Thursday, September 24, 2009

Flüchtlinge aus dem Iran in Deutschland: Mit Musik gegen die die drohende Abschiebung und gegen die Todesstrafe

Flüchtlinge aus dem Iran in Deutschland:

Mit Musik gegen die die drohende Abschiebung und gegen die Todesstrafe

Komponisten, Sänger und Sängerinnen, Unterstützer, Chöre, Gospel-Chöre gesucht – Ein Lied aus Mannheim für Solidarität für Flüchtlinge, Kinder und Menschen in Not


Von Andreas Klamm-Sabaot

Teheran (Iran) – Nürnberg / Berlin / Mannheim. 23. September 2009. Nach dem mehrere Menschen unter anderem zwei Christen aus dem Iran und ein Musiker Hilfe bei der internationalen Vertretung der internationalen Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo, Vertretung für Deutschland suchten ist am 23. September 2009 die Initiative „Ein Lied aus Mannheim für die Solidarität für Flüchtlinge, Kinder und Menschen in Not“ entstanden.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat im Ablehnungs-Bescheid den von der Todestrafe bedrohten Menschen, die den christlichen Glauben angenommen haben und einem Musiker empfohlen, der international Lieder gegen den Atom-Krieg und Lieder für den Frieden veröffentlichte empfohlen, die Schutz-suchenden Menschen sollten für ihr Engagement für Frieden und wegen der Annahme des christlichen Glaubens „…bei der Regierung im Iran um Entschulidgung bitten…“ (Die Dokumente des Bundesamtes liegen inzwischen den Redaktionen mehrerer Menschenrechts-Beobachter in Deutschland und in London vor.).

In einem Fernseh-Interview mit dem internationalen Medienprojekt „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters“ und IBS TV Liberty bestätigten die Flüchtlinge aus dem Iran dass auf den „Abfall vom Islam“ in der Islamischen Republik vom Iran lebenslange Haftstrafen oder die Todesstrafe steht. Die Namen der Flüchtlinge können aus Sicherheitsgründen zur Zeit nicht öffentlich genannt werden.

Einer der betroffenen jungen Männer bestätigte in der Aufzeichnung des Fernseh-Interviews in Mannheim, dass er bereits im Iran zum christlichen Glauben konvertierte. Der Pastor der Kirche und eine weiteres Mitglied der Kirche wurden bereits im Iran ermordet. Die Kirche werde vom Iranischen Geheimdienst überwacht. Der Name der Kirche dürfe zur Zeit nicht bekannt werden, da sonst der Kirche im Iran die Schließung durch die Regierung im Iran drohe.

Der Musiker bestätigte seinen Wunsch, dass er gerne Musiker und Musikerin aus der Stadt Mannheim und Deutschland kennen lernen möchte. Er plant künftig in den Vereinigten Staaten von Amerika zu studieren, sollten die deutschen Abschiebe-Behörden nicht zuvor eine „Art Beihilfe zur Vollziehung von Tötung oder Mord, das meint konkret die Todesstrafe im Iran“ mit der Abschiebung leisten.

Die christliche Gemeinde, die die Christen in Mannheim gefunden haben, beschrieben die Christen aus dem Iran als sehr hilfsbereit und freundlich. Es handelt sich um eine Gemeinde in Mannheim der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Mit dem Hilfs-Projekt „Ein Lied aus Mannheim für Solidarität mit Flüchtlingen, Menschen und Kindern in Not“, das von Mannheim aus um die gesamte Welt gehen soll, soll unbürokratisch, schnell und unkompliziert Flüchtlingen, Menschen und Kindern in Not geholfen werden.

Dazu sucht die internationale John Baptist Mission of Togo (Johannes, der Täufer Mission, gegründet von Reverend Yawovi Nyonato in Lome, Togo, West Afrika) , Komponisten, Schreiber von Lied-Texten in der deutschen, englischen, französischen und persischen Sprache.

Als der Musik-Produzent und Kunst-Maler Wolfgang Leng vom Hilfsprojekt „Ein Lied aus Mannheim für die Solidarität für Flüchtlinge, Kinder und Menschen in Not“ hörte stellte er sofort mehrere Produktionen seiner umfangreichen Musik-Produktionen zur Verfügung.

Jetzt werden Menschen aus Mannheim und Deutschland gesucht, die im Ehrenamt helfen, damit Text, Noten und Komposition entstehen und geplant Anfang November oder Mitte November 2009 das Lied von Solo-Sängern und Solo-Sängerinnen und Gospel- und Kirchen-Chören oder Chören und weiteren an Musik interessierten Menschen uraufgeführt werden kann.

Die Musik-Stücke „If The Life Tells You A History“ und „For The Children Of This Earth“ von Wolfgang Leng sind bei http://johnbaptistmission.org/?page_id=433 bzw. www.johnbaptistmission.org (Flüchtlinge IRAN (D) und bei www.ibstelevision.com bei Radio IBS Liberty (Programm in deutscher Sprache) zu hören.

Wer an der Entstehung der Lied-Texte in englischer, französischer, deutscher Sprache im Ehrenamt mitarbeiten möchte und wer als Chorleiter, Sänger oder Sängerin das neu entstehende Lied singen möchte, wird gebeten sich bei der internationalen Jüdischen Christlichen John Baptist Mission of Togo oder bei MJB Education Media Network, Tel. 0 62 36 416 802, in der Zeit von 10.00 bis 20.00 Uhr oder mittels email aktuelles@radiotvinfo.org zu melden.

Geplant ist auch die Produktion einer CD und eines Musik-Videos. Die ersten Aufnahmen für das Musik-Video sind bereits abgeschlossen. In den kommenden Wochen werden die Aufnahmen für das Musik-Video und das Projekt „Ein Lied aus Mannheim für Solidarität für Flüchtlinge, Kinder und Menschen in Not“ fortgesetzt.

Zur Unterstützung und Organisationen eines Bandes der Solidarität, gebildet von Menschen aus möglichst vielen Nationen werden Menschen, Partner und Organisationen für Flüchtlings-Hilfe, Menschenrechte und weitere Partner und Unterstützer gesucht. Es wird um Kontakt mittels email: aktuelles@radiotvinfo.org gebeten.

Der Musik-Produzent und Kunstmaler, Wolfgang Leng, der einen internationalen Ruf als „Multi-Talent“ genießt und zur Zeit einen internationalen Song Contest veranstaltet, begleitet das Musik-Hilfsprojekt gegen die Todesstrafe und für das Leben als fachlicher Berater für Musik.

Neben der kreativen Hilfe mit karitativer Musik hat die John Baptist Mission of Togo, Vertretung für Deutschland bei Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler (Berlin), bei Deutschen Bundestag (Berlin), beim Landtag des Landtags in Baden-Württemberg (Stuttgart) und beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Petition eingereicht, in der um einen allgemeinen ABSCHIEBE-STOPP für Flüchtlinge aus dem Iran, ungeachtet ihrer Glaubens-Bekenntnisse, gebeten wird, zumindest solange bis die allgemeine Lage und Situation im Iran für die Menschen sicherer und besser einzuschätzen ist.

Der rheinland-pfälzische Innenminister Karl-Peter Bruch fordert ebenso einen Abschiebe-Stopp für Flüchtlinge aus dem Iran bereits am 4. September.

Über das Schicksal der beiden jungen Frauen Mariam (27) und Marzieh (30), die zur Zeit im Gefängnis im Iran sind und denen die Todesstrafe wegen der Annahme des christlichen Glaubens droht wegen „Abfalls vom Islam“, liegen keine neuen Erkenntnisse vor.

Die französische Journalistin und Studentin Clotilde Reiss befindet sich weiterhin in Gefängnis, obgleich die französische Regierung in Paris mehrfach bereits die sofortige Freilassung der Journalistin forderte. Am 9. Juli 2009 hat die John Baptist Mission of Togo eine Petition an Bundespräsident Horst Köhler geschrieben mit der Bitte um Verhandlungen für die französische Studentin Clotilde Reiss und einer weiteren Menschenrechts-Reporterin, die ebenso im Iran inhaftiert ist. Erst vor wenigen Wochen konnte allerdings erst nach internationalen Protesten die Freilassung der iranisch-amerikanischen Journalistin Roxana Saberi aus dem Evin – Gefängnis in Teheran im Iran erreicht werden können. Über die Probleme zur „Annahme des christlichen Glaubens in der Gefahr der Todesstrafe“ berichet auch ausführlich Sabatina James und der Verein Sabatina e.V. bei www.sabatina-ev.de.

Der Verein CODE e. V in Berlin informiert bei www.code-ev.org über die Situation und das Engagement der Menschen aus dem Iran für Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie.

Die Petition für einen allgemeinen ABSCHIEBE-STOPP für Menschen denen die Todesstrafe im Iran droht kann bei http://www.petitiononline.com/090109/petition.html gelesen und mit gezeichnet werden.

Ein Sprecher der internationalen Jüdischen-Christlichen John Baptist Mission of Togo sagte: „Menschen in aller Welt, Brüder und Schwestern des christlichen, jüdischen und moslemischen Glaubens sollten die Gnade und Kraft eines Gebetes vor dem einen wahren G-TT, nicht vergessen und für den Schutz der Menschen aus dem Iran und im Iran im Nahen Osten, in anderen Ländern dieser Welt und für die Freilassung der inhaftierten Menschen beten, die sich für Frieden und Freiheit engagieren oder aus Glaubensgründen im Gefängnis gefangen gehalten werden. Kein Mensch wolle im Nahen Osten eine Explosion erleben, wie diese bislang die Menschheit noch nicht gesehen hat.“

Saturday, September 19, 2009

1.183 Tage der Gefangenschaft: Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit

1.183 Tage der Gefangenschaft:

Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit


Von Andreas Klamm

Berlin. 19. September 2009. Die Jüdische Zeitung in Berlin sucht noch mindestens 783 Läufer und Läuferinnen, die an einem Marathon-Lauf als symbolische Unterstützung für den israelischen Soldaten Gilad Shalit teilnehmen wollen. Der Marathon-Lauf findet am heutigen Sonnabend in Berlin statt.


Der junge Mann aus der Stadt Nahariya befindet sich seit mehr als drei Jahren in der Gefangenschaft der palästinischen Hisbollah-Milizen im Gazen-Streifen, genauer seit 1183 Tagen. Zur Zeit ist keinem Menschen in Israel bekannt, wie es dem jungen Mann geht, der vor kurzem seinen 23. Geburtstag in der Gefangenschaft feierte.

Seine Eltern, seine Familie, seine Geschwister Yael und Hadas, seine Freunde und seine Freundin wurde über den Gesundheitszustand des jungen Soldaten der israelischen Armee bislang nicht informiert. Der Marathon-Lauf „Run 4 me“ findet unter der Schirmherrschaft des Bezirks-Bürgermeisters von Berlin-Schöneberg-Tempelhof, Eckkehard Band statt. Dessen Bezirk in der Hauptstadt Berlin ist mit der israelischen Stadt Nahariyao aus der Gilad Shalit stammt, partnerschaftlich verbunden.

Mit 1183 Läufern und Läuferinnen soll ein Symbol für die Freilassung von Gilad Shalit gesetzt werden, der sich seit 1183 Tagen sich in der Gefangenschaft der palästinischen Hisbollah-Millizen befindet.

Zum Berlin-Marathon werden noch 783 Läufer und Läuferinnen gesucht, damit insgesamt 1183 Menschen an den Start gehen können für die Freilassung von Gilad Shalit. Die Teilnehmer werden mit blauen Armbändern in einer Lauf-Gemeinschaft ausgestattet, auf denen die Zahl 1.183 eingeprägt ist.

Mit der Aktion soll sich das Schicksal des jungen Mannes in die Herzen und Köpfe der Menschen einprägen, damit die Gefangenschaft von Gilad Shalit nicht vergessen wird. Zum Berlin-Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit sind Menschen jüdischen, christlichen, moslemischen Glaubens eingeladen und auch jene Menschen eingeladen, die keiner Glaubens-Kongregation angehören, das meint auch Menschen ohne Konfession. Ob jung oder alt, egal wie weit man auf der Strecke kommt, es geht um ein Zeichen für die Freilassung Gilad Shalit und für den Frieden.

Am Tag des Marathon-Laufes, am Sonnabend, dem 20. September wird auch der 29jährige israelische Film-Regisseur Ron Segal teilnehmen. Der Marathon-Lauf für die Freilassung von Gilad Shalit ist eine Initiative von Ron Segal aus Israel. Er wird die Mannschaft mit blauen Silikon-Bändern anführen.

Bereits in der Zeit von 9.30 bis 12 Uhr wird ein Info-Stand der Botschaft des Staates Israel, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am Innsbrucker Platz auf das Schicksal von Gilad Shalit aufmerksam machen, über die aktuelle Lage in Israel und dem Nahen Osten informieren und weitere nützliche Informationen über das Heilige Land bieten.

Bis zum Redaktionsschluss zum Shabbat der Jüdischen Zeitung in Berlin hatten sich erst rund 400 Läufer und Läuferinnen gemeldet. Gesucht werden noch weitere 783 Läufer und Läuferinnen.

„Das Leben von Gilad Shalit muss es wert sein, wenige Stunden unsere eigenen Lebens für die Jahre der Gefangenschaft von Gilad Shalit, für seine unverzügliche Freilassung und für den Frieden in der Region zu „opfern““, appellieren die Redakteuere und Redakteurinnen der Jüdischen Zeitung in Berlin.

Weitere und ausführliche Informationen sowie eine Anmeldung zum Frieden-Marathon-Lauf in Berlin sind zu finden bei www.run4me.com und bei der Jüdischen Zeitung bei www.j-zeit.de .

Monday, September 14, 2009

Petition und Diskussion: Allgemeiner Abschiebe-Stopp für Menschen aus dem Iran

Petition und Diskussion: Allgemeiner Abschiebe-Stopp für Menschen aus dem Iran

Berlin / London. (and). 14. September 2009. Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo, Vertretung für Deutschland, Vertretung für Groß Britannien und das internationale Projekt für die Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters haben heute beim Deutschen Bundestag in Berlin eine Petition für einen Allgemeinen Abschiebe-Stopp für Menschen aus dem Iran, die aufgrund ihres Engagement von Verfolgung und Lebensgefahr bedroht sind, eingereicht. Wie eine Mitarbeiterin des Deutschen Bundestags informierte müsse die Petition für rund drei Wochen geprüft werden, ob die Petition zum Schutz von Menschen und deren Leben als eine öffentliche Petition in Deutschland zugelassen werden kann.


Ein Sprecher der John Baptist Mission of Togo, Vertretung für Deutschland erklärte: „Wir glauben, dass wir ganz dringend eine öffentliche Diskussion brauchen über geplante Abschiebungen von Menschen in Ländern, in denen diese die Todesstrafe aufgrund des politischen Engagements für Freiheit, Menschenrechte, Demokratie und Frieden droht. Dazu zählt zur Zeit ganz ohne Zweifel der Iran. Wir bitten um freundliche Unterstützung für einen generellen, genauer allgemeinen, Abschiebe-Stopp von Studenten und Menschen aus dem Iran, die sich in Deutschland befinden und aufgrund ihrer oppositionellen, politischen Friedens-Arbeit sich in zum Teil in größte Gefahren für Leib, Seele, Gesundheit, Verfolgung, Gefängnis bis hin zur Todesstrafe begeben.“

Eine öffentliche Diskussion und ein allgemeiner Abschiebe-Stopp sei dringend notwendig. Gut wäre es wenn beispielsweise vielleicht auch die Richter und Richterinnen am Bundesverfassungs-Gericht in Karlsruhe eine allgemeine Empfehlung zum Schutz von Asyl-suchenden Menschen aussprechen könnten, denen aufgrund ihrer politischen oppositionellen Friedens-Arbeit im Iran oder auch anderen Ländern, Verfolgung und die Todesstrafe droht.

Im Iran sind zur Zeit mehrere Hundert Stundenten, politisch oppositionelle Aktivisten, Journalistinnen, Journalisten, Männer, Frauen und Menschen inhaftiert, die sich für Frieden, Freiheit, internationale Völkerverständigung, Menschenrechte und Demokratie engagierten, etwa die französische Studentin und Journalistin Clotilde Reiss und die iranische Journalistin und Menschenrechts-Reporterin Shiva Nazarahari, um nur zwei mutige Frauen im Beispiel zu nennen.

„Wir glauben, dass eine Abschiebung von engagierten Menschen, die sich für Frieden und Demokratie engagieren, vor allem im Einklang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, universell gültig und im Jahr 1948 von den Vereinten Nationen proklamiert nicht zu verantworten ist, angesichts der drohenden ernsten Gefahren und Lebensgefahr für Schutz- und Asyl-suchende Menschen.“, ergänzte ein Sprecher der John Baptist Mission of Togo.

Eine alternative und öffentliche Petition, die an alle demokratischen Parteien in Deutschland, Frieden- und Menschenrechts-Aktivisten- und Organisationen in Deutschland adressiert ist, kann öffentlich gelesen, unterstützt und mit gezeichnet werden bei:


http://www.petitiononline.com/090109/petition.html


Sollte in rund drei Wochen die heute beim Deutschen Bundestag eingereichte Petition zum Schutz von Menschen aus dem Iran zugelassen werden, werden die Informationen zur Mitzeichnung der Petition beim Deutschen Bundestag bekannt gegeben.

Die Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo versucht zur Zeit einem Flüchtling aus dem Iran zu helfen, der aufgrund seines Engagements für Frieden, Demokratie und gegen Atomkrieg, mit einer möglicherweise geplanten Abschiebung in den Iran, konkret mit Verfolgung und der Todesstrafe im Iran bedroht ist.

Ausführliche und weitere Informationen zur Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo und dem internationalen Medienprojekt für die Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters sind bei www.johnbaptistmission.org und bei www.radiotvinfo.org zu finden.

Sunday, September 13, 2009

Aus Togo in West-Afrika: „Ein langer Liebes-Brief für die Menschen der Stadt Nürnberg“

Aus Togo in West-Afrika:

„Ein langer Liebes-Brief für die Menschen der Stadt Nürnberg“

Evangelium für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt

Nürnberg / Lome (Togo, West Afrika). 13. September 2009 (and). Die internationale John Baptist Mission of Togo in West-Afrika und das internationale Nachrichten- und Missions-Magazin haben für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg, des Sozialamtes, des Gesundheitsamtes und aller Krankenkassen in Nürnberg die Sonder-Publikation und das Buch „Evangelium über Jesus Christus für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg“ mit der ISSN-Nummer 1999-8414 am Sonntag, 13. September 2009 herausgegeben.


In dem Buch in deutscher Sprache mit 188 Seiten sind nützliche Informationen zu finden für Menschen die sich in komplizierten Lebenslagen befinden oder oft auch Menschen begegnen, die sich in komplizierten oder in schwierigen Lebenslagen befinden. Das Buch beinhaltet auch Glaubens-Hilfen, Ermutigung zum Leben, Hoffnung, Liebe und Barmherzigkeit und Tipps zum Bewältigen von Situationen in schwierigen Lebenslagen, etwa auch im Umgang mit weiteren Menschen in der globalen Welt-Wirtschaft-Krise.

„Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg sind oft hohen und enormen Belastungen ausgesetzt. Wir haben den Ruf erkannt, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hilfe, des Rates, der Leitung und Führung vom Allerhöchsten bedürftig sind. Der Druck kommt von oben, von unten, von rechts und links. Es werden Fehl-Einschätzungen und Fehl-Entscheidungen unter all diesen Belastungen getroffen. Daher ist das Buch und die Sonder-Ausgabe mit 188 Seiten auch als ein sehr langer Liebes-Brief an die Menschen in Nürnberg zu verstehen, der eine Hilfe sein kann für den Oberbürgermeister, für Ärzte und Direktoren, für Sekretärinnen, Sachbearbeiter, Angestellte, Arbeiter und ebenso auch Reinigungs-Frauen oder Aushilfs-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Das Buch ist ein praktischer Ratgeber für das Leben mit zahlreichen nützlichen Informationen.“, erklärte ein Sprecher der internationalen Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo, die von Reverend Yawovi Nyonato in der Stadt Lome in Togo in West-Afrika gegründet wurde und seit dem Jahr 2008 auch Vertretungen in Groß Britannien und in Deutschland hat.

Die internationale Mission ist seit mehreren Jahren unter anderem auch in den Vereinigten Staaten von Amerika, Frankreich, Kanada und in fünf afrikanischen Staaten vertreten. In Burundi und weiteren Ländern in Afrika verfügt die Mission zudem über Kirchen.

Der Redaktion der John Baptist Mission of Togo war es wichtig für das Buch, das eigens für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg gefertigt wurde, für die Texte nur den besten Autor und die besten Schreiber zu bieten. Mit dem Schreiber des Lukas-Evangelium, konnte auch ein gläubiger Arzt am Buch mitwirken. Es ist ein sehr anspruchsvolles und qualitative hochwertiges Buch mit sehr hohem Wert mit viel nützlichem Rat, der Hilfen auch in Krisen gewährleistet.

Das Buch ist als eBook im PDF-Format erschienen. Es ist für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg, des Sozialamtes und des Gesundheitsamtes und der Krankenkassen in Nürnberg kostenlos erhältlich. Bei Gefallen und Interesse dürfen auch alle weiteren Menschen in der Stadt Nürnberg das Buch kostenfrei lesen, drucken, weitergeben und im Internet downloaden – meint herunterladen. Ein gütiger Geber hat bereits einen sehr hohen Preis bezahlt, damit das Buch als ein Teil eines sehr kostbaren und großen Geschenkes zur Verfügung gestellt werden kann.

„Wir ermutigen alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Stadt Nürnberg, Rat und Hilfe zu lesen. Zudem bitten wir ausdrücklich alle Brüder und Schwestern in Franken, Bayern, Nürnberg und in Deutschland für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, auch Oberbürgermeister und Bürgermeister der Stadt Nürnberg, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Sozialamt und Gesundheitsamt und die Menschen zu beten und Fürbitte zu leisten, die in Kontakt mit der Stadt Nürnberg stehen. Wir bitten auch Fürbitte zu leisten für die Menschen, die auf Hilfe durch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt hoffen, während gleichzeitig auch einige Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der verschiedenen Ämter und der Stadt ohne jeden Zweifel dringend der Hilfe des Höchsten bedürftig sind. Es ist die Pflicht aller Brüder und Schwestern, Bitte, Fürbitte und Gebet zu leisten und einander zu lieben. Wir sollten uns diesen Pflichten vor allem in Zeiten der Krise nicht verschließen sondern mit der Gnade G-TTES so gut wie möglich die Pflicht im Dienste der Liebe und Brüderlichkeit erfüllen. Vielleicht wird die Stadt Nürnberg das Buch-Geschenk auch im städtischen Intranet und Internet kostenfrei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen anbieten. Eine Fortsetzung der Buch-Reihe schließen wir zum heutigen Zeitpunkt nicht aus.“, ergänzte ein Sprecher der Mission mit Haupt-Sitz in West-Afrika.

Weitere und ausführliche Informationen zur Jüdischen-Christlichen John Baptist Mission of Togo sind bei www.johnbaptistmission.org und www.missionjb.org zu finden.

Das Buch für die Menschen in Nürnberg steht bei der Adresse http://www.scribd.com/doc/19709708/EvangeliumJESUSCHRISTUSNuernberg

zum kostenfreien Download (zum Herunterladen) zur Verfügung.

Evangelium über Jesus Christus
für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
der Stadt Nürnberg

des Gesundheitsamtes der Stadt Nürnberg
des Sozialamtes der Stadt Nürnberg
der Krankenkassen in Nürnberg
188 Seiten
Sprache: deutsch,
ISSN-Nummer 1999-8414
Verlag und Redaktion: MJB Mission News, ISSN 1999-8414
John Baptist Mission of Togo
eBook, PDF, Druck im Eigen-Druck
kostenfrei
Erschienen: 13. September 2009
Rat, Hilfe, Glaube, Bildung, Evangelium

Wednesday, July 29, 2009

Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing

Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing

Nürnberg. 3. August 2009. Am Samstag, 1. August hat in Deutschland und in Nürnberg der erste Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing der deutschen Sozial-Gesetzgebung stattgefunden.


Zudem Tag hat der Vorsitzende des Aktions-Kommitees zum Gedenk- und Aktions-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing, Initiator und Autor von drei Büchern, Hans-Jürgen Graf, aus Nürnberg aufgerufen.

Der national Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing soll künftig immer am 1. August jährlich stattfinden.

Die Beteiligung am Aktions- und Gedenktag war eigenen Angaben des Initiators, Hans-Jürgen Graf, zufolge gering.

In Nürnberg erklärte der Autor und couragierte Mann bei Radio IBS Liberty in einem Interview die Hintergründe zum Aktions- und Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing in Deutschland.

Das Radio-Interview ist bei www.ibstelevision.com/?page=radioibslibertyde1 zu hören.

Ausführliche Informationen zum nationalen Gedenk-Tag für die Opfer von Sozial-Mobbing sind bei http://prekarier.infopartner.net/gedenktag zu finden.

Andreas Klamm

EILMELDUNG: Tausend-Facher email-Versand mit gefälschten Inhalt - Ist ein ein Versuch der Kriminalisierung ?

EILMELDUNG: Tausend-Facher email-Versand mit gefälschten Inhalt - Ist ein ein Versuch der Kriminalisierung ?

Andreas Klamm bestreitet Vorwürfe zur Kinder-Pornografie und Spenden-Betrug in Milliarden-Höhe


Von Mohammed Yousef

London. 29. Juli 2009. Zur Zeit werden mit der Adresse des Journalisten-Büros des Französischen Journalisten Andreas Klamm TAUSENDFACH gefälschte emails in alle Welt verschickt, die nicht von dem Journalisten Andreas Klamm stammen.

Die Inhalte verweisen nach ersten Erkenntnissen auf Internet-Seiten mit Kinder-Pornografischen Inhalten.


Andreas Klamm erklärte: „Diese emails stammen nicht von mir und wurden nachweisbar NICHT von mir versendet. Erst vor wenigen Monaten wurden mehrere Tausend emails mit der Adresse andreasklamm@hotmail.com mit Viren-Anhang in alle Welt verschickt. Der Vorgang wurde bei der Polizei angezeigt. Es geht meinen Erkenntnissen darum die Kommunikation in jeder Form unmöglich zu machen. Das Verschicken von Nachrichten und Nachrichten-Meldungen ist NICHT mehr möglich. Damit haben die Verbrecher ihr Ziel erreicht, dass eine schwere Ruf- und Geschäftsschädigung des Journalisten-Büros Andreas Klamm erreicht wird.“

Erst gestern haben sich Zeugen bei Wikipedia Deutschland gemeldet, die dem Französisch-deutschen Journalisten, Rundfunk-Journalisten und Autor, Betrug im Zusammenhang mit den „angeblich von ihm veröffentlichen sieben Büchern“ vorgeworfen haben.

"Bücher von Andreas Klamm gibt es nicht, die Angaben seien falsch.", wissen die Zeugen. Den Verlag den der französisch-deutsche Journalist benannt hat, „gibt es nicht, es gebe keine Nachweise für die Veröffentlichung von Büchern von Andreas Klamm.

Unterdessen dauern die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und von Polizei, offenbar unbestätigten Informationen, noch an in Bezug auf den Spenden-Betrug, den Andreas Klamm im Jahr 2007 begangen haben soll.

Mehrere Zeugen aus Nürnberg werfen in der SCHRIFTFORM vor, der französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor so SPENDEN-BETRUG in Höhe von geschätzten 900 Milliarden Euro begangen haben.

Die Zeugen werfen Andreas Klamm vor, er habe beim "Fest für arme Menschen in Ludwigshafen am Rhein", arme, behinderte, kranke Menschen und Menschen in schwerster Not wissentlich und mit Vorsatz bestohlen.

Andreas Klamm erklärte: „Dokumentieren Sie die emails und erstatten Sie Strafanzeige bei der für Sie zuständigen Polizei-Behörden.“

Zum Vorwurf des Spenden-Betrugs in Milliarden-Euro-Höhe ergänzte der Beschuldigte:
„Kanzlerin Angela Merkel ist auch bekannt, wo das Geld ist, da ist die Macht. Ich gehe davon aus, dass die Beamten des Bundeskriminalamtes in Wiesbaden fähig sind und Finanz-Transaktionen in Höhe mehrerer Milliarden Euro sicher nachweisen können, sofern diese bei meinem Konto bei der Ethik-Bank stattgefunden haben. LESEN SIE DIE EMAIL HEADER Informationen und Sie können zurück verfolgen von wem die emails tatsächlich stammen. Es ist der Polizei möglich mittels der Header Informationen die wahre Identität des oder der Absender zu ermitteln. Ich betrachte die Versendung gefälschter emails als den Versuch der vorsätzlichen Rufschädigung und Kriminalisierung.“

Nicht bestätigt von den Behörden wurden Informationen wonach gegen Klamm wegen des dringend Tatverdachts des Sozial-Betrugs im Rhein-Pfalz-Kreis ermittelt wird.
Der Journalist soll sich mehrere Tausend Euro Sozial-Hilfe vom Rhein-Pfalz-Kreis seit 2006 erschlichen haben. Der entstandene Schaden wird hier "nur" auf rund 30.000 Euro geschätzt.

Tausendfach wurde solche emails heute mit der Absender-Adresse: „andreasklamm@hotmail.com“ versendet.

Erst das Auslesen der Header – Informationen ermöglicht die wahre Identität der Absender zu ermitteln.

[AntiraKalender] ebay f?
From:
antirakalender-bounces@listi.jpberlin.de on behalf of Andreas Klamm (andreasklamm@hotmail.com)
Sent:
Wednesday, July 29, 2009 10:36:09 AM
To:
Angelo F. Lucifero (II) (a.lucifero@jpberlin.de)
Re: dear
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Monday, May 11, 2009

Mohammed Sbaih: Flüchtlingsrat fordert sofortigen Abschiebe-Stopp

Mohammed Sbaih: Flüchtlingsrat fordert sofortigen Abschiebe-Stopp

Von Andreas Klamm

Erfurt / Berlin. 11. Mai 2009. Die Ausländer-Behörde in Eisennach plant innerhalb kürzester Zeit jetzt zum dritten Mal in der Folge die Abschiebung des Sprechers für die Menschenrechte, Mohammed Sbaih. Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. fordert den sofortigen Stopp der geplanten Abschiebung von Mohammed Sbaih für Dienstag, 12. Mai 2009.

Der Sprecher für die Menschenrechte, Mohammed Sbaih hat offen die Zustände im Flüchtlings-Sammellager Katzhütte in der Öffentlichkeit kritisiert.

Zum dritten Mal in der Folge innerhalb kürztester Zeiträume versucht jetzt erneut die Ausländer-Behörde Eisenach Mohammed Sbaih, einen palästinensischen Flüchtling und Sprecher für die Menschenrechte aus dem Westjordanland, abzuschieben.

Die erneute Abschiebung ist für Dienstag, den 12. Mai 2009 geplant. Der Flüchtlingsrat Thüringen e.V. hat erneut den sofortigen Stopp der Abschiebemaßnahmen von Mohammed Sbaih und die Beendigung dieser schikanösen Maßnahmen gefordert.

“Bislang wurden keine Rückführungen in das Westjordanland vorgenommen, so daß sich der Verdacht aufdrängt, daß hier ein Exempel für Rückführungen in palästinensische Gebiete und für den beispielhaften Umgang mit Menschen geschaffen werden soll, die öffentlich Mißstände kritisierten” so Ellen Könneker vom Flüchtlingsrat Thüringen.

Im Dezember 2008 hatte das Verwaltungsgericht Meiningen in letzter Minute die geplante Abschiebung am 16. Dezember 2008 gestoppt, da nicht ohne Zweifel geklärt werden konnte, ob Mohammed Sbaih überhaupt in das Westjordanland einreisen kann. Zudem ist zur Zeit ein Gerichtsverfahren anhängig, in dem geprüft wird, ob Mohammed Sbaih eine Aufenthaltserlaubnis aus humanitären Gründen erteilt werden muß.

Mohammed Sbaih engagierte sich in besonderer Weise als Sprecher für die Menschenrechte bei den Protesten in der Gemeinschaftsunterkunft im Thüringischen Katzhütte, die von Beobachtern auch als Sammellager für Flüchtlinge bezeichnet wird.

Der Menschenrechte-Sprecher prangerte dort die Lebensbedingungen an. Anfang Mai 2008 wurde Mohammed Sbaih bereits im Rahmen einer Zwangs-Umververteilung von Katzhütte nach Eisenach gebracht, weil er einer der Köpfe des anhaltenden Prote-stes gegen die Zustände in der Gemeinschaftsunterkunft Katzhütte war.

Ausführliche und weitere Informationen sind erhältlich beim

Flüchtlingsrat Thüringen e.V.
Warsbergstr. 1
99092 Erfurt
Tel. 0361 2172720
Fax. 0361 2172727
www.fluechtlingsrat-thr.de

Friday, May 8, 2009

Green Envelope Campaign Launched To Free Roxana Saberi


Roxani Saberi working as a journalist and videographer. Photo: Eustacio Humphrey / ZUMA Press

Green Envelope Campaign Launched To Free Roxana Saberi

1,000,000 Green Envelopes Needed to be Sent to Iranian Embassies & U.N. from Around the World

By Andreas Klamm

Nashville, TN. / Teheran, Iran. May 7, 2009. Roxana Saberi is an Iranian-Japanese descendant, a female freelance journalist, and an U.S. citizen and Iranian citizen, who often covers according to different sources and Christian Newswire the conditions and plight of women in Iran. She was arrested in February 2009, and is currently being held in the notorious Evin prison close to the city of Teheran in Iran.

The charges brought up against Roxana have been in the first step that she has been accused that she might have bought a bottle of wine and surprisingly in the second step that she has been accused spying for the United States of America.

Roxana Saberi has been sentenced to eight years in prison, after a closed quick and even baseless “trial”. For twelve days she has been on a hunger strike.

Roxana (31) has covered many stories on the welfare of women in Iran, highlighting stories that cover the conditions that they deal with there. Roxana Saberi, who holds dual Iranian-American citizenship, was tried in the Revolutionary Court, which usually hears cases involving national security.

Roxana Saberi had worked as a freelance reporter for several news organizations including National Public Radio and the British Broadcasting Corporation.

Girls against porn has now launched an international campaign to free the journalist Roxana Saberi.

On their web site the association is calling all citizen and women of the world to participate the 1,000.000 Green Envelope Campaign to send an instant email to the Iranian embassies around the world and the United Nations representation with the brief message that states “RELEASE ROXANA SABERI, PLEASE.”

In addition to e-mailing the Iranian representation and embassies the association wants to get 1,000,000 green envelopes sent to the embassies and the United Nations (UN) with the following message inside:

RELEASE INNOCENT ROXANA SABERI, PLEASE !” – send to the Iranian embassy in your country, such as the United States of America, United Kingdom, Mexico, France, Spain, European Union, Russia or any other country in this world.

The plan is to bombard the Iranian embassies across the world with green envelopes that say: “RELEASE ROXANA SABERI, now, please.” to send respectfully a clear and firm message that an innocent journalist must be released.

It is also recommended to leave a comment on Iranian President Mahmoud Ahamdinejad´s blog on www.ahadinejad.ir/en and to ask him respectfully for the RELEASE OF INNOCENT ROXANA SABERI.

People can send also a respectful note petitioning to the supreme leader of Iran, the Ayathollah Ali Khamenei on www.leader.ir/langs/en/index.php?p=letter .

Governments may use diplomatic means but that only goes so far as we have seen. As united world citizens we can make together a difference !

An international coalition of world citizens corporately, can have a huge effect on political actions and move decisions.

All women, reporters, media agencies, non-profit, religious, or women´s organizations, corporations who conduct business in Iran and anyone concerned about human and women´s right from around the world is requested to participate the international 1,000.000 Green Envelope Campaign To Free Roxana Saberi.

What else people might do to free the innocent journalist Roxana Saberi?

Call the representatives by phone or sign one of many petitions such as on Facebook or on petitiononline.com and many other place around the world.

A massive worldwide coalition is needed to FREE Roxana Saberi and there is no single doubt, the journalist Roxana Saberi and her family is in need of our help.

More details can be found on www.girlsagainstporn.com/free_roxana

Public petitions online to FREE the journalist Roxana Saberi

www.thepetitionsite.com/takeaction/505401348
www.petitiononline.com/rs041709/petition.html
http://www.petitiononline.com/Roxana/petition.html
http://apps.facebook.com/causes/petitions/99

http://michellerafter.wordpress.com/2009/03/03/help-fight-for-release-of-freelance-journalist-roxana-saberi/


Additional information by Andrew P. Harrod:


Andreas Klamm is a French-German journalist, broadcast journalist, TV producer, radio producer and film producer and author of seven books since 1984. He is working in the United States of America, United Kingdom, Belgium, France, and Germany and also as managing editor and a news correspondent of MJB Mission News, ISSN 1999-8414 and Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters. More information available on www.andreas-klamm-books.de.be and www.libertyandpeacenow-online.de.be

Thursday, April 23, 2009

Scharfe Kritik: Deutsche Politiker und Politikerinnen lesen zu wenig gute Bücher

Scharfe Kritik: Deutsche Politiker und Politikerinnen lesen zu wenig gute Bücher

Von Tina Green

London / Berlin. 23. April 2009. Zum internationalen Welt-Tag des Buches am 23. April 2009 übte der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor von sieben Büchern, Andreas Klamm, scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vize-Bundeskanzler und Kanzler-Kandidat Frank-Walter Steinmeier und an weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

„Meine Kritik ist konstruktiv. Wer als Politiker oder Politikerin gute Politik für Menschen machen möchte, muss auch mehr gute Bücher lesen. Deutschland war für viele Jahrhunderte als das Land der Dichter und Denker bekannt. In Zeiten der Weltwirtschaftskrise sollten sich Politiker und Politikerinnen neuen und innovativen Impuls-Konzepten von zahlreichen engagierten Autoren und Journalistinnen nicht verschließen.“, erklärte Andreas Klamm.

Man müsse sich auch an Orten wie dem Deutschen Bundestag und auch in allen Landtagen mehr für die Literatur nationaler und bi-nationaler Autoren und Autorinnen öffnen. Als einziges gutes Beispiel könne er zur Zeit nur die Partei Die Linke nennen, die mit der Einladung und Buchlesung im Deutschen Bundestag der Autorin und Junge-Welt-Nachrichten-Korrespondentin Heike Schrader zum Thema Folter ein Signal in die richtige Richtung gesetzt habe. Es sei wichtig, dass es nicht bei einer einzelnen Lesung eines Buches im Bundestag bleibe.

Der Journalist sagte weiter: „Ich plädiere für die möglichst baldige Einrichtung von offenen Literatur-Kreisen im Deutschen Bundestag und in allen Landtagen der Länder, die es für Autoren und Journalisten, die Bücher zu gesellschaftlichen, sozialen und politischen Themen schreiben, möglich machen ihre Werke in Autoren-Lesungen Politikern und Politikerinnen aller Parteien und für politisch interessierte Menschen vorzustellen. Der persönliche Dialog ist wichtig. Es ist sicherlich nicht immer notwendig, die Buchlesungen direkt im Bundestag zu veranstalten, als geeignete Orte sehe ich beispielsweise die Bibliotheken oder die Cafeteria im Bundestag und in den einzelnen Landtagen. Daher appelliere ich eindringlich an Frank Walter Steinmeier, Norbert Lammert, Wolfgang Thierse und Angela Merkel die Einrichtung „offener Literatur- und Autorenkreise“ im Deutschen Bundestag und in den Landtagen der Länder möglich zu machen und zu fördern. Politiker und Politikerinnen aller Parteien sollten die Potentiale engagierter Autoren und Journalisten nicht unterschätzen und ein gutes Beispiel geben in einer Initiative mehr gute Bücher zu lesen. Dies hat auch eine wichtige Signalwirkung in der Rolle von Politikern und Politikerinnen als Vorbilder in der Gesellschaft. Der Partei Die Linke kann ich an dieser Stelle nur danken, dass zumindest immerhin in einer Einzel-Situation sich die Politiker und Politikerinnen, neuen und kreativen Ideen gegenüber aufgeschlossen und fördernd zeigten. Ich hoffe dies auch für alle Politiker und Politikerinnen der anderen Parteien. “

Der Französisch-deutsche Journalist und Autor veröffentlichte sieben Bücher, erst vor kurzem sechs neue Bücher, die in allen Buchhandlungen in Frankreich, Deutschland, Schweiz und in Österreich sowie bei bekannten Online-Buchhandlungen wie www.amazon.fr. und www.amazon.de erhältlich sind.

Der Autor und Journalist schreibt in englischer und in deutscher Sprache zu gesellschaftlichen, sozialen und politischen Themen wie Folter, internationale Menschenrechte, das besondere Engagement von international ausgezeichneten Journalistinnen wie Amy Goodman, von Democracy NOW! , Gesellschaft, Kultur, Frieden, Politik, internationale Völkerverständigung und Soziales.

Seit dem Jahr 2006 ist Andreas Klamm zudem Redaktionsleitung des internationalen Medien-Projektes für Menschenrechte „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters“ (www.libertypeacenow-online.de.be) und seit dem Jahr 2008 ist der Journalist auch als Redaktionsleitung und Nachrichten-Korrespondent des internationalen Nachrichten- und Missions-Magazines MJB Mission News (ISSN 1999-8414, www.mjbmissionnews.blogspot.com) in Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika, Groß Britannien, Frankreich, Belgien, Togo und Deutschland tätig.

Der Autor und Journalist bietet in Europa und international Referate und Vorlesungen zu den von ihm veröffentlichten Büchern in deutscher, französischer und englischer Sprache an.

Weitere und ausführliche Informationen sind bei www.andreas-klamm-books.de.be zu finden. Allgemeine Informationen zum Welt-Tag des Buches sind bei www.welttag-des-buches.de/de/135793 erhältlich.

Books by Andreas Klamm journalist, broadcast journalist, author, writer and independent Television- Radio and Film producer since 1984

Bücher von Andreas Klamm, Journalist, Rundfunk-Journalist, Schriftsteller, Autor und freier Fernseh- Radio- und Film Produzent seit 1984


France (Frankreich)

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 pages (Seiten), Author: Andreas Klamm, Journalist. Language: English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8. 19,49 Euro


Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters 2, Human Rights
, abuses and violations of Human Rights, international understanding, Editeur BOD Paris, France, (February 2009), 280 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist, Language: English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 2-8106-0427-4, ISBN-13: 9-782-8106-0427-2. 19.49 Euro

Germany (Deutschland)


Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language: English / German, (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual); ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473. 18,90 Euro

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 , ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro

British Newsflash Magazine :: Magazin-Buch: Edition 2008, No. 1, Themen und Berichte aus Politik, Soziales und Gesellschaft
, Issues from politics, social affairs and society, 200 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, journalist, Publishing house /Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (June 2008), Language: German / English (Sprachen: Deutsch mit weiteren Artikel in englischer Sprache), ISBN-10: 3-8370-4600-1, ISBN-13: 978-3-8370-4600-7. 28,90 Euro

Die Kinder der John Baptist Mission in Togo: Mission und Hilfe für Kinder, (The children of the John Baptist Mission in Togo: Mission and help for children), 200 pages (Seiten), Author: Andreas Klamm, Journalist, Publishing house / Publishing centre: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (August 2008), Language: English, German and articles by co-authors in the French language. (Sprachen: Deutsch und mit Artikel von Co-Autoren in französischer und englischer Sprache), ISBN-10: 3-8370-5762-3, ISBN-13: 978-3-8370-5762-1. 15,99 Euro

Thursday, April 16, 2009

U.S.-amerikanisches Unternehmen empfiehlt Nahrungsmittel-Notversorgung für mögliche Notfälle in der Weltwirtschafts-Krise

U.S.-amerikanisches Unternehmen empfiehlt Nahrungsmittel-Notversorgung für mögliche Notfälle in der Weltwirtschafts-Krise

Von Andreas Klamm

Washington D.C. / New York City/Midvale. 17. April 2009. Das U.S.-amerikanische Unternehmen efoods Direct , www.efoodsdirect.com ,ein Teil der J. Michael Stevens Group (Gruppe) in Midvale im U.S.-amerikanischen Bundesstaat Utah empfiehlt allen Menschen, die Anschaffung und Lagerung von Nahrungsmittel-Not-Versorgungs-Paketen.

Als Gründe für die Empfehlung sich für ein bis zu einem Jahr ausreichende Nahrungsmittel und Wasser-Vorräte zu sichern, nennt das Unternehmen die Welt-Wirtschafts-Krise. Das Unternehmen warnt in seiner Präsentation im Internet: „Das einzige Sichere über die Zukunft in dieser Welt ist, dass es keine Sicherheit gibt. Mit der Lagerung von Wasser-Vorräten und Nahrungsmittel-Vorräten können sie einer der wichtigsten Vorsorge-Massnahmen für ihre Familie treffen. Zur Zeit kann kein Mensch versichern, wie lange die Gesellschaft im Allgemeinen noch funktionieren wird und ob die Versorgung mit Nahrungsmitteln sicher gestellt sein wird.“

Die Aufmerksamkeit und Sorgen der Menschen in der Nation wachsen von Woche zu Woche. Viele Menschen in den U.S.A. sind nahezu täglich darüber besorgt, ob ausreichend Nahrungsmittel und Wasservorräte vorhanden sind.

Als weitere Gründe, die für die Anschaffung und Lagerung von Notfall-Versorgungs-Vorräten mit Nahrungsmitteln und Wasser, nennt das Unternehmen, die wachsende Arbeitslosigkeit, den möglichen Zusammenbruch des Welt-Wirtschafts- und Finanzsystems, Quarantänen, unvorhergesehene Wetter- und Klima-Erreignisse, wie plötzlich eintretende Dürren, Erdbeben, Hurricanes (Orkan-Stürme) und Fluten, die Kontamination von Nahrungsmittel-Angeboten und um die Abhängigkeit von kommerziellen Nahrungs-Mittel-Märkten zu vermeiden sowie sich vor möglichen und unerwartet eintretende Störungen im öffentlichen Transport-Verkehr zu schützen.

Für rund 1.600 U.S. Dollar bietet das Unternehmen dehydrierte Nahrungsmittel-Vorrats-Pakete an, die bis zu einem Jahr für eine erwachsene Person ausreichen sollen.

Ein Nahrungsmittel-Überlebens-Paket, das das Überleben eines Menschen bis zu drei Tage sichern soll, bietet das Unternehmen für rund 22 U.S. Dollar an.

Ausführliche Informationen zu den Notfall-Nahrungsmittel-Versorgungs-Paketen, die weltweit bestellt werden können sind, auf der Internet-Präsentation des Unternehmens efoodsDirect bei www.efoodsdirect.com in der englischen Sprache zu finden.

Wer die englische Sprache nicht lesen kann, für den bietet Google.com, bei www.google.com/translate einen kostenfreien Überssetzungs-Dienst verschiedener Sprachen an.

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
internationales Medien-Projekt für Menschenrechte
www.menschenrechtsreporter.blogspot.com
www.humanrightsreporters.wordpress.com

Sunday, April 12, 2009

Predigt zum Oster-Sonntag von Bischof Dr. Wolfgang Huber am 12. April 2009

Predigt zum Oster-Sonntag von Bischof Dr. Wolfgang Huber am 12. April 2009


Bischof Dr. Wolfgang Huber

Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

Predigt am Ostersonntag

Berliner Dom, 12. April 2009

(Markus 16,1-8)

I.
Zittern und Entsetzen hatte sie ergriffen. Und sie sagten niemandem etwas; denn sie fürchteten sich.

Liebe Gemeinde, was für ein Osterevangelium in diesem Jahr! Kein österlicher Freudengesang. Vom Osterlachen über die Ohnmacht des Todes ganz zu schweigen. Die Auferweckung des Toten hat sich schon vollzogen, und trotzdem: Zittern und Entsetzen.

Angstvoll waren die Frauen zum Grab gekommen. Früh am Morgen des Tages hatten sie sich aufgemacht. Sie wollen wenigstens dem Leichnam Jesu eine letzte Ehre erweisen. Innerlich sind sie unfrei; gefangen von Furcht und Sorge. Fragen quälen sie: Wie sollen wir an Jesus herankommen? Wie werden wir den Stein beiseite schaffen können?
Weiter brauchen wir ihrem Weg gar nicht zu folgen. Denn es ist dieser Stein, der unser Osterfest mit dem österlichen Weg der Frauen verbindet. Es ist der Stein der Sorge und der Fels quälenden Fragens, der sich in diesem Jahr wie ein schier unüberwindbares Hindernis vor die Zukunft geschoben hat.

Jeder von uns kennt Beispiele dafür. Nur eines unter vielen: Michael war leitender Mitarbeiter einer bekannten Firma. Seinen Arbeitsplatz hielt er für absolut krisenfest. Er baute für sich und seine Familie ein Haus. Den Kindern fehlte es an nichts. Dann brach die Finanz- und Wirtschaftskrise in unser Land ein und erreichte wie ein Dieb in der Nacht auch seine Firma. Seine Überstunden häuften sich, Arbeitseinsätze ohne Feierabend waren an der Tages- und schließlich auch an der Nachtordnung. Alles wurde versucht, um den Fall der Firma zu verhindern. Doch schließlich, Mitte Januar, wird er zum Gespräch mit dem Chef geladen: „Nehmen Sie es bitte nicht persönlich. Wir wissen Ihre herausragende Kompetenz zu schätzen. Wir haben es uns nicht leicht gemacht.“

Michael wird entlassen. Nun bezieht er ein monatliches Arbeitslosengeld von der Agentur für Arbeit. Der Dienstwagen ist weg, die Sicherheit auch. Die monatlichen Raten für das Haus drücken ganz anders als vorher. Seine Frau – immerhin – arbeitet noch in Teilzeit als Bibliothekarin. Doch die Familie spürt rasch, wie das Geld knapp wird. Auch für die Kinder ist nicht mehr alles drin, was eben noch selbstverständlich war. Den geplanten Osterurlaub hat die Familie gestrichen. „Das können wir uns dieses Jahr nicht leisten“, erklären die Eltern den Kindern. „Und wie wird es im Sommer? Und nächstes Jahr?“, fragen die Kinder zurück.
Die Eltern wissen nicht, wie es weitergehen wird. Wie können sie ihren Kindern sagen, dass sie machtlos sind?

II.
Ostern 2009 ist voll von derartigen Geschichten, die wie Felsen den Weg versperren, Sorgengeschichten, die wie Steine das Licht der Hoffnung verdunkeln. Menschen gehen durchs Dunkel, ungewiss ist der nächste Schritt, sie müssen aufpassen, dass sie nicht stolpern. Ähnlich wie bei einem tastenden Wandel durch die Finsternis verhält es sich mit der Gemütslage in unserem Land. Man wagt den nächsten Schritt, doch man weiß nicht, wohin er führt. Sicher ist nur: Stehen bleiben kann man nicht. Wie muss man gehen, ohne zu straucheln? Wie passen Vorsicht und Entschlossenheit zusammen?
Seit Monaten bestimmt eine beispiellose Krise die Weltöffentlichkeit.

Ein exportabhängiges Land wie Deutschland betrifft sie besonders hart. In den Auftragsbüchern vieler Firmen herrscht gähnende Leere; viele sind froh, wenn es bei Kurzarbeit bleibt. Fragt man die Experten nach der Zahl der Arbeitslosen, mit der zu rechnen sei, hüllen sie sich in vielsagendes Schweigen. Bange Fragen kreisen in den Köpfen, und die Ahnung greift Raum, dass eine lange Periode beständig wachsenden Wohlstands an ein Ende kommt. „Sind die Leute von der Krise betroffen, fallen sie teilweise in eine richtige Schockstarre, als wäre das Licht ausgegangen.“ So beschreibt es ein Wirtschaftspsychologe. Pfeiler des Lebens, die unverrückbar schienen, tragen nicht mehr. Kaum Hoffnung. Nirgends?

Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien. Der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat, leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.

III.
Maria von Magdala, die andere Maria und Salome erreichen das Grab des Totgeglaubten. Zu ihrer Überraschung finden sie den Stein beiseite gewälzt. Der Fels, der ihnen unüberwindlich erschien, die Sorge, die sie gedrückt hielt, ist beiseite geräumt. Jesus, den sie in der Grabeshöhle vermuten, ist gar nicht mehr dort. An der Stelle, an der sie mit dem Ende rechneten, erwartet die Frauen Neues. Die dunklen Ahnungen erfüllen sich nicht. Die Spielregeln der alten Ordnung sind durchkreuzt: der, der tot war, ist nicht am vorgesehenen Ort.

Statt seiner wartet ein Bote Gottes mit einer Nachricht auf die Ankömmlinge: „Entsetzt euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazareth, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“

Unmerklich hat sich hinter dem Fels der Fragen und hinter den Steinen der Sorge eine neue Bewegung in Gang gesetzt. Eine neue Perspektive tut sich auf. „Er ist auferstanden, er ist nicht hier.“ Der Tod hat Jesus von Nazareth nicht festhalten können. Aus der dunklen, muffigen Grabeshöhle heraus geht es in den neuen, vom Sonnenlicht durchfluteten Tag. Der Glaube trägt. Es gibt die Hoffnung auf eine neue Ordnung. Es gibt eine Form des Miteinander, die verlässlich ist, das Miteinander aus Liebe. Es gibt ihn, den verlässlichen Grund.

IV.
Zu diesem Weg aus der Angst in die Gewissheit lädt Ostern 2009 uns alle ein. Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst. Dass wir die Verführbarkeit des Menschen ignorieren, hat zu den Irrwegen auf den Finanzmärkten maßgeblich beigetragen; christliches Denken rechnet dagegen nüchtern mit dieser Verführbarkeit und tritt dafür ein, dem Machtmissbrauch mit klaren Regeln zu wehren. Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen, gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.

Glaube, Hoffnung und Liebe sind die Summe der christlichen Existenz. Wer glaubt, lässt sich von Zuversicht bestimmen; wer hofft, überlässt der Sorge nicht das letzte Wort; wer liebt, gibt keinen Menschen auf. Das ist der Geist von Ostern. Von Anfang an ist Ostern deshalb das wichtigste Fest der Christenheit. Dieses Fest feiert die Auferweckung des Gekreuzigten, den Triumph des Lebens über den Tod, den Sieg der Hoffnung über die Angst.

V.
Unsere Mitmenschen haben Zuversicht verdient; wir Christen sind ihnen den Geist des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe schuldig. Unsere Kinder haben ein Recht darauf, dass wir unser Handeln vor ihnen verantworten. Menschen, die den Mut haben, in aller Öffentlichkeit den Ernst der Situation zu beschreiben, wecken Vertrauen – und was würde heute dringender gebraucht als Vertrauen! Transparenz und Verantwortlichkeit müssen wieder Platz greifen, vor allem in der internationalen Finanzordnung. Dazu wurde Wichtiges zwischen den zwanzig wirtschaftsstärksten Ländern der Welt verabredet.

Dass bei den Überlegungen die Bedürfnisse der Armen und die Sorge um eine nachhaltige Entwicklung eine erhebliche Rolle spielten, habe ich dankbar wahrgenommen. Nun müssen konkrete Schritte folgen. Es bleibt zu hoffen, dass die guten Ansätze dabei nicht durch den Eigennutz einzelner Länder geschwächt werden.

VI.
Michael und seine Frau haben ihre Kinder ins Vertrauen gezogen. Sie haben mit ihnen über den Wert des Geldes gesprochen und über Werte, die mit Geld nicht zu kaufen sind. Miteinander denken sie darüber nach, wie sie als Familie die Lage stemmen können. Sie wollen zusammenstehen; das ist ihnen jetzt bewusst geworden. Der Fels des Fragens löst sich dadurch nicht einfach auf. Aber die Familie hat miteinander eine Basis entdeckt, die trägt, einen Halt, der ihre gemeinsame Zuversicht bestärkt.
Auf den auferstandenen Christus richtet sich ein Glaube, der auch den Stürmen standhält. Gottes neue Ordnung weckt eine Hoffnung, in der sich auch das Stein-schwere, das unsere Seelen belastet, in neues Leben wandelt.

Wenn Gottes Liebe uns packt, wird sie in uns lebendig und wirksam. Gott weckt in uns Mut und Freude, die sich nicht mehr umkehren lassen. Denn er hat die entscheidende Wende vollzogen: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“ Halleluja. Amen.

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Wolfgang Huber: Die Osterbotschaft überwindet die Angst

„Fest der Verwandlung und der Nächstenliebe“

Wolfgang Huber: Die Osterbotschaft überwindet die Angst

Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat einen heilsamen Mentalitätswandel als Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise ausgemacht. In seiner Predigt am Ostersonntag im Berliner Dom sagte er: „Zahllose Menschen haben sich wie die drei Frauen am Morgen des Ostersonntags aufgemacht. Sie sind auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Sie wollen festen Boden unter den Füßen. Sie halten Ausschau nach einem Grund, der ihnen Sicherheit und Verlässlichkeit bietet, unabhängig von Geldsorgen und Wirtschaftskrise. Das Denken in kurzfristigen Gewinnerwartungen und Quartalsberichten soll abgelöst werden von langfristigen Prognosen und von nachhaltigen Strategien.“

Diese neue Bewegung, so Huber weiter, setze sich „andere Ziele als Gewinnmaximierung und Materialismus und der Sinn von milliardenschweren Zahlungen für die künstliche Verlängerung einer Wirtschaftslogik, die sich als nicht tragfähig erwiesen hat leuchtet immer weniger ein. Die Menschen fragen vielmehr nach Lebensformen und nach Ausgestaltungen wirtschaftlichen Handelns, die Nachhaltigkeit versprechen. Sie sehnen sich nach einem Wandel der Werte, nach dem Fest der Verwandlung.“

Der EKD-Ratsvorsitzende machte die christliche Osterhoffnung als wichtige Tugend bei der Bewältigung der gegenwärtigen Sorgen stark: „Dass wir durch Angst gelähmt werden, ist die größte Gefahr der gegenwärtigen Krise; eine christliche Lebenshaltung ist indessen dadurch geprägt, dass die Hoffnung stärker ist als die Angst.“

Huber warnte davor, immer nur wenige Einzelne für die krisenhafte Entwicklung verantwortlich zu machen: „Dass wir dabei nicht andere zu Sündenböcken machen, sondern auch die eigenen Fehler einräumen gehört jedoch ebenso zur christlichen Lebenshaltung. Vor allem aber ist sie dadurch bestimmt, dass sie nicht nur auf den eigenen Nutzen schaut, sondern sich an der Liebe zum Nächsten orientiert.“

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Predigt zum Karfreitag am 10.April 2009 von Bischof Dr. Wolfgang Huber

Predigt zum Karfreitag am 10.April 2009 von Bischof Dr. Wolfgang Huber


Bischof Dr. Wolfgang Huber


Predigt am Karfreitag, 10. April 2009

St. Marien, Berlin

Johannes 19,16-23

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus. Amen

I.
Jesus Christus ist tot. Das ist die Nachricht von Karfreitag. So kurz lässt es sich sagen. Eine Todesnachricht. Ein Name und die schroffe Ansage vom Ende.
Jesus Christus ist tot. Wir kennen solche Nachrichten. Manche eher aus der Ferne: Der Nachbar ist tot. Die ehemalige Mitschülerin ist tot. Die Frau des Bäckers ist tot. Oder ganz aus der Nähe: Die Freundin ist tot. Der Bruder ist tot. Der Vater ist tot. Aus der Zeitung, durch einen Anruf, bei einem Gespräch erfahren wir es: den Namen und die Ansage vom Ende.

Er ist tot. Das, was wir mit ihm erlebt haben, ist zu Ende. Das, was er uns bedeutet hat, kann nicht fortgeschrieben werden. Das, was wir mit ihm noch zu erleben hofften, wird ungeschehen bleiben. Solche Gedanken schließen sich an jede Todesnachricht an. Bilder entstehen, Erinnerungen tauchen auf, Fragen melden sich – wie es zu diesem Tod kam, was für dieses Leben kennzeichnend war, was man einander bedeutet hat. Ungesagte Worte rufen wir dem Toten nach; unausgesprochene Gebete denken wir ihm zu. Oft ist der Überbringer einer Todesnachricht der erste Gesprächspartner für solche ungesagten Worte und nachgetragenen Gebete.

II.
Der Überbringer der Todesnachricht am Karfreitag ist für uns heute der Evangelist Johannes. Wir haben seine Nachricht in der Evangeliumslesung gehört. Die Choräle aus Bachs Johannespassion haben diese Nachricht aufgenommen, vertieft und verstärkt. Der Evangelist Johannes trägt diese Nachricht schon in zweiter Generation weiter. Doch die Art, wie er die Ansage: „Jesus Christus ist tot!“ verarbeitet, ist dem Erleben der ersten Stunde ganz ähnlich.

Pilatus gab ihn hin, dass er gekreuzigt würde, und so geschah es. Sie kreuzigten ihn und nach quälenden Stunden neigte er sein Haupt und verschied.

Doch damit ist für den vom Tod des Herrn erschütterten Evangelisten noch nicht alles gesagt. So sachlich und nüchtern darf der Tod nicht sein, so darf man ihm nicht das letzte Wort lassen. Die Zeit muss stehen bleiben, oder wenigstens ausgedehnt und gefüllt sein, wenn der Gesandte Gottes, der Sohn Gottes stirbt, der, auf dem alle Hoffnung liegt, der, an dem die Rettung der Welt, die Versöhnung mit Gott hängt.
So beginnt Johannes, das Geschehen auf Golgatha mit Szenen und Bildern zu umgeben, die zu Jesus gehören, die ihn ausmachen und den Horizont zeigen, in den er gehört. Das Kreuz, das Symbol der Verlassenheit und des Verstummens, wird zum Schauplatz für ein bewegtes Treiben zu Füßen des Gekreuzigten. Drei Szenen ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich.

Mit Pilatus beginnt es, der Jesus im Verhör kennengelernt hat und ihn für unschuldig hält, den die Antworten des Angeklagten überraschten, wenn nicht sogar überzeugten. Dieser Pilatus tritt ans Kreuz. Ein Schild hat er dabei, das seine Sicht der Dinge festhält, ein Schild, das die Widersinnigkeit dieses Todes ansagt: Jesus von Nazareth – König der Juden. In drei Sprachen prangen diese Worte über dem Kreuz. Niemand soll sagen, er habe davon nichts gewusst. Nicht als Anklageschrift dient diese Tafel, sondern als weithin sichtbare Feststellung.

Sie soll deutlich machen: Pilatus erkennt nicht, was dieser Mann Todeswürdiges getan haben soll, den er nur auf das Drängen anderer und mit Rücksicht auf die eigene Karriere dem Kreuzestod ausgeliefert hat. Aber er versteht wohl auch nicht, dass er mit diesem Schild seinerseits zum Werkzeug Gottes wird. Pilatus wird zum ersten Zeugen. Er selbst verkündigt und deutet den Tod Jesu. Er weist die Welt darauf hin, was hier geschah. Jesus ist tot; dieser Tod wird in der ganzen Welt bekannt werden. Jesus, der auf einem Esel als sanftmütiger König in die Stadt einzog, dieses Gegenbild zu jedem Potentaten, wird nun vor aller Augen erhöht. Als König zeigt er sich auf paradoxe Weise: am Kreuz. Auch noch im Tod erweist sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.

Eine zweite Szene unter dem Kreuz will der Evangelist unbedingt festhalten, so grotesk sie auch ist: Vier Soldaten, haltlos in ihrer Gier, abgestumpft durch Gewalt und Tod, die sich täglich mit ihrer Arbeit verbinden, ohne Ehrfurcht für die Opfer ihres Tuns, wenden sich dem Nachlass zu. Kleider und ein Gewand gilt es zu verteilen. Die Kleider werden zerschnitten, das Gewand verlost. Sie wissen nicht, was sie tun. Sie wissen nicht, wessen Besitz sie untereinander aufteilen. Sie wissen nicht, dass sie damit die Schrift erfüllen. Sie wissen nicht, dass sie Teil eines Geschehens sind, das sich auf den Spuren der langen Geschichte Gottes mit seinem Volk bewegt und an die Grundfesten der Geschichte überhaupt rührt. Jesus ist tot; dieser Tod entspricht dem Heilsplan Gottes für die Welt. Auch noch diejenigen, die ihn verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.

Zu guter Letzt nimmt Johannes die Erinnerung an Jesu Leben auf, an die Menschen, die ihm nahe waren. Noch einmal zeigt sich seine Liebe zu den Menschen, seine Fürsorge und Nähe. Die Mutter, Verwandte und Freunde stehen dort, bleiben bei ihm in der Todesstunde. Ihnen wendet Jesus sich zu. Was die Soldaten in seiner Nähe trieben, hat ihm kein Wort entlockt. Aber der Anblick derer, die ihm nahe stehen, weckt ein letztes Mal seine fürsorgende Kraft. Er weist sie aneinander: „Passt aufeinander auf, nehmt einander an wie Mutter und Sohn. Lasst durch den Tod keine Lücke entstehen; tragt die Liebe weiter, die ich euch gegeben habe. Gebt dem Tod nicht das letzte Wort, sondern haltet euch an meine Worte und liebt einander, wie ich euch geliebt habe.“ Jesus ist tot; dieser Tod setzt Liebe frei. Darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.

III.
Drei Szenen, drei Botschaften.

Die Tafel, die Pilatus am Kreuz anbringt, macht deutlich: Auch noch im Tod zeigt sich Jesus als König, als Repräsentant seines ganzen, von Gott geliebten Volkes.
Die Soldaten, die um Jesu Gewand das Los werfen, bezeugen ungewollt: Auch noch diejenigen, die Jesus verachten, bezeugen, dass sich in ihm Gottes Heilsplan erfüllt.

Und der Dialog mit der Mutter und dem Lieblingsjünger stellt uns bewegend vor Augen: Dieser Tod weckt Liebe; darin setzt sich das Zeugnis Jesu fort.

Wie viel leichter lässt sich der Sinn des Todes Jesu in lebendigen Szenen begreifen als in bloßen Begriffen! Von diesen Szenen her lässt sich aber doch verstehen, in welchem Sinn wir den Tod Jesu als ein Opfer verstehen können. Nicht als ein Opfer, das Gott verlangt, damit er Wiedergutmachung empfängt für die Sünde der Menschen. Sondern als ein Opfer, das Jesus selbst bringt, ein Zeichen der Sündenvergebung, das niemals mehr übersehen werden kann. Deshalb wird er ans Kreuz erhöht, deshalb ist eine Hügel vor der Stadt der Kreuzigungsplatz, deshalb verkündet eine Tafel, was da geschehen ist: Der Repräsentant des Volkes, einer, der für die anderen steht, hat sich dahingegeben, damit alle gerettet werden. Nicht Gottes Zorn, sondern unser Ungehorsam wird versöhnt, das ist der Sinn des Lebensopfers Jesu.

In diesem Tod versammelt sich deshalb die Sprachwelt und Glaubenswelt des Volkes Israel und seiner Bibel. Alte Opfervorstellungen werden aufgenommen, denn sie sind ans Ziel gekommen. Deshalb wird der Tod Jesu auch mit dem Bild vom Sühnopfer erläutert. Dadurch wird deutlich: Um seines Todes willen und dank seiner Auferstehung von den Toden werden keine Menschen mehr dahingeopfert – um Gottes willen nicht! Das Ende alles Opferzwangs wird ausgerufen; niemals mehr sollen Henker ein ungenähtes Gewand verlosen.

Vor allem aber: Ein Zeichen der Liebe wird aufgerichtet. Denn dafür steht das Zeichen des Kreuzes bis zum heutigen Tag. Ich mag nicht so hart über die urteilen, die das Zeichen des Kreuzes um den Hals tragen, ohne sich darum besondere Gedanken zu machen. Denn auch sie machen sich, vielleicht sogar ungewollt, mit einem Zeichen der Liebe vertraut: Siehe, das ist dein Sohn; siehe, das ist deine Mutter. Nehmt einander an.

Eine Tochter hat sich von ihren Eltern getrennt, so wird mir in diesen Tagen erzählt. Welch eine Passion! Ins Leere läuft die Zusage: Siehe, das sind deine Eltern. Siehe, das ist eure Tochter. Wer geht den ersten Schritt? Wer lässt sich ein auf das Zeichen des Kreuzes, in dem sich unsere Lebenswege berühren und um Jesu willen treffen?

Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das. Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als „Europameister des Waffenexports“ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.

Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern. Krisengebiete unserer Erde werden dabei nicht ausgespart; eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen.

Es gibt Situationen, in denen einer die Folgen der Liebe am eigenen Leib zu spüren bekommt, ja für andere sein Leben lässt. Das bedenken wir am Karfreitag; denn Jesus gab sein Leben um der Liebe willen hin. Doch unsere Aufgabe ist es, dem Tod zuvorzukommen, nicht ihn herbeizuführen. Deshalb weist Jesus uns aneinander.

Siehe, das ist dein Sohn. Siehe, das ist deine Mutter. Amen.

Rede-Dienst
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Kritik an den Waffen-Exporten Deutschlands: „Dem Tod zuvor kommen“

Kritik an den Waffen-Exporten Deutschlands: „Dem Tod zuvor kommen“

EKD-Ratsvorsitzender Wolfgang Huber kritisierte am Karfreitag Deutschland als „Europameister des Waffenexports“

Hannover. (red). 12. April 2009. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland, Bischof Wolfgang Huber, hat die europaweite Spitzenstellung Deutschlands in Sachen Waffenexport kritisiert. Huber sagte in seiner Predigt am Karfreitag in der St. Marienkirche zu Berlin: „Um der Liebe willen stirbt Jesus. Doch wo bleibt die Liebe? Allzu oft wird sie ein Opfer der Gewalt. Auch in diesen Ostertagen schweigt die Gewalt nicht; wir wissen das
.

Auch wenn es sich um andere Länder handelt, sie rückt uns nahe. Denn wir Deutschen tragen kräftig dazu bei, dass sie sich ausbreitet. Als ,Europameister des Waffenexports‘ wurde unser Land in diesen Tagen bezeichnet; für mich wurde das zu einer Karfreitagsnachricht.“

Der Berliner Bischof bedauerte die Zunahme der Waffenexporte aus Deutschland innerhalb kurzer Zeit: „Von einem Jahr zum andern hat sich die Ausfuhr von Waffen aus Deutschland um dreizehn Prozent erhöht. Nun rangiert unser Land in dieser Art von Geschäften direkt hinter den USA und Russland, vor allen anderen europäischen Ländern.“ Huber kritisierte, dass auch „Krisengebiete“ von den deutschen Waffenexporten nicht ausgespart würden und warnte vor möglichen Folgen dieser Praxis: „Eines Tages müssen Soldaten der Bundeswehr im Auslandseinsatz unter Umständen die Gewalt unterbinden, die mit deutschen Waffen verübt werden soll. Ein paradoxer Gedanke. Dass Deutschland „Exportweltmeister“ ist, braucht sich nicht gerade an Rüstungsexporten zu zeigen – ganz im Gegenteil. Denn unsere Aufgabe ist es, der tötenden Gewalt zuvorzukommen, nicht den Tod durch Waffengewalt herbeizuführen“.

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Wednesday, April 8, 2009

Neues Medien-Angebot: Horch amol aus Franken – Online Archiv

Neues Medien-Angebot: Horch amol aus Franken – Online Archiv

Von Andreas Klamm

New York/London/Lome/Nürnberg. 8. Apri. 2009. Nach der unerwartet überraschenden Einstellung des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ gibt es jetzt ein neues alternatives Angebot für die Leser und Leserinnen des beliebten Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“, das von Nürnberg aus in alle Welt angeboten wurde. Seit heute steht ein neues Medien-Angebot zur kostenfreien Nutzung für die Freunde, Leser und Leserinnen des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“ zur Verfügung. Das neue Angebot ist mit dem Titel „Horch amol aus Franken – Online Archiv“ weltweit im Internet erreichbar.

Im Horch amol aus Franken – Online Archiv werden Dank der freundlichen Unterstützung des Herausgebers des Sozial-Magazines „Horch amol aus Franken“, Hans-Jürgen Graf und des Chef-Grafik-Designers, Thomas M. Müller, alle Ausgaben die im Jahrgang 1 und Jahrgang 2 erschienen sind, zum Download zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Neu-Erscheinungen in Form von neuen Magazin-Beiträgen des Sozial-Magazins „Horch amol aus Franken“ sind hingegen bislang nicht geplant.

Das „Horch amol aus Franken – Online-Archiv“ ist bei folgenden Adressen erreichbar:

www.regionalhilfe.de/horchamol ,
www.britishnewsflash.org/horchamol ,
www.ifnd734.org/horchamol

In Würdigung, in Gedenken der Verdienste des Herausgebers, Autors, Verlegers und Chef-Redakteurs Hans-Juergen Graf und Thomas M. Müller hat sich eine Arbeitsgemeinschaft eines internationalen Medien-Netzwerkes der internationalen Medienprojekte der internationalen Jüdisch-Christlichen John Baptist Mission of Togo (www.johnbaptistmission.blogspot.com), dem internationalen Medienprojekt für Menschenrechte Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters (Medien-Projekt Menschenrechts-Reporter, www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com) und dem regionalen Medien-Projekt und Hilfs-Projekt "Regionalhilfe.de" (www.regionalhilfe.de ) zusammengefunden, um die lesenswerten und kostbaren Werke die mit "Horch amol aus Franken", dem Sozial-Magazin aus Nürnberg von Hans-Jürgen Graf und Thomas M. Müller entstanden sind, dem Zwecke der Dokumentation, der Bildung und der Hilfe für die Menschen, die in diesen Tagen leben und für die Menschen in künftigen Generationen kostenfrei zum Abruf als PDF-Magazine "Horch amol aus Franken - ONLINE ARCHIV" zur Verfügung zu stellen.

Bei Radio IBS Liberty, das seit 1986, der internationalen Völkerverständigung dient, informierte der Herausgeber Hans-Juergen Graf über das Wirken, Themen, Berichte und Arbeit, die mit dem Sozial-Magazin "Horch amol aus Franken" verbunden sind.

Das Radio-Interview ist hier zu hören:
http://radio.indymedia.org/en/node/17224

Im Horch amol aus Franken – Online Archiv ist auch ein Beitrag mit den Hintergründen die zur überraschenden Einstellung des Magazins führte zu finden, weitere Informationen sind auch bei www.infopartner.net zu lesen.

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Monday, March 23, 2009

Wahlkampf auf Hochturen: In zweieinhalb Monaten wird gewählt – Wahlen vom 4. bis 7. Juni 2009 für die Zukunft von Europa

Wahlkampf auf Hochturen: In zweieinhalb Monaten wird gewählt – Wahlen vom 4. bis 7. Juni 2009 für die Zukunft von Europa

Per Handy zur Wahl


Von Andreas Klamm, Nachrichten-Korrespondent

Brüssel / Strasbourg / Berlin. 23. März 2009. Endspurt im Wahlkampf um die Sitze im Europäischen Parlament. Der Wahlkampf für die Europawahl vom 4. bis 7. Juni 2009 befindet sich auf Hochtouren. In rund acht Wochen entscheiden rund 375 Millionen Menschen in direkter Wahl über die neue politische Zusammensetzung im Europäischen Parlament. Es ist also kein Wunder wenn sich die Politiker und Politikerinnen mitten im Wahl-Kampf-Stress um jede Stimme der potentiellen Wähler und Wählerinnen intensiv bemühen. Die Tage sind gezählt und der Countdown läuft.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind zur Wahl aufgerufen. An der Europa-Wahl 2009 nehmen zum ersten Mal alle 27 EU-Mitgliedstaaten teil. Rund insgesamt 375 Millionen EU-Bürger werden für die Wahl im Juni 2009 wahlberechtigt sein. Das Europäische Parlament wird alle fünf Jahre neu gewählt. In Deutschland findet die Wahl zum Europäischen Parlament am Sonntag, 7. Juni 2009 statt.

Vom 4. bis 7. Juni 2009 wird bei den Europawahlen über die neue Zusammensetzung des neuen europäischen Parlaments entschieden und damit werden für viele Millionen , etwa 375 Millionen EU-Bürger und Bürgerinnen, die entscheidenden Weichen in mitten der globalen Finanz- und Welt-Wirtschafts-Krise für die Zukunft gestellt.

Gewählt wird für die Legislaturperiode 2009 bis 2014. Insgesamt 736 Sitze werden im EU-Parlament vergeben.

Für ein Amt im Europäischen Parlament kann jeder Unions-Bürger, damit beispielsweise auch Menschen aus Frankreich und Deutschland kandidieren, die über 18 Jahre sind.

In der Regel stellen Parteien oder politische Vereinigungen Listen mit Kandidaten für das Europa-Parlament auf. Einzelbewerbungen ohne die Zugehörigkeit zu politischen Vereinigungen oder politischen Parteien sind nicht möglich.

Alle Bewerber müssen sich auf einer öffentlichen Mitgliederverstammlung einem demokratischen Auswahl-Verfahren stellen. Wer in das Europäische Parlament gewählt wird darf keine nationalen Mandate weiter ausführen.

Eine Ausübung nationaler Mandate ist mit der Wahl in das Europa-Parlament unvereinbar. Was bedeutet dies in der Praxis?

Die mächtigste Frau der Welt, Bundeskanzlerin Dr. Angel Merkel (CDU), laut dem U.S.-Magazin Forbes, die sich in der gestrigen Ausgabe der Talk-Show von Anne Will in einem Freud´schen Versprecher selbst zweimal als so wörtlich „deutsches Staatsoberhaupt“ bezeichnete, darf auch in ihrer Spitzenposition als Bundeskanzlerin nicht für ein Amt im Europa-Parlament kandidieren. Laut Grundgesetz ist das deutsche Staatsoberhaupt der Bundespräsident und damit zur Zeit Dr. Horst Köhler. Bereits im Mai 2009 wählt die Bundesversammlung die neue Bundespräsidentin oder den neuen Bundespräsidenten. Allerdings können dort die Bürger und Bürgerinnen nicht direkt wählen. Die Bundespräsidentin oder der Bundespräsident werden von der Bundesversammlung gewählt.

Zur Wahl im Mai 2009 stehen Gesine Schwan (SPD) und Horst Köhler (CDU) für das Amt der Bundespräsidentin oder des Bundespräsidenten. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat sich jedoch wie keine andere Politikerin sehr um die Europäische Union verdient gemacht und beispielsweise auch zur Realisierung des EU-Reform-Vertrages bekannt auch als der „Lissaboner Vertrag“ (Vertrag von Lissabon, auch als EU-Grundlagen-Vertrag oder EU-Reformvertrag bezeichnet) beigetragen.

In der Internet-Präsentation für Menschen aus Deutschland informiert das Europäische Parlament umfassend zur Wahl des Europa-Parlaments am 7. Juni 2009. In rund zweieinhalb Monaten wird gewählt und damit kein Mensch die Europa-Wahl versäumt gibt es sogar einen kostenfreien Erinnerungs-Dienst mittels Handy.

Auf der Seite www.europarl.de/europawahl/wahlerinnerung.jsp kann sich jeder Interessent kostenfrei registrieren, damit die wichtige Europa-Wahl am 7. Juni 2009 nicht versäumt wird.

Das Europäische Parlament gilt als die zweitgrößte Demokratie in der Welt. In Indien gibt es noch mehr Wahlberechtigte, die in einer allgemeinen, freien, direkten und geheimen Wahl für die Zusammensetzung der Parlamentarischen Vertretung bestimmen dürfen.

Im Jahr 2009 feiert das Europäische Parlament den 30. Jahrestag seiner Direktwahl. Über die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments haben im Juni 1979 zum ersten Mal die Bürger und Bürgerinnen entschieden.

Bis Juni 1979 wurden die Abgeordneten für die Europäischen Volksvertretung durch die nationalen Parlamente, in Deutschland, dem Deutschen Bundestag nach Brüssel und Strasbourg entsendet. In diesem Jahr dürfen die Menschen in Europa in direkter Wahl zum 30. Mal über die neue Zusammensetzung der politischen Kräfte im Europa-Parlament entscheiden.

Wer sich zur Wahl des Europa-Parlaments vom 4. bis 7. Juni 2009 informieren möchte findet auf der Web-Seite www.europarl.de umfassende und ausführliche Informationen.

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Friday, March 20, 2009

Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden

Nach dem Amok-Attentat Winnenden: Friedens- und Gewalt-Präventions-Initiative der Familien der Opfer von Winnenden

Ein offener Brief für den Frieden an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten

Öffentliche Petition: www.petitiononline.com/32009/petition.html


Von Andreas Klamm

Berlin / Stuttgart / Winnenden. 21. März 2009. Es sind 10 Tage vergangen, nach einem der schlimmsten Amok-Attentate und Gewalt-Taten in der jüngsten Nachkriegs-Geschichte von Deutschland eines 17jährigen Schülers auf die Albertville-Realschule von Winnenden.

Im tödlichen Kugelhagel starben acht Schülerinnen, ein Schüler, drei Lehrerinnen und drei Passanten. Mindestens sieben weitere Schüler und Menschen, darunter auch zwei Polizisten wurden zum Teil auch mit gezielten Schüssen auf die Köpfe der Opfer schwer verletzt.


Die Hintergründe zu einer solchen in Worte kaum fassbaren Amok- und Gewalt-Tat sind nicht aufgeklärt. Die Gründe die zur Verrohung der Gesellschaft in Deutschland und zur Amok-Tat im Rahmen eines Mitnahme-Suizids eines Schülers führten, bei dem 15 weitere Menschen mitten aus dem Leben gerissen wurden sind bislang nicht untersucht.

In der schwersten Trauer, die Eltern, Groß-Eltern, Brüder, Schwestern, Freunde und auch Ehemänner bewältigen müssen, den Verlust der einzigen und geliebten Kinder, Ehemänner und Ehefrauen haben die Angehörigen und weiteren Opfer der getöteten Menschen und Opfer des Amok-Massakers von Winnenden eine beispielhafte Initiative für Frieden und zur Gewaltprävention in Deutschland ergriffen. Sie haben in einem öffentlichen und offenen Brief an die Bundeskanzlerin, den Bundespräsidenten und den Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg geschrieben. Die Winnender Zeitung hat in der Samstags-Ausgabe vom 21. März den offenen Brief der geschädigten Familien im Original-Wortlaut veröffentlicht.

Das Ziel der fünf Familen, die sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Bundespräsident Dr. Horst Köhler und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Guenther H. Oettinger wenden: „Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.“

Die regionale Tageszeitung Winnender Zeitung hat am Samstag, 21. März 2009, den offenen Brief von sechs Familien der Angehörigen der getöteten Menschen von Winnenden auf der Titel-Seite veröffentlicht.

Den Menschen, die ihre Kinder und liebsten Angehörigen bei dem Amok-Attentat verloren haben, können die geliebten Menschen leider nicht mehr zurückgebracht werden. Doch mit dem Engagement der Familien für Frieden und für Gewalt-Prävention wird eines deutlich: Die Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und weitere Menschen in Winnenden und Waiblingen dürfen nicht ohne jeden Sinn mitten aus dem Leben gerissen worden sein.

Wenn die Bitten der Familien der Opfer der Angehörigen bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Guenther H. Oettinger nicht auf taube Ohren stoßen, dann würden die Opfer der Gewalt-Tat noch über ihren Tod hinaus zu mehreren der kostbarsten Werte in einer Gesellschaft eines Landes beitragen können: Gewalt-Prävention, Solidarität und Frieden.

Die internationale Jüdisch-Christliche John Baptist Mission of Togo, Gründer: Reverend Yawvoi Nyonato, Vertretung für Deutschland und Vertretung für Groß Britannien (www.johnbaptistmission.blogspot.com, www.johnbaptitstmission.wordpress.com ) und das internationale Medienprojekt für die Menschenrechte „Liberty and Peace NOW!“ Human Rights Reporters (www.menschenrechtsreporter.blogspot.com, www.humanrightsreporters.wordpress.com ) unterstützen die Initiative zur Gewalt-Prävention und für Frieden und bittet freundlichst Leser, Leserinnen und Menschen, die Petition der Angehörigen und Opfer der getöteten Menschen und Opfer von Winnenden mitzuzeichnen, damit geholfen werden kann, die Wünsche der Familien zu realisieren und einen Beitrag zur Gewalt-Prävention und für Frieden und ein aktives Zeichen für die Solidarität in einer schweren Krise, die auch Ausdruck zahlreicher Probleme in der Gesellschaft sind, in der das Bewusstsein für Liebe, Nächstenliebe, Solidarität in vielen öffentlichen, sozialen und privaten Bereichen verloren gegangen sind.

Daher wurde am Samstag, 21. März auch eine öffentliche Petition im Internet publiziert, die von Menschen, die ihre Solidarität zu den Angehörigen und Opfern der getöteten Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Menschen zum Ausdruck bringen und sich für den Frieden in Deutschland engagieren wollen, gezeichnet werden kann.

Die Petition mit dem Namen „Winnenden – Friedens – Initiative“ kann bei der Adresse www.petitiononline.com/32009/petition.html öffentlich mittels Eintrag in die Solidaritäts-Liste für die Familien unterstützt werden.

Die Dokumentation des Offenen Briefes der sechs Familien der Angehörigen und Opfer der 15 getöteten Menschen im Original-Wortlaut:

„Offener Brief

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,

die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.

Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.

Schusswaffen und Sport

Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.

Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.

Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?

Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.

Medien: Fernsehen

Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.

Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.

Medien: Computerspiele

Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.

Medien: Chatrooms und Foren

Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.

Berichte über Gewalttaten

Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.

Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.

Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen

Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.

Familie Klei***
Familie Mar***
Familie Mina***
Familie Nal***
Familie Scho***
Familie Schw***“

Quelle: Winnender Zeitung,
http://www.winnender-zeitung.de/indexWI.php?&kat=347&artikel=82


*** Achtung ! Da diese Petition weltweit im Internet veröffentlicht wurde, wurden die Namen der Pedanten anonymisiert.

Die Namen der Pedanten sind der Redaktion, Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpraesident Guenter H. Oettinger sowie einer Vielzahl weiterer Journalisten und Journalistinnen in Deutschland und in weiteren Ländern bekannt.

Article 19

Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers.

and

Article 18

Everyone has the right to freedom of thought,conscience and religion; this right includes freedom to change his religion or belief, and freedom, either alone or in community with others and in public or private, to manifest his religion or belief in teaching, practice, worship and observance.

Universal Declaration of the HUMAN RIGHTS proclaimed by the United Nations in
1948, New York City United States of America (U.S.A.)

Meinungs- Presse- und Informations-Freiheit
ARTIKEL 5, Grundgesetz, Deutschland


(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.

AUZUG aus der Allgemeinen Erklärung für die Menschenrechte, proklamiert
durch die United Nations (UN, Vereinte Nationen) im Jahr 1948, in New York City, United States of America:

Artikel 19


Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Artikel 18

Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Weitere Information:
More information:

www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm

www.unhchr.ch/udhr/lang/ger.htm
www.un.org

ERGÄNZENDE ANMERKUNG DER REDAKTION:

Der Französisch-deutsche Journalist, Rundfunk-Journalist und Autor Andreas Klamm ist Autor von sieben Büchern.

Vor kurzem veröffentlichte Andreas Klamm zwei neue Bücher, die den Themen, Demokratie, Frieden, Meinungs- Presse und Informations-Freiheit und dem beispielhaften Engagement der amerikanischen Journalistin Amy Goodman gewidmet sind mit dem Titel (in Deutschland)

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Norderstedt, Deutschland; (Februar 2009), 264 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 3-8370-7473-0, ISBN-13: 978-383707473, 18,90 Euro

In Frankreich ist das Buch mit dem Titel

Liberty, Peace and Media: Amy Goodman And The Freedom Of The Press - Excellent Journalists In Extraordinary Times, Books on Demand Gmbh; Paris, France; (Februar 2009), 276 Seiten, Autor: Andreas Klamm, Journalist, Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual, ISBN-10: 2-8106-0269-7 , ISBN-13: 978-2-8106-0269-8, 19,49 Euro erschienen.

Andreas Klamm ist zudem Redaktions-Leitung des internationalen Medien-Projektes für die Menschenrechte in deutscher und englischer Sprache „Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters" seit 2006 und des internationalen Medien-Netzwerkes von Radio IBS Liberty (Leeds) und IBS TV Liberty seit 1986. Das internationale Medien-Netzwerk von Radio IBS Liberty und IBS TV Liberty dient seit 1986 der internationalen Völkerverständigung. Weitere Informationen zu diesem internationalen Projekt sind im Buch

Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters :: Medienprojekt Menschenrechts-Reporter :: Edition 2008, No. 1, Human Rights, abuses and violations of Human Rights, international understanding: Books on Demand Gmbh; Edition 1, (October 2008), 272 pages (Seiten). Author: Andreas Klamm, Journalist. Language English / German (Sprachen: Englisch / Deutsch, bi-lingual), ISBN-10: 3-8370-7243-6 ,
ISBN-13: 978-3-8370-7243-3. 19,99 Euro und im Internet bei www.menschenrechtsreporter.blogspot.com und www.humanrightsreporters.blogspot.com zu finden.

Im sekundären Zweit-Beruf ist Andreas Klamm dreijährig staatlich geprüfter Gesundheits- und Krankenpfleger und studierte in den Jahren 2003 und 2004 als Vollzeit-Student an der Evangelischen Fachhochschule für SOZIAL- und Gesundheitswesen in Ludwigshafen am Rhein. Aufgrund der Folgen mehrerer Unfälle ist der Autor von sieben Büchern behindert, chronisch krank und hauptberuflich nur noch als Journalist, Autor und freier Fernseh- Radio- und Medienproduzent international, unter anderem in Frankreich, Groß Britannien und Deutschland tätig.

MEDIEN-KONTAKT / Kontakt für PRESSE, Medien, Politik, international
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Liberty and Peace NOW! Human Rights Reporters
Andreas Klamm
Redaktions-Leitung
email: news247@ btinternet.com
Tel. 0044 203 3934 672 (Mo - Fr, 10.00 Uhr - 20.00 Uhr)
Internet:
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John Baptist Mission of Togo, Gründer Reverend Yawovi Nyonato
(Lome, Togo, West-Africa)
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