch im realen Leben an Schulen, Universitäten und weiteren Bildungs-Einrichtungen in Deutschland und in Europa genutzt werden könnten.
Vorteil eines solchen Systems: Verschiedene Generationen können sich so auch im Internet begegnen und nicht nur in einem Mehr-Generationen-Haus um für das Leben, Beruf, Arbeit und Allgemein-Bildung zu lernen.
Schon die Einführung einer solchen Open Internet University Deutschland könnte den Reiz stupider und langweiliger Computer-Kriegs-Spiele nehmen. In den Vereinigten Staaten von Amerika gibt es bereits ähnliche kostenfreie Bildungs-Angebote über das Internet.
Insbesondere in Anbetracht der wachsenden sozialen Spannungen in Zeiten von globalen Welt-Wirtschafts-Krisen, Hungersnöten, wachsender Zahlen der Massenarbeitslosigkeit auch in Deutschland, steigender Armut von Eltern und Kindern auch in Deutschland wäre eine Schaffung einer kostenfreien offenen Bildungs-Einrichtung mittels dem Internet eine Hilfe für Millionen junger und alter Menschen, die von zum Teil schwerster Armut in Deutschland bereits betroffen sind.
Wo sind die Street-Worker im Internet: Die Social-Web-Worker könnten schon bald die Arbeit aufnehmen
Aus Konflikt-Zonen in Berlin, Frankfurt, Köln, doch auch in Städten wie Speyer am Rhein und im Rhein-Pfalz-Kreis wollte vermutlich kaum ein Mensch mehr die wichtige Arbeit von Streetworkern, das meint Sozialarbeitern, die Kindern, jugendlichen Menschen und auch jungen erwachsenen Menschen auf der Strasse begegnen und sich um die Menschen mit fachkundiger Hilfe kümmern, verzichten.
„Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg zum Prophet kommen,“, besagt ein Sprichwort in Deutschland.
Demnach müssen die Politiker und Bürger auch darüber nachdenken, ob es nicht auch besonders sinnvoll wäre, wenn Internet-Seelsorger, Social-Web-Worker, das meint Sozial-Arbeiter, die speziell für die Arbeit als Sozial-Arbeiter im Internet geschult werden und Psychologen im Internet in Foren, in Internet-Bereichen, die von jungen Menschen, Schülern und jungen erwachsenen Menschen besonders gerne und häufig genutzt werden, begegnen könnten und als erste Hilfe- und Ansprechpartner auch für Schüler und Schülerinnen, die sich in möglicherweise psycho-sozialen Lebenskrisen befinden kostenfrei zur Verfügung mit geeigneten Hilfe-Angeboten stehen könnten.
Es besteht kein Zweifel, die Mehrheit der Menschen wünscht sich keinen Total-Überwachungs-Staat in Deutschland nach dem Vorbild einer Gestapo- und Stasi-Bespitzelung wie zu Zeiten der zwei großen Diktaturen in Deutschland. Solche Massnahmen wären in der Tat auch gegen das Grundgesetz und gegen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (United Nations).
Kein Zweifel besteht jedoch auch daran, dass Schüler und Leher geschützt werden müssen und, dass es jetzt die mit hoher Verantwortung verbundene Aufgabe nicht nur von Politikern und Bürgern als Teil einer Gesellschaft in Deutschland ist, interelligente Schutz-Maßnahmen zu installieren und alternative und intelligente Angebote zu Gewalt-verherrlichenden Unterhaltungs-Medien, seien es Internet-Medien oder Computer-Spiele, zu bieten.
Die Einführung einer Open Internet University Deutschland für alle Menschen auch als Beitrag zum Mehr-Generationen-Dialog mittels Internet und zur Förderung der Chancen im internationalen Wettbewerb erscheint als eine kostengünstige und einfach zu realisierende Massnahme neben weiteren Maßnahmen des Schutzes, die rein technisch und personell betrachtet mit einfachen Mitteln zu realisieren sind, sofern Politiker und die Bürger in einer Gesellschaft in der viele gesellschaftlich-soziale Bindungen durch maßlos erhöhten Druck durch Leistungs-Wettbewerb und zum Teil reines egoistisches Konkurrenz-Denken verloren gegangen sind.
Dass Schüler, Lehrer und weitere Teile große Teile der Gesellschaft in Deutschland sich in einer ernsten Krise befinden, wird vermutlich kaum ein Menschen in Frage stellen. Jetzt gilt es die richtigen Antworten zu finden, um aus Fehlern in einer Vielzahl von Krisen zu lernen und intelligente und gute Alternativen für eine sichere Zukunft zu finden, in der die kostenbare Werte, wie Solidarität, Wirken, Handeln und Arbeiten für die Demokratie, Nächstenliebe und Handeln mit Verantwortung wieder mehr in das Bewusstsein von Menschen gebracht werden.
Nicht nur junge Menschen müssen wieder neu lernen: Es geht nicht um das Gegeneinander, um Spaltung, Teilung und Ego-Trips. Es geht vielmehr darum zu lernen Werte wie Brüderlichkeit, Frieden, Freiheit, Gewalt-Prävention, Demokratie, Solidarität, Einigkeit und gute, friedliche Wege aus einer Vielzahl von zum Teil globalen Krisen schwersten Ausmaßes zu finden.
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